CSU Skandal

Hi!

Weshalb hat eigentlich niemand etwas dazu geschrieben?

Die linke Schmierenpresse hat sich mal wieder zum Wahlkampfwerkzeug machen lassen. Es wurden völlig haltlose Forderungen in den Raum gestellt, schon 1996 war das Thema durch.
Ich hoffe, daß Stoiber diese Vorlage richtig verwenden wird!

Der erste Schritt muß natürlich der Rücktritt Thierses sein. Er hat einmal mehr bewiesen, daß das Amt in der Partei und der Vorsitz des Bundestages nicht vereinbar sind.
Hier wird eindeutig Wahlkampf zu Lasten unseres demokratischen Systems gemacht.

Grüße,

Mathias

Hi!

Weshalb hat eigentlich niemand etwas dazu geschrieben?

???
Es gibt unten einen eigenen Thread „Neues Jahr, neuer Skandal“ dazu.

Die linke Schmierenpresse hat sich mal wieder zum
Wahlkampfwerkzeug machen lassen. Es wurden völlig haltlose
Forderungen in den Raum gestellt, schon 1996 war das Thema
durch.
Ich hoffe, daß Stoiber diese Vorlage richtig verwenden wird!

Der erste Schritt muß natürlich der Rücktritt Thierses sein.

Stimme Dir zu. Jemand, der sich an Recht und Gesetz hält, muß zurücktreten, weil er nicht in die Denke von Unions-Politikern hineinpasst.
Es ist nun mal so: wenn Vorwürfe auf den Tisch kommen, ist der Bundestagspräsident gesetzlich verpflichtet zu ermitteln.

Er hat einmal mehr bewiesen, daß das Amt in der Partei und der
Vorsitz des Bundestages nicht vereinbar sind.
Hier wird eindeutig Wahlkampf zu Lasten unseres demokratischen
Systems gemacht.

Beim ständigen Verhalten der Unions-Politiker kann man schon bald sagen, dass die Existenz der Union unser demokratisches System schon zu genüge belastet. Da braucht es keinen anderen mehr.

Hi Mathias,

unter „Neues Jahr, neuer Skandal“ wurde dieses Thema schon mal diskutiert. Ich hatte den Eindruck, dass der Großteil der Teilnehmer an dieser Diskussion insgesamt der Meinung war, dass hier etwas nicht „sauber“ sein dürfte. Zumindest endete die Diskussion damit, dass man abwarten muss, was tatsächlich bekannt wird, bevor man irgendwie, irgendwem und irgendwas unterstellt. Ich findes, es war eine gute, sachlich und abgewogenen Diskussion. Also keine Klage, hast es halt übersehen.

Weshalb hat eigentlich niemand etwas dazu geschrieben?

Die linke Schmierenpresse hat sich mal wieder zum
Wahlkampfwerkzeug machen lassen. Es wurden völlig haltlose
Forderungen in den Raum gestellt, schon 1996 war das Thema
durch.
Ich hoffe, daß Stoiber diese Vorlage richtig verwenden wird!

Ich bin weiterhin der Meinung, dass diese Hinweise nur aus der CSU gekommen sein können. Unbestritten ist von der CSU auch, dass es diesen Vorgangen gegeben hat. Ich mache nochmals, wie an anderer Stelle aufmerksam, dass noch lange nicht strafbar sein muss, was wir politisch nicht für korrekt erachten. Es gab nun einmal die Erklärung der Bundestagspräsidentin Süssmuth, dass ein solches Vorgehen zulässig sein soll, nicht gegen das Parteiengesetz und die Parteienfinanzierung verstossen soll. Soll deshalb, weil wieder einmal im Selbstbedienungsladen unserer Partein Streit besteht, unter Verfassungsrechtlern ist dieses Problem sowieso umstritten, wie was auszulegen ist. Nun, niemand kann sich strafbar machen, im übrigen auch niemand wegen Steuerhinterziehung, wenn eine Erklärung vorlag, dass der Vorgang strafrechtlich und steuerrechtlich unbeachtlich ist. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite ist doch, dass die CSU ihre praktiziertes Vorgehen geändert hat, nachdem man doch offensichtlich selbst erkannt hat, dass etwas nicht so sein darf. Und, vergessen wir doch nicht, dass die CSU eine Klärung der SPD-Beteiligungen an Zeitungen prüfen wollte und dann selbst natürlich aus dem eigenen Verhalten keine Angriffspunkte geben durfte. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass irgendwo stand, dass jetzt die Geschichte geschehen sein soll. Es wurde tatsächlich auf die Vergangenheit hingewiesen. Die Geschichte wird nun verfasusngsrechtlich zu prüfen sein. Das Ergebnis, darüber sollte auch Klarheit bestehen, ist jedoch nur in der Zukunft gültig. Wenn also der Bundestagspräsident und Verfassungsrechtler aus heutiger, aus der Affäre Kohl, etwas in der Gesellschaft kritischeren Distanz entscheiden sollten, dass ein solches Vorgehen unzulässig ist, oder war , gelten die neuen Regeln erst an dem Datum, wo sie aufgestellt sind.

