als Neuer habe ich nach einer Standartinst. mit Mandrake 7.2 mehrere Test durchgeführt.
Warum? Um die Schwächen besser kennen zu lernen.
Welche?
Das System zu unterschiedlichen Bestriebzuständen einfach auszuschalten.
Ergebnis: Das System kam nicht mehr hoch.
Ich möchte doch gern ein zuverlässiges System ohne USV fahren.
Liegt es an der Standartinstallation?
(Meinen Novellserver fahre ich seit 96 nicht mehr ordnungsgemäss runter, ohne einen Datenverlust oder Bootprobleme.)
Ralf
PS: Mache gerade die ersten Schritte auf Linux. Alter Noveller bzw. Windows-Mann.
Hallo Ralph,
das kann man so eigentlich nicht im Raum stehen lassen !
was heisst, das System kam nicht mehr hoch?
Natürlich kann es sein, daß sich durch das Abschalten
Inkonsistenzen der Dateisysteme ergeben.
Nach meiner Erfahrung lassen sie sich aber immer (!)
beheben.
Wo steckt der Sinn, den Rechner einfach abzuschalten?
Mal ganz ehrlich, wann hattest Du den letzten Stromausfall?
Und kann man wirklich ein Betriebssystem aus der Computer=
steinzeit mit einem modernen Betriebssystem vergleichen?
DOS 3.2 hatte auch nie solche Probleme, war aber auch nicht
sonderlich performant !
Du könntest natürlich ein „journaled“ Filesystem wie das Reiser-FS verwenden, dann bist Du auf der sicheren Seite.
Gruß
Manfred
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
schalte den Write Cache ab, dann waere es noch sicherer (und langsamer!!!)
Oder lass doch 100 mal in der sekunde sync ausfuehren, das waere doch auch super.
Uebrigens hast du dir da ne tolle Taktik ausgedacht um die schwaechen kennen zu lernen…da sieht man dann direkt wenn es schwaechen in der firewall oder performance probleme gibt…naja, jedem das seine…
Das System zu unterschiedlichen Bestriebzuständen einfach
auszuschalten.
Ich möchte doch gern ein zuverlässiges System ohne USV fahren.
(Meinen Novellserver fahre ich seit 96 nicht mehr
ordnungsgemäss runter, ohne einen Datenverlust oder
Bootprobleme.)
was soll das ?
Du könntest natürlich ein „journaled“ Filesystem wie das
Reiser-FS verwenden, dann bist Du auf der sicheren Seite.
Theoretisch. Ja. Obwohl das auch keine Daten hervorzaubern
kann, die noch im Write-Cache lagen…
Meines Wissens ist der Sinn von JFS, das
a) alles vermerkt wird (journaling)
b) eine Aktion erst als abgeschlossen markiert wird, wenn alles geschrieben wurde, damit kann nur der RAM-Inhalt verloren gehen
c)writecache sollte nicht existieren
Du könntest natürlich ein „journaled“ Filesystem wie das
Reiser-FS verwenden, dann bist Du auf der sicheren Seite.
Theoretisch. Ja. Obwohl das auch keine Daten hervorzaubern
kann, die noch im Write-Cache lagen…
Meines Wissens ist der Sinn von JFS, das
a) alles vermerkt wird (journaling)
b) eine Aktion erst als abgeschlossen markiert wird, wenn
alles geschrieben wurde, damit kann nur der RAM-Inhalt
verloren gehen
Ja, so sollte es sein. es gibt aber immer einen Moment, in dem ein Stromausfall Probleme macht. Bei einem JFS ist das insgesamt unkritischer…
c)writecache sollte nicht existieren
Doch.
oder weisst du was anderes (mehr )?
Ich lese nicht selten von Problemem mit ReiserFS. Ich stehe nun nicht sonderlich darauf, meinen echner „einfach so“ abzuschalten, aber wirkliche „Problme“ habe ich mit ext2 nicht gehabt, wenn es denn passiert war.
Ich bin mittlerweile schweinekonservativ geworden. Kernel 2.2.20 (Nein, keine 2.0er…), ext2, XFree3.3.6. Läuft wie eine Eins.
Ich lese nicht selten von Problemem mit ReiserFS. Ich stehe
nun nicht sonderlich darauf, meinen echner „einfach so“
abzuschalten, aber wirkliche „Problme“ habe ich mit ext2 nicht
gehabt, wenn es denn passiert war.
Reiser scheint bei manchen dauernd Probleme zu machen, bei anderen gibt’s keine. Ich hab’ bei mir ext3 in den Kernel gepatcht, das ist nur eine Erweiterung von ext2. Seit fast einem halben Jahr jetzt keinerlei Probleme.
OK, meine kleine USV hat mich schon vor manchem harten Abschalten bewahrt, besonders in der letzten paar Tagen, als eine Leitung nach der anderen vom Schneebruch betroffen war. Ich saß auf einmal im dunklen Zimmer, konnte aber meine Kiste noch ordentlich runterfahren. IMO haben sich die 350,-DM dafür gelohnt.
nun ist es soweit: Der Einstieg in Linux!, denn die Userwelt sucht billige Server.
Weiss jemmand in welcher Zeitschrift ich Mandrake oder Redhat ist?
Oder soll ich es „saugen“? Wo?
nun ist es soweit: Der Einstieg in Linux!, denn die Userwelt
sucht billige Server.
Weiss jemmand in welcher Zeitschrift ich Mandrake oder Redhat
ist?
Da bin ich überfragt. Aber zum Einsteigen würde ich nicht eine Heftdistribution nehmen. Auch nichts herunterladen. Gerade für einen Anfänger sind die beigelegten Bücher in meinen Augen ein Muß.
Sonst überkommt dichwahrscheinlich ganz schnell der Frust
Oder soll ich es „saugen“? Wo?
Du weißt aber schon, wie groß so eine Distribution ist?
Für RedHat bietet sich wohl http://www.redhat.com/ anbieten. Ist laut Website über 900MB groß, was ich noch für untertrieben halte.
Auf http://www.mandrake.com/ findet sich ein Hinweis, daß man vor dem Herunterladen irgendeinem Club beitreten muss. Wahrscheinlich kostenlos und ohne Verpflichtungen, habe es aber nicht weiter durchgelesen.
Vielleicht wirst du unter ftp://ftp.linux-mandrake.com/pub/ fündig.