Hallo!
Auf jeden Fall solltet Ihr den Nationalpark Monte Verde
besuchen.
Dort gibt es Kolibriaufzuchtstationen, Canopy, Sky walk
undundund.
Dazu aber auf jeden Fall einen Allradwagen. Die Straßen nach Monteverde hoch sind steil und unbefestigt. Wenn es da ein Regenschauer gibt wirds ne nette Rutschpartie. Die Fahrt lohnt aber auf jeden Fall.
Auf der Pazifikseite kann ich den Nationalpark Manuel Antonio
empfehlen. Traumstrände, Tiere, Urwald…
Stimmt, ist super und gut auf eigene Faust zu erkunden (gute und einfache Wege). Anfahrt über befestigte Straße über Quepos. Montags Ruhetag! (zumindest im Dezember 2005 noch). Am besten relativ früh hinfahren. Nach meinen Unterlagen ist der Park an allen anderen Tagen ab 7 Uhr geöffnet. Dann ist es erstens noch relativ leer und ruhig (keine japanischen Tourigruppen die so laut sind das man keine Tiere mehr sieht
), zweitens hat man dann auch noch genügend Zeit um die schönen Strände zu genießen (unbedingt Badesachen mitnehmen) und drittens gibt es glaube ich eine maximale Besucherzahl pro Tag.
Im Web kannst du dir schon mal Infos zu Manuel Antonio holen unter:
www.asoguinama.com
Wer hat Erfahrung damit? Was für Kleidung ist empfehlenswert
um diese Jahreszeit?
Im Nebelwald ist ein dicker Pulli zu empfehlen.
Also ich bin unter meiner Regenjacke gut ins Schwitzen gekommen, auch ohne Pulli. Der Weg durch den Nebelwald ist nicht gerade einfach zu laufen. Abends aber auf jeden Fall warme Sachen einplanen, da kühlt es sich drastisch ab - Vorteil: keine Moskitos.
Welches Schuhwerk ist angebracht? Müssen
es Trekkingstiefel sein?
Am Rincón de la Vieja sollstest Du Trekkingstiefel tragen,
sonst schmelzen Dir die Sohlen weg 
Zumindest wenn man sehr nah an die Schlammvulkane und Damp-/Gasfontänen rangeht. Ich hab es allerdings auch mit normalen Trekkinschuhen überlebt ohne das ich mir die Fußsohlen verbrannt habe.
Ein nettes Event auf dem Weg zum Rincon hoch (bzw auf dem Rückweg) ist noch eine geführte Riverrafting Tour auf dem Rio Colorado. Wird dort von mindestens einer Lodge angeboten. Der Name ist mir leider entfallen. Die 1 - 1,5 stündige Fahrt geht in Zweimannbooten durch eine recht enge Schlucht und ist auch für Anfänger (wie mich) geeignet - Erfrischung und Muskelkater garantiert. 
Empfehlen kann ich dann noch eine Bootstour auf dem Rio Frio, an der Grenze zu Nicaragua ganz im Norden. Die Touren starten im Örtchen Los Chiles. Die Straße dorthin ist in einem super Zustand. Wir haben da auf einer ca. 2 stündigen Fahrt viele Tiere gesehen, u.a. Kaimane, viele Vögel, Faultiere, Brüllaffen, Leguane und Agamen… .
Was du aber auf gar keinen Fall vergessen darfst ist ein Fernglas! Ansonsten wirst du maximal die Hälfte aller Tiere und Pflanzen (ja, die wachsen manchmal sehr hoch am Baum) sehen.
Man, jetzt hast du mein Fernweh wieder geweckt.
Muss mir dringend mal wieder die Fotos ansehen. Würde gerne mit dir tauschen und wünsche euch noch viel Spaß bei der Tour.
Sven