Hallo!
Ich bin nicht so diiiie Fotografin,…
aber eine Freundin von mir hat im Urlaub dias gemacht und die farbentwickeln lassen. und die Farbeffekt und Kontraste gefallen mir urgut!!
Meine Frag hierzu: Kann ich dieses crossen mit Photoshop, oder irgendeinem kleinem Programm auch hinkriegen?
Danke im Voraus!!!
Ingrid
???
Farbdias sollten auch nicht anders als mit e-6 in Farbe entwickelt werden… was ist da gecrossed?
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Farbdias sollten auch nicht anders als mit e-6 in Farbe
entwickelt werden… was ist da gecrossed?
gecrossed nennt man einen Diafilm, wenn er mit C-41 entwickelt wurde, also mit einer normalen Farbfilmentwicklung, dadurch entstehen andere kontraste und Farben,… sehr interessant!!
LG
Ingrid
ah, farbNEGATIVprozess, mich irritierte nur der begriiff farbentwicklung, da farbdias natürlich farbentwickelt werden sollten… und dass es nicht sw-dias sein sollten dachte ich mir eigentlich, das wär ja auch ne echte rarität…
mit den normalen temperaturen c41?
HH
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Hallo Ingrid / Helge
Cross- Entwicklung funktioniert tatsächlich so. Diafilm (Aber keine Kodachromes!) in C-41, Standardprozess. Ergebnis sind sehr dichte, kontrastreiche und farbverschobene Negative. Möglich, sowas mit Photoshop zu simulieren. Die Ergebnisse sind immer etwas verschieden, jeder Diafilm liefert andere Farben (ich bevorzuge Agfa RSX 100, wunderbares blau, Fuji 100 wird gelblich usw. usf.) Weil der Printer mit den Negativen ins schwimmen kommt, ist sowieso Augenmass des Laboranten gefordert. Und das wird bei jedem neuen Abzug anders ausfallen. Probier in Photoshop einfach mit der Kontrasteinstellung herum und ändere die Farbverteilung ein wenig.
Carsten
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Hallo Carsten
Der in c41 entwickelte Diafilm wird wie ein Negativ weiterverarbeit, wenn ich das richtig verstehe - nicht das dia ist das Endergebnis… sondern der Abzug von dem so entstandenen Negativ?!
Muss ich mal testen…
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Morgen Helge
So ist es. Du machst in C-41 aus dem Diafilm einen Negativ-Film. Vom Gefühl sage ich mal, dass du knapp belichten solltest, der Film legt ein bisschen an Empfindlichkeit zu. Sonst werden die Negative zu dicht und der Printer schmeisst die alle wieder raus weil er den Kontrastumfang nicht schafft. Wenn du einen Laden hast in dem eine Noritsu-Maschine steht - die kommen am Besten damit klar. Die Agfa-Printer tun sich etwas schwer. Probier mal unterschiedliche Filme aus - jeder Film kommt anders. Wie gesagt, finde ich den RSX 100 von Agfa gut geeignet, Ektachromes sind mir im Ergenis etwas zu matschig, Fujis ticken schnell nach Gelb… Das muss jeder nach eigenem Geschmack versuchen.
Gruss Carsten
P.S.: Wenn du ein bisschen mit Farbverschiebungen spielen willst ist der Ektachrome Infrarot auch gut geeignet. Du brauchst nicht die teuren Spezialfilter bei Calumet kaufen, Gelb- und Orange tun es auch. Der Film ist mit etwa 18 Euro nicht ganz billig, aber die Ergebnisse sind interessant. Grüne Männchen in blauen Landschaften unter gelbem Himmel etc., je nach Filter und Lichteinfall. Standardprozess E-6. Aber vorsichtig - wirklich nur in völliger Dunkelheit in und aus der Kamera und auch im Labor sagen, dass sie den nur im Dunklen einlegen sollen. Die Dinger verschleiern sofort, wenn nur Licht auf die Dose fällt.
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Hi,
das ganze war so vor 15 Jahren ziemlich modern, und jeder der besonders kreativ sein wollte hat zumindest ausprobiert.
entweder Diafilm durch die C41 oder was noch spannender ist Negativfilm durch die E-6. das hat man dann bis zum letzten in der Modefotografie ausgelutscht.
heute ist es natürlich viel einfacher Mit Photoshop Gradationskurven zu spielen, mit wesentlich leichter zu steuernden Effekten.
Ulrich
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muchas gracias
ja aber hallo, da is ja ein fotoprofi unter uns!!!
Vielen Dank für die tollen TTipps!!! Werde kräftig rumexperimentiern…
eine Frage hätt ich noch, vielleicht kannst du mir die ja auch beantworten…wenn ich mir ein Farbfotolabor einrichte,…mit welcher Preisgrößenordnung muß ich rechnen, wenn ich bis a3 vergrößern will?
liebe grüze
ingrid
Hallo Ingrid
Da muss ich passen. Ich bin Journalist, kein Künstler und von mir werden keine handgemachten Bilder erwartet. Will auch niemand bezahlen. Zu meinem Glück habe ich ein absolutes Spitzen-Fotogeschäft hier im Ort und deshalb bin ich auch nicht drauf angewiesen. Weil kaum jemand bis hier runter liest, würde ich dir empfehlen die Frage nochmal extra zu stellen. Aber so viel kann ich schon spekulieren - es würde neu recht teuer. Du brauchst einen Vergrößerer mit hoher Säule und grosser Grundplatte, einen entsprechenden Rahmen, einen Prozessor der auch A3 aufnimmt… Da aber viele Profis nicht mehr mit der Hand sondern digital verarbeiten, sollte das gebraucht für einen vernünftigen Preis zu bekommen sein. Versuche gerade selbst mein SW 6x6 Labor zu verkaufen, Spitzenvergrößerer der mit einem auswechselbaren Teil und zwei Handgriffen auf Farbe umrüstbar ist und bin immer wieder entsetzt, was mir dafür geboten wird. Der Markt ist anscheinend gut gefüllt mit Gebrauchtgeräten.
Gruss Carsten