Der erste Schritt muß natürlich der Rücktritt Thierses sein.
Er hat einmal mehr bewiesen, daß das Amt in der Partei und der
Vorsitz des Bundestages nicht vereinbar sind.

Was Thierse nun damit zu tun haben soll, ist mir bis heute, weder von Dir, noch weniger von der CSU erklärbar. Thierse ist nahc dem Gesetz verpflichtet, wenn solche Informationen auftreten, diese zu prüfen. Die StA war verpflichtet, da das öffentliche INTERESSE angesprochen war, im Vorfeld zu prüfen, ob ein Ermittlungsverfahren erforderlich wird. Das Verfahren wurde aus rechtstaatlich berechtigten Ursachen eingestellt. Damit hat die StA aber nicht erklärt, dass der Vorgang korrekt ist; sie hat nur erklärt, dass kein tatverdacht erkennbar ist. Hier stimme ich persönlich zu.

eindeutig Wahlkampf zu Lasten unseres demokratischen

Systems gemacht.

Wenn jemand in diesme Lasnd in den letzten Jahren zu Lasten der Demokratie Wahlkampf betrieben hat, dann doch wohl unser Parteifreund H.Kohl mit seinen „Ich-sag-nix-Spenden“, Herr Kanther mit seiner Geldwäsche oder der Rassismus-Wahlkampf von Koch gegen Ausländer.

Und Schmierenpresse, nun liess mal den Bayernkurier, der auch mit Informanten arbeitet. Schmierenpresse, ich meine, dies was Du aus Politikermund nachsprichst, würde ich jenen Politikern als mangeldes Verständnis von Pressefreiheit nahcsagen. Denn wenn es in deren Blättern oder über den Schwarzen Kanal von Report München mit seinen Löwenthal-Ambitionen gegen die SPD geht, jault keiner in Bayern auf. Andererseits bin ich überzeugt, dass hinter den Kulissen kaum über dieses Gesabber diskutiert wird, dies ist wieder einmal dem Volke überlassen, während die Politik schon neue Säue durch das Land jagd.

Gruss Günter

Hallo Matthias,

Die Argumentation des Parteienrechtlers T. Streit
http://www.taz.de/pt/2002/01/05/a0088.nf/text
in der taz
http://www.taz.de/pt/2002/01/05/a0090.nf/text
klingt einleuchtend und ist eine (richterliche) Abwägung wert.

Mir ist an einer fundierten Gegenposition durchaus gelegen.

Tschuess Marco.

