Hallo,
ich habe mal eine Frage.
Eine CPU schaltet sich ja automatisch ab, wenn sie zu heiß wird.
Wird sie bei steigender Wärme auch langsamer ?
sprich ist sie z.B. bei 30°C schneller als bei 60°C ?
mfg … Martin
Hallo,
ich habe mal eine Frage.
Eine CPU schaltet sich ja automatisch ab, wenn sie zu heiß wird.
Wird sie bei steigender Wärme auch langsamer ?
sprich ist sie z.B. bei 30°C schneller als bei 60°C ?
mfg … Martin
Verlass dich nicht darauf, dass die CPU sich abschaltet. Ein AMD Prozessor z.B. verglüht einfach irgendwann.
Prinzipiell sind CPUs Halbleiter, was soviel bedeutet wie: mit zunehmender Wärme fliessen die Elektronen schneller. Alle umliegenden Devices sind aber mit Kupferleitungen verbunden, bei denen das genau umgekehrt ist. Also wird der PC effektiv langsamer wenn es ihm zu heiß wird.
Korrigiert mich bitte wenn ich mich irre.
Hallo,
Prinzipiell sind CPUs Halbleiter, was soviel bedeutet wie: mit
zunehmender Wärme fliessen die Elektronen schneller. Alle
umliegenden Devices sind aber mit Kupferleitungen verbunden,
bei denen das genau umgekehrt ist. Also wird der PC effektiv
langsamer wenn es ihm zu heiß wird.Korrigiert mich bitte wenn ich mich irre.
soll ich???
Naja, die Geschwindigkeit eines Prozessors von der Temperatur abzuleiten ist eh nicht sehr sinnvoll. Die Leitfähigkeit des Kupfers
macht da auch keinen messbaren Effekt.
Das Problem sind meiner Meinung nach andere:
Die Geschwindigkeit des Prozessors ist aber prinzipiell immer an den
Takt gebunden. Der kann aber z.B. wegen Überhitzung herabgesetzt
werden, so daß dann eben der Prozessor langsamer läuft und damit
etwas weniger Strom verbraucht, weil der Stromfluß hauptsächlich durch
die Schaltvorgänge verursacht wird.
Die Schaltzeiten der Transistoren und die Übertragungsgeschwindigkeit
auf den Leitungen ist ansonsten primär durch die Lastkapazitäten
(parasitäre Kapazitäten) bestimmt und kaum durch ohmsche Widerstände.
Gruß Uwi