Einfach nach Anleitung zubereitet ist es eine alternative Sättigungsbeilage. Erkaltet Pfeffer und Salz, Essig und Öl dran gibt mit beliebigen weiteren Zutaten einen Salat. Ich mache ihn gerne mit Tomaten und Mozzarella und ggf Thunfisch.
Statt Wasser Brühe zu verwenden, gibt mehr Geschmack. Ich würze gern mit Ras el Hanout und /oder lege ein kleines Stück Salzzitrone mit in den Topf.
Dazu gegrilltes oder geschmortes Gemüse oder ein Schmorgericht mit Fleisch, gerne orientalisch abgeschmeckt,…
Wir haben eigentlich immer eine Packung im Haus. Kommt hier alle paar Wochen in der ein oder anderen Form auf den Tisch.
Servus, ich nehme ihn eher nicht als Sättigungsbeilage, sondern als Hauptgericht. Im Prinzip kann man das mit einer “Art” Paella vergleichen. Einfach 1:1 Couscous und rinder- oder Gemüsebrühe, nach Vorschrift zubereiten. Und dann mit geschmortem Gemüse, was der Kühlschrank hergibt, auch gerne Fleisch, und Gewürzen plus Tomatenmark mischen. Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Das wichtigste sind orientalische Gewürze.
Ich würde auf jeden Fall Olivenöl und Brühe bei der Zubereitung verwenden. Danach kannst du wirklich wenig falsch machen. Ich hau gerne einfach einen Dosenthunfisch dazu oder eine Gemüsepfanne von Iglo. Sehr gut finde ich es auch als Beilage zu Chili.
Dann kann man ja auch jegliches Gemüse oder Fleisch weglassen …genau das zeichnet ja eine Sättigungsbeilage aus: KH lastig und nur bedingt interessant zu Essen, ohne dass etwas wirklich Leckeres dazu kommt.
OT: servus hexerl, bis zur Wiedervereinigung hat wohl niemand zumindest in Süddeutschland den Begriff “Sättigungsbeilage" gehört. Es gab einfach nur Beilagen.
Paella ist ein Reisgericht mit schmackhaften Zutaten, genauso wie eine indonesische Reispfanne; und thailändische gebratene Nudeln sind auch ein eigenständiges Gericht, in dem halt hauptsächlich Nudeln enthalten sind.
Nur weil Reis, nudeln oder Couscous satt machen, sind sie doch in den Gerichten keine Sättigungsbeilage, sondern der Hauptdarsteller. Aber Nudeln zum Gulasch würde ich so definieren.
Es gibt wahrscheinlich regional unterschiedliche Definitionen??
Der Begriff Sättigungsbeilage ist ein Begriff aus der Gastronomie, und dort schon ewig in Verwendung und bekannt. Der hat insoweit auch keinen regionalen Bezug. Es geht dabei einfach nur um die kohlenhydrathaltige Beilage im Sinne von Kartoffeln, Nudel, Reis, …
Eine Paella ist ein Gericht, bei dem der Reis mit den anderen Zutaten gemeinsam gegart wird. Insoweit gibt es dabei gar keine Beilagen, wenn man von den Dingen spricht, die gemeinsam in der Pfanne landen.
Couscous wird traditionell über Dampf gegart, moderner Instant-Couscous quellt in Wasser oder Brühe. Das ist insoweit eher eine Sättigungsbeilage, da er nicht gemeinsam mit den sonstige Zutaten in einem Topf gegart, sondern nur bereits fertig gegart mit Gemüse und Fleisch angerichtet wird.
schöner als im gleichnamigen Gericht finde ich Couscous in Tabouleh / Taboulé, einer Art von Salat, der von Ostanatolien über Syrien und Libanon und dann die ganze Mittelmeerküste entlang bis Marokko unzählige Varianten kennt. Wenn man glatte Petersilie mag, ist die syrische Version die beste, die zum größten Teil daraus besteht. Selten beschrieben, aber auch recht hübsch, die direkt benachbarte aus dem Libanon, in der ein robuster Kopfsalat im Sinn von Romana die Hauptrolle spielt. Die tunesische Version, bei der Couscous die wichtigste Zutat ist, ist aber auch hübsch. Allen gemeinsam, dass das eigene Aroma von Couscous besser herauskommt, als wenn dieses nur Beilage zu einem Fleischtopf ist, bei dem außer dem Fleisch bereits Kreuzkümmel, Kichererbsen und Karotten starke Aromen in den Vordergrund bringen.
Also ich mag gerne “Couscous Frutti di Mare” Den Couscous in der Pfanne zubereiten, kuz bevor er fertig ist die Frutt di mare dazugeben und dann noch mit Butter ein wenig anschmelzen. Lecker.
Bei uns in der Familie machen wir auch oft den oben bereits erwähnten Couscous Salat. Wir essen ihn auch gerne auch mit Granatapfelkernen, Tomate, Feta und gebratener Zucchini. Meine Frau macht außerdem einen wahnsinnig guten Couscous mit Zitrone und Knoblauch, dazu kann man zum Beispiel Ofengemüse servieren. Das mögen bei uns die Kinder besonders gerne. Auflauf haben wir mit Couscous auch schon versucht und kann ich ebenfalls empfehlen!