Hallo,
was soll da statt „meiter“ stehen?
Sorry! „meiner“ wäre richtig gewesen
Der Cost Average Effekt ist eine für jeden
Taschenrechner-Bediener nachzurechnende Möglichkeit, bei
schwankenden Kursen GERADE BEI FALLENDEN MÄRKTEN durch den
Kauf von mehr Anteilen den durchschnittlichen Einsteigskurse
abzusenken.
unbestreitbar und unbestritten
Aber das als Marketingtrick zu bezeichnen, ist einfach
falsch!!!
Der Marketingtrick ist nicht der Cost Avarage Effekt für sich, sondern das Gegenüberstellen von Einmalanlage und Sparplan.
Es gibt keine Alternative: Entweder Sparplan oder
Direktanlage.
Der ist gut! Was soll das heißen? Der Satz ist gleichbedeutend
mit einer Aussage:
„Sie haben keine Richtungswahl, entweder links oder rechts“
oder
„Sie haben keine Alternative: Sie machen es, oder Sie lassen
es!“
Der Kunde hat ein konkretes Anlageproblem. Er hat entweder einen festen Betrag zum Anlegen oder den Wunsch, regelmäßig etwas auf die Seite zu legen.
Will er einen festen Betrag (z.B. 5000 €) anlegen, so kann er ausschliesslich die Einmalanlage wählen. Würde er nun sagen: Prima, der Sparplan bietet mir den Cost Average Effekt, also wähle ich den Sparplan! so würde er feststellen, dass der Abschluss des Sparplans sein Problem der Anlage seines bestehenden Kapitals nicht löst.
Der Anleger mit den 5000 € hat also wirklich keine Wahl. Er muss sich für die Einmalanlage entscheiden.
Das gleiche gilt auch für den Kunden, der regelmäßig etwas beiseite legen will. Was hilft dem die Kenntnis der Möglichkeit der Einmalanlage.
Wir haben hier also 2 unterschiedliche Problemstellungen (mit 2 unterschiedlichen Lösungen). Die eine mit der anderen zu vergleichen ist einfach nicht sachgerecht.
Bei der Gelegenheit zum Thema „Marketing“ bemerkt: Ich habe noch nie eine Fondsgesellschaft gesehen, die bei ihren Auszahlungsplänen den Kunden vor dem „umgekehrten Cost Averaging Effekt“ gewarnt hätte…