Corporate Design

Guten Tag,

was genau ist unter Corporate Design zu verstehen? Wie wichtig ist es fŸr ein Unternehmen? Ist es mehr als nur ein Logo? Was ist der Unterschied zu Corporate Identity? Wo kann ich weiter zu diesem Thema recherchieren?

Fragen ueber Fragen - und wer hat Antworten? Vielen Dank fuer Eure Hilfe!!!

Martina

Hallo Martina!

Meinen „Vorschreibern“ kann ich nicht zustimmen. Das CD hat hauptsächlich Produktbezug und ist in der Zielpyramide eines Unternehmens weiter unten anzusiedeln als die CI, vielleicht in den Funktionsbereichszielen.

Beispielhaft dafür ist z. B. der Trend der Autoindustrie, alle Autos vom Kleinwagen bis zum Luxusfahrzeug auf Wiedererkennbarkeit im Sinne des Unternehmens zu designen. Siehe die typische Niere bei BMW, oder das biedere Aussehen von Opel-Modellen. :wink:

Gruß,

Mark

Mit Verlaub:

Du schreibst absoluten Quatsch! Schließlich heisst es Corporate Design und nicht Product Design. Dass man Elemente mit hohem Wiedererkennungswert in/an den Produkten benutzt (so man sie hat), ist doch so selbstverständlich wie die Verwendung eines einheitlichen Briefpapiers…

Das 'mal aus der Praxis.

Viele Grüße, Igor

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Mit Verlaub:

Du schreibst absoluten Quatsch!

Das ist jetzt aber kein Marketing! Noch nicht mal feine englische Art!

Schließlich heisst es Corporate Design und
nicht Product Design.

Auch mit Verlaub: Product Design ist erstmal getrennt zu sehen. Was wird für ein Auto gebaut? Z.B. Retro oder New Edge, das ist PD. Gut, wenn man Meffert nimmt, dann vielleicht nicht. Ist aber wohl eher eine Definitionsfrage. Es gibt kein statisches, sondern nur dynamisches Marketing. Damit meine ich, daß es verschiedene Meinungen geben MUß, weil Marketing eine kreative und flexible Disziplin ist.

Dass man Elemente

mit hohem Wiedererkennungswert in/an den
Produkten benutzt (so man sie hat), ist
doch so selbstverständlich wie die
Verwendung eines einheitlichen
Briefpapiers…

Wirklich? Ich dachte immer, das hängt von der jeweiligen Zielsetzung des Unternehmens ab. Man denke nur an Effem.

Das 'mal aus der Praxis.

Was für eine Praxis? Marketing als Selbstzweck oder Definitionendrescherei? :wink:

Grüße aus einer anderen Praxis,

Mark

Ja, Du hast Recht (und ich meine Ruhe)…

Übrigens: Stellen andere auch fest, dass sich immer weniger Leute kurz und verständlich ausdrücken, sondern sich stattdessen hinter wohlklingenden Worthülsen verstecken? Interessiert mich ernsthaft.

Viele Grüße, Igor

Mit Verlaub:

Du schreibst absoluten Quatsch!

Das ist jetzt aber kein Marketing! Noch
nicht mal feine englische Art!

Schließlich heisst es Corporate Design
und
nicht Product Design.

Auch mit Verlaub: Product Design ist
erstmal getrennt zu sehen. Was wird für
ein Auto gebaut? Z.B. Retro oder New Edge,
das ist PD. Gut, wenn man Meffert nimmt,
dann vielleicht nicht. Ist aber wohl eher
eine Definitionsfrage. Es gibt kein
statisches, sondern nur dynamisches
Marketing. Damit meine ich, daß es
verschiedene Meinungen geben MUß, weil
Marketing eine kreative und flexible
Disziplin ist.

Dass man Elemente
mit hohem Wiedererkennungswert in/an den
Produkten benutzt (so man sie hat), ist
doch so selbstverständlich wie die
Verwendung eines einheitlichen
Briefpapiers…

Wirklich? Ich dachte immer, das hängt von
der jeweiligen Zielsetzung des
Unternehmens ab. Man denke nur an Effem.
Das 'mal aus der Praxis.

Was für eine Praxis? Marketing als
Selbstzweck oder Definitionendrescherei?
:wink:

Grüße aus einer anderen Praxis,

Mark

Wenn die Argumente durch platte Rudimentär-Rhetorik ersetzt werden, sollten wir das hiermit wirklich beenden! :wink:

Trotzdem viele Grüße,

Mark

Da ich mich nicht (mehr) provozieren lasse:

O.K.

Auch Dir noch viele Grüße,

Igor

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Hallo,

wichtig beim CD ist z.B. die sinnvolle Beschränkung auf ein bis zwei immer wiederkehrende Elemente, die Definition einer Firmenfarbe u.a. Da wir in einer optisch überreizten Umwelt leben, ist es sehr wichtig für eine Firma, wiedererkennbar zu sein. Dies erreicht man durch die permanente Penetrierung seines spezifischen Merkmals - so etwas wie Wiedererkennbarkeit ist der Dank. Ein gutes Bsp. dafür ist z.B. die Werbung von Mannesmann Arcor, auf der immer Models mit lila Haaren auftauchen. Wer heute das Motiv sieht, kann unmittelbar auf Arcor schließen. Ein gutes Logo vermag solches ebenso zu erreichen, ein bestimmter Schriftzug für ein Produkt oder was auch immer. Die obige Werbung für AOL baut z.B. auch auf diesen Effekt: die Magentafarben verweisen eindeutig auf die Telekom, ohne sie zu nennen.
Ich habe mal bei altavista.de recherchiert, man findet ein paar ganz gute Seiten, aber wenig richtig brauchbare Infos. Vielleicht mal bei den Universitäten mit den entsprechenden Lehrstühlen nachsehen?

Gruß, Wolfram

Hello Martina,

da es noch um mehr geht, schau mal hier
‚Management Lern Unternehmen des Frauenhofer Instituts‘:

http://home.htwm.de/

…und dann weiter.

Viel Erfolg !

Tschau
Tom

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Hallo Martina,

Corporate Design bezeichnet - vereinfacht gesagt - das „Aussehen“, das eine Firma sich geben möchte: von der Geschäftsausstattung (Brief- und Faxpapier, Kurzbriefe, Visitenkarten, Schreib- und Telefonnotizblöcke etc. etc.) über einheitliche Layouts und Schriften bis hin zu Vorgaben für Werbung (Anzeigen, Websites) und zum Logo (!), auf Messen aber z. B. auch einheitliche Kleidung…

Das CD soll also ein bestimmtes „Bild“ 'rüberbringen: modern, solide, zuverlässig, dynamisch - was auch immer das Unternehmen für richtig hält, um seine Geschäftsziele zu fördern. Corporate Design ist also sehr wichtig - aber es kann die „Substanz“ des Unternehmens nicht ersetzen!

Corporate Identity hingegen umfasst das „Selbstwertgefühl“ eines Unternehmens, also den „Geist“, den die Mitarbeiter leben.

Grüße, Igor

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