CPU-Kühler

Hi

Ich hab in den Rechner einer Freundin einen neuen Lüfter eingebaut da der alte zu laut war. Der Einbau ging ganz easy, auch schön mit Wärmeleitpaste, angeschlossen und fertig. Doch als ich den Rechner starten wollte ertönt ein Signalton und er bringt die Meldung „CPU-Fan is not running“ obwohl er einwandfrei läuft und auch noch schön leise. Was tun?

Ach und da wir gerade mal beim Thema sind hab ich noch ne kleine Frage eher aus Interesse. Wie warm darf eigentlich ein CPU werden?

‚Tachosignal‘?
Hi,

Doch als ich den Rechner starten wollte ertönt ein Signalton und er
bringt die Meldung „CPU-Fan is not running“ obwohl er
einwandfrei läuft und auch noch schön leise. Was tun?

Check mal, ob der Lüfter ein Drehzahlsignal überträgt (das ist eine weitere Steuerleitung zu den beiden Stromführenden Leitungen). Eventuell bekommt das Mainboard kein Signal und geht daher davon aus, dass der Lüfter stillsteht (da erwartetes Signal = 0).

Die maximal erlaubte CPU-Temperatur differiert von Hersteller zu Hersteller bzw. von Modell zu Modell. Soweit ich weiß, verwandelt sich ein moderner Athlon64 bei etwas über 80 Grad in seeeeehr teuren Müll. Ein P4 schaltet bei zu hoher Temperatur automatisch ab (zumindest wenn das Board mitspielt). Bei älteren Athlon-Systemen (XP & Co.) sind glaube ich knapp 90 Grad drin.
Doch es empfiehlt sich, das nicht auszuprobieren (Angaben ohne Gewähr).
In der Regel sollte eine CPU zwischen 35 und etwas unter 50 Grad arbeiten.
Lieben Gruß,
Daniel

Hallo,

hast du auch einen Lüfter mit Tachosignal eingebaut (3adriges Kabel)? Wenn nicht, kann man die Überwachung im BIOS abstellen, wenn man es zum Laufen bringt. Meistens kann man auch die Mindestdrehzahl einstellen.

Gruss Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ach und da wir gerade mal beim Thema sind hab ich noch ne
kleine Frage eher aus Interesse. Wie warm darf eigentlich ein
CPU werden?

Das häng soweit ich weiß, vom Modell ab. Am besten schaut man auf der Seite vom Herrsteller nach, dort steht es. Meistens wirds um 60°C langsam kritisch.

Meistens
wirds um 60°C langsam kritisch.

Entschuldigung, so um 70°C wird langsam kritisch (zumindest bei neueren)

Check mal, ob der Lüfter ein Drehzahlsignal überträgt (das ist
eine weitere Steuerleitung zu den beiden Stromführenden
Leitungen). Eventuell bekommt das Mainboard kein Signal und
geht daher davon aus, dass der Lüfter stillsteht (da
erwartetes Signal = 0).

Ja, das wäre eine Möglichkeit. Kann bei Siltent-Lüftern auch sein, dass sie dem BIOS zu langsam laufen. Wenn eine gewisse Mindestdrehzahl als Sollwert eingestellt ist und der Lüfter dreht langsamer, kann das vom BIOS als auch als Defekt interpretiert werden. Möglicherweise kann man den entsprechenden Sollwert im BIOS dann auch ändern.

Gruß, J.B.

also 60°C sockel sind schon etwas lebensverkürzend, aber noch nicht tragisch. das entspräche ja ungefähr 70°C diode.

generell sollte die temperatur unter maximaler vollast nicht über 50/55°C gehen (sockeltemperatur, diode=max.64).

gruß, Philip

Also da er ja einwandfrei läuft und auch kühlt hab ich die Überwachung im Bios erstmal deaktiviert. Fehlermeldung gibts jetzt erstmal nicht mehr. Danke für die ganzen Antworten.

Hi,

ich hatte das gleiche Problem mal bei einem MSI-Board (frag mich nicht, welches das war), bei dem das BIOS niedrig drehende Lüfter nicht erkannt hat. Ein BIOS-Update hat das korrigiert.

Viele Grüße
WoDi