Hi Mathias,

dein Geschimpfe klingt etwas sehr einseitig. Ich denke Du Stoiber und Klose und alle anderen wissen, dass Thierse solche Vorwürfe prüfen muß. Dazu ist er schon wegen seines Amtes verpflichtet. Diese Äußerungen können nur auf sehr einfache Wähler zielen. Und sie wirken!
Schmierpresse gibt es links wie rechts. Das solltest du auch wissen.
Dass dieses Verhalten der CSU unrecht war, scheint inzwischen der CSU schon klar zu sein. Ob es richtig war, sich darauf zu verlassen, dass 1996 diese Praktiken nicht verfolgt und geahndet wurden, war vielleicht ein Fehler. Damals haben schließlich Parteifreunde entschieden, dass dies rechtens sei.
Außerdem sollt man diese Frage auch moralisch beurteilen. Dies betrifft aber alle Parteien, die Union aber im Besonderen, weil sie die fleißigsten Spender - offen und ehrlich, oder andere - hat. Kann es richtig sein, dass die Staatskasse zu jeder Spende nochmals einen nicht unerheblichen Zuschlag zahlen muß.
Hier fehlt mir die Begründung!

Gruß
Lukas

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Schuettel nur noch den Kopf…

Hi!

Weshalb hat eigentlich niemand etwas dazu geschrieben?

Die linke Schmierenpresse hat sich mal wieder zum
Wahlkampfwerkzeug machen lassen. Es wurden völlig haltlose
Forderungen in den Raum gestellt, schon 1996 war das Thema
durch.
Ich hoffe, daß Stoiber diese Vorlage richtig verwenden wird!

…was soll das denn?

Der erste Schritt muß natürlich der Rücktritt Thierses sein.

Voelliger Unsinn, grade noch von DIR:

ER muss rechtlich/gesetzlich alles zu pruefen was anfaellt.

Er hat einmal mehr bewiesen, daß das Amt in der Partei und der
Vorsitz des Bundestages nicht vereinbar sind.

Unsinn Nr. 2: Unlogisch wg. oben …manoman, Du grade noch .

Hier wird eindeutig Wahlkampf zu Lasten unseres demokratischen
Systems gemacht.

Unsinn Nr. 3:

Er hat die Pflicht es ztun

Bye
dizar

Ich bin weiterhin der Meinung, dass diese Hinweise nur aus der
CSU gekommen sein können.

Über diese Äußerung von Dir war ich schon sehr verwundert, weil ich sie schon reichlich schwachsinnig fand. Und das kenne ich eigentlich gar nicht von Dir. :wink:

Heute lese ich aber in der ZEIT (S. 4):
"Und noch etwas lässt sich am vorliegenden Fall trefflich studieren. Kaum hatte der stern seine Attacke geritten, schossen die üblichen Spekulationen ins Kraut: Von wem stammte die Munition; wer wollte Stoiber stürzen? Angela Merkel etwa? So viel Niedertracht mochte nicht einmal die CSU der CDU-Chefin unterstellen. Um so heftiger nahm Goppel und seine Mannen dafür die SPD in Visier. Wahrscheinlich stammten die Informationen des stern von SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Damielmeier, hieß es. oder, warum auch nicht, gleich aus dem Kanzleramt.

Doch die Spur führt zurück nach Bayern. Karl Robitsch heißt der Mann, der für die CSU viele Jahre an der Spitze der Drückerkolonne stand. Ein alter Amigo aus den Zeiten von Franz Josef Strauß, der mithilfe der CSU Millionär wurde. 1999 hatten ihn Stoiber und Goppel vor die Tür gesetzt. Angeblich hat Robitsch bereits im vergangenen Herbst Informationen über den mutmaßlichen Spendenbetrug der CSU im Berliner Regierungsviertel feilgeboten. Seit dem 17. Oktober 2001 ist vor dem Landgericht München eine Klage des 67-jährigen Kaufmanns gegen die CSU anhängig - wegen ausstehender Provisionen. Der Streitwert beträgt knapp 600 000 Euro. Die jetzige Aufregung kommt Robitsch gerade recht."

Also, scheinst Du auch in diesem Punkt recht zu bekommen.

Hi,

wie Du an anderer Stelle schon mitbekommen hast, war ich im Schwesternverein aktiv auf kommunaler, Kreis- und Bezirksbene und auch in Wahlkämpfen auf Landesebene mit anderen zusammen tätig. Daher weiss man - leider - aber es ist eben so - dass Informationen nur in Einzelfällen vom politischen Gegner kommen und überwiegend aus den eigenen Reihen stammen. Dies gilt aber für alle Parteien.

Gruss Günter