Hallo,
ich weiß, es gibt Kurse dafür, man kann sich am Airport Flugzeuge
von innen ansehen usw. usw. usw.
Gibt es eine Art „Crash-Behandlung“/-Therapie in Sachen extremster
Flugangst?
Würde die einmalige Gabe von Lorazepam z.B. vor dem Flug etwas helfen
oder ist das eher kontraproduktiv?
Ich muss und will unter allen Umständen
in 3 Wochen einen Flug
nach Kalabrien/Süditalien antreten, bin aber noch nie geflogen.
Mit dem Auto dauert das viel zu lange und ist mir viel zu viel Stress
- und irgendwie muss es doch auch mit dem Flugzeug zu schaffen sein.
*horror*
Meine Flugangst hat nichts mit Angst vor einem Absturz o.ä. zu tun,
sondern ich bekomme extremste Panikattacken (mit allen körperlichen
Symptomen, die Panikattacken so an sich haben,) bzw. ich „raste“ aus,
wenn ich mich nicht schnellstmöglichst aus so einer Situation dann
raus begeben KANN (!) …
Diese Angst hat etwas mit Örtlichkeiten und Situationen zu tun, in
denen ich eben dieser Situation/Örtlichkeit nicht entkommen kann,
wenn ICH das möchte; schwer zu beschreiben … hat etwas mit
„gefangen“ zu tun, mit „Ohn-Macht“ im Wortsinne.
Wie auch immer man kann das wohl mal langfristig angehen, aber
kurzfristig geht es mir jetzt erstmal darum, wie ich diesen
verflixten Flug bewältigen kann.
Ich möchte mich nicht ständig von Panikattacken einschränken lassen,
und der Flug dorthin ist mir extrem wichtig 
„Psychologisch“ kommt man wohl auf die Schnelle in 3 Wochen dem Thema
nicht bei, schätze ich - wie sieht’s medikamentös aus ? Alternativen?
Apropos: Hypnose funktioniert bei mir nicht.
Bachblüten-Notfalltropfen, hochdosierter Baldrian sind ein Witz -
schon in and. Situationen probiert.
Danke.
Chris