CREATEC SC 01 - Spannungsfestigkeit

Hallo allerseits,

ich habe heut ein „CREATEC SC 01“ vor der Mülltonne im Betrieb bewahrt, weil sich „niemand damit auskennt und es nur einstaubt“. Es sind absolut keine Schäden von außen zu erkennen und wurde nach Aussage vom Chef kaum benutzt. Der kurze Funktionstest hat auch bestätigt, dass es noch in Ordnung zu sein scheint. Bedienungsanleitung und alles hab ich auch.
Achja, es handelt sich um ein digitales Ossziloskop mit zwei Eingangskanälen und einem Triggerkanal im „Taschenformat“ (ca. 200x80x50 mm)

Da das gute Stück schon etwas älter ist, steht in der Bedienungsanleitung:
Eingangsspannungsfestigkeit zwischen 0 und 50°C:
220VDC, 220VAC eff, 660VSS bei 20kHz maximal

Und jetzt endlich meine Frage: Hält so ein Gerät dann auch ohne weiteres die jetzige Netzspannung aus? Die kann ja bekanntlich 230V ±10% betragen… oder ist sowas in der Regel im Toleranzbereich mit drinnen?

schöne Grüße, das Äffchen

ich habe heut ein „CREATEC SC 01“ vor der Mülltonne im Betrieb
bewahrt, weil sich „niemand damit auskennt und es nur
einstaubt“. Es sind absolut keine Schäden von außen zu
erkennen und wurde nach Aussage vom Chef kaum benutzt. Der
kurze Funktionstest hat auch bestätigt, dass es noch in
Ordnung zu sein scheint. Bedienungsanleitung und alles hab ich
auch.

Guten Tag!
Hätte ich auch erst mal aufgehoben. Wegwerfen kann man später immer noch!

Achja, es handelt sich um ein digitales Ossziloskop mit zwei
Eingangskanälen und einem Triggerkanal im „Taschenformat“ (ca.
200x80x50 mm)

Also mit LCD-Bildschirm,oder?

Da das gute Stück schon etwas älter ist, steht in der
Bedienungsanleitung:
Eingangsspannungsfestigkeit zwischen 0 und 50°C:
220VDC, 220VAC eff, 660VSS bei 20kHz maximal

Damit ist die Eingangsspannungsfestigkeit am MESS-EINGANG gemeint!

Und jetzt endlich meine Frage: Hält so ein Gerät dann auch
ohne weiteres die jetzige Netzspannung aus? Die kann ja
bekanntlich 230V ±10% betragen… oder ist sowas in der Regel
im Toleranzbereich mit drinnen?

Hat das Gerät überhaupt ein Netzkabel? Nicht Akkubetrieb und nur Ladekabel dazu?

MfG duck313

Achja, es handelt sich um ein digitales Ossziloskop mit zwei
Eingangskanälen und einem Triggerkanal im „Taschenformat“ (ca.
200x80x50 mm)

Also mit LCD-Bildschirm,oder?

Jap

Da das gute Stück schon etwas älter ist, steht in der
Bedienungsanleitung:
Eingangsspannungsfestigkeit zwischen 0 und 50°C:
220VDC, 220VAC eff, 660VSS bei 20kHz maximal

Damit ist die Eingangsspannungsfestigkeit am MESS-EINGANG
gemeint!

Das ist mir klar :wink:
Ich hab mit der Frage auch gemeint, ob ich auf den MESS-EINGANG Netzspannung geben kann. Da das Gerät auch eine Multi-Meter-Funktion hat. Ich kenn mich als angehende Elektroinstallateurin mit den wichtigsten Begrifflichkeiten dann doch aus :wink:

Und jetzt endlich meine Frage: Hält so ein Gerät dann auch
ohne weiteres die jetzige Netzspannung aus? Die kann ja
bekanntlich 230V ±10% betragen… oder ist sowas in der Regel
im Toleranzbereich mit drinnen?

Hat das Gerät überhaupt ein Netzkabel? Nicht Akkubetrieb und
nur Ladekabel dazu?

Das Gerät hat ein Netzkabel dabei - da das 220V ±10% als Toleranz hat, hab ich das auch ohne nachudenken benutzt. Die Frage bezieht sich wie gesagt auf den Mess-Eingang.

lg, Das Äffchen

Entschuldige,Äffchen!
Ich wollte selbstverständlich nicht Deine elektrotechnische
Erfahrung in Zweifel ziehen.
M. Ansicht nach besteht kein Risiko,Netzspannung von 230 V auf den Meßeingang zu geben. Die Toleranz von +/- 10 % wird im Netz doch meistens deutlich unterschritten ( 2-3 % sind realistisch).
Aber selbst bei 240 V hättest Du nur ca. 680 Vss,das wären ca.3 % mehr als die angegebenen 660 Vss.
Da ist doch noch Sicherheit drin. Oder rechnest Du damit,daß bei einer so geringfügig höheren Spannung der Meßeingang Schaden nimmt ?

Ich hätte da keine Bedenken.

MfG
duck313

Entschuldige,Äffchen!
Ich wollte selbstverständlich nicht Deine elektrotechnische
Erfahrung in Zweifel ziehen.

Nicht so tragisch :smile:

M. Ansicht nach besteht kein Risiko,Netzspannung von 230 V
auf den Meßeingang zu geben. Die Toleranz von +/- 10 % wird im
Netz doch meistens deutlich unterschritten ( 2-3 % sind
realistisch).

Da mir bei mir zu Hause regelmäßig die Halogen-Leuchten durchbrennen habe ich mal Messungen angestellt. Ich bin ich zur Mittagszeit auf knapp unter 240V gekommen, zu Nachtzeiten waren es sogar 245V - also deutlich erhöht. Nur mal zu den 2-3%

Aber selbst bei 240 V hättest Du nur ca. 680 Vss,das wären
ca.3 % mehr als die angegebenen 660 Vss.
Da ist doch noch Sicherheit drin. Oder rechnest Du damit,daß
bei einer so geringfügig höheren Spannung der Meßeingang
Schaden nimmt ?

Ich hätte da keine Bedenken.

So ähnlich habe ich auch gedacht, ich wollte das ganze nur nochmal bestätigt haben. Ich werds mal ausprobieren. Danke dir!

lg, das Äffchen