Cubase 5 vs. FL Studio 8 vs. xxx?

Hi,

ich hab mehr oder weniger keine Ahnung von der Software von Cubase, FL Studio & Co., möchte jetzt aber selbst Musik machen. Hab damals schon mal in einer Band Erfahrungen sammeln können, aber doch eher oberflächlich. Würde das jetzt gern vertiefen, wobei ich mich (vorerst) doch gern auf elektronische Musik beschränken möchte.

Da ich jetzt schon seit einigen Tagen auf der Suche nach befriedigenden Informationen bin und keine Antworten auf meine Fragen gefunden habe (auch in anderen Foren), wende ich mich jetzt einfach mal an Euch.

In einigen Foren konnte ich immer wieder hören, dass Cubase, FL Studio, Reaktor, etc. in einem Atemzug genannt wurden. Meine erste Frage: Handelt es sich bei vorgenannten Programmen eigentlich um ebenbürdige Programme, die alle für sich halt eigene Vor- und Nachteile haben? Oder muss man eines (vllt auch ein nicht von mir genanntes) besonders hervorheben, weil es sich deutlich von den anderen abhebt? Und falls ja, wärs toll, wenn ihr mir auch noch sagen könntet, welches und wodurch :wink:

Wobei ich z.B. ein Argument wie „schwer für Einsteiger“ positiv werten würde; lieber les ich mich lang und ausführlich in ein Programm ein und hab am Schluss alle Möglichkeiten, als festzustellen, dass ein Programm nicht macht, was ich will.

Damit wäre mir schon mal super geholfen :wink:
Was mich aber auch noch interessieren würde… Wenn ich mich z.B. dafür entscheide, einen bestimmten Ton in mein Lied einzubauen (sagen wir mal einen Bass), kann ich dann eigentlich mit den Programmen diesen einen ganz bestimmten Ton so bearbeiten, dass er:
a) beliebig lang oder kurz,
b) beliebig tief oder hoch,
c) aufgeteilt in mehrere Einzeltöne oder
d) bestimmte Passagen weggeschnitten
werden können?

Noch eine letzte Frage: Bei FL Studio kann man ja verschiedene Versionen des Programms erwerben und die dann immer weiter aufrüsten. Weiß jemand, wie stark da der Funktionsumfang eingeschränkt ist in den niedrigeren Versionen im Vergleich zur XXL-Version?
Bzw. versteh ich das richtig auf der HP, dass wenn ich mir jetzt das aktuelle Studio 8 hole, dass ich dann auch lebenslang anrecht auf die Version 9, 10, usw. habe?
Könnte ich mir dann jetzt nicht auch die Version 5 oder so günstig holen und dann mit dieser Aufrüst-Garantie gleich auf Version 8 umsteigen?

Antworten die mir weiterhelfen, wären echt super. In diesem Sinne schon mal Danke und Grüße,

Daniel

In einigen Foren konnte ich immer wieder hören, dass Cubase,
FL Studio, Reaktor, etc. in einem Atemzug genannt wurden.
Meine erste Frage: Handelt es sich bei vorgenannten Programmen
eigentlich um ebenbürdige Programme, die alle für sich halt
eigene Vor- und Nachteile haben? Oder muss man eines (vllt
auch ein nicht von mir genanntes) besonders hervorheben, weil
es sich deutlich von den anderen abhebt? Und falls ja, wärs
toll, wenn ihr mir auch noch sagen könntet, welches und
wodurch :wink:

Die Programme können eigentlich ziemlich das gleiche.Das eine mehr,das andere weniger.
Cubase (PC und Mac) und Logic (jetzt nur noch für Mac) sind die beiden Platzhirschen.
Ich habe beide,arbeite aber hauptsächlich mit Cubase (gewohnheitssache)

Was mich aber auch noch interessieren würde… Wenn ich mich
z.B. dafür entscheide, einen bestimmten Ton in mein Lied
einzubauen (sagen wir mal einen Bass), kann ich dann
eigentlich mit den Programmen diesen einen ganz bestimmten Ton
so bearbeiten, dass er:
a) beliebig lang oder kurz,
b) beliebig tief oder hoch,
c) aufgeteilt in mehrere Einzeltöne oder
d) bestimmte Passagen weggeschnitten
werden können?

Mit Midi sicher,mit Audio wirds ein wenig schwieriger.

Noch eine letzte Frage: Bei FL Studio kann man ja verschiedene
Versionen des Programms erwerben und die dann immer weiter
aufrüsten. Weiß jemand, wie stark da der Funktionsumfang
eingeschränkt ist in den niedrigeren Versionen im Vergleich
zur XXL-Version?

Die billigste ist die Fruity Loops EDition,dann die Producer Edition,dann die XXL-Version.

Bzw. versteh ich das richtig auf der HP, dass wenn ich mir
jetzt das aktuelle Studio 8 hole, dass ich dann auch
lebenslang anrecht auf die Version 9, 10, usw. habe?

Das geht nur wenn du das Programm aus dem Internet herunterlädst von der FruityLoops-Homepage.

Könnte ich mir dann jetzt nicht auch die Version 5 oder so
günstig holen und dann mit dieser Aufrüst-Garantie gleich auf
Version 8 umsteigen?

Die 5 wirst Du nicht mehr online von Fruity Loops bekommen.

Gruß,Jak

Hi!

Die Programme können eigentlich ziemlich das gleiche.

Aber nur eigentlich!

Unter den genannten ist Cubase das klar überlegene Programm!

Cubase (PC und Mac) und Logic (jetzt nur noch für Mac) sind
die beiden Platzhirschen.

Unter welcher Usergruppe? So ganz stimmt das nicht! Digital Performer auf dem MAC erfreut sich noch einer großen Nuzterzahl und unter PorFis ist ProTools sehr verbreitet. Logic ist eher im Absteigen begriffen… Sequioa ist zB ein Aufsteiger in dem Sektor, ebensowie Cakewalk!

Grüßle

Florian

Tach,

In einigen Foren konnte ich immer wieder hören, dass Cubase,
FL Studio, Reaktor, etc. in einem Atemzug genannt wurden.
Meine erste Frage: Handelt es sich bei vorgenannten Programmen
eigentlich um ebenbürdige Programme,

IMHO: NEIN! Cubase ist das klar professionellste hier!

Wobei ich z.B. ein Argument wie „schwer für Einsteiger“
positiv werten würde; lieber les ich mich lang und ausführlich
in ein Programm ein und hab am Schluss alle Möglichkeiten, als
festzustellen, dass ein Programm nicht macht, was ich will.

Hmmm, in Deinem Posting klingt nicht durch, dass Du viel Ahnung von Musik hast. Wenn Du musikalisch keine Vorbildung hast, und ich meine mindestens ein Instrument halbwegs spielen können, dann wirst du mit Cubase nicht froh, selbst FL wird hart.

Welche musikalische Ahnung hast Du denn?

LG

Florian

Also ich kenne die anderen Programme nicht, ich selber nutze Cubase und kann hiermit alles machen, ist sogar noch das 3er…
Schlagzeug benutze ich den EZ-Drummer, Gitarre, Bass und Gesang spiele ich selber ein, für midi files gibt es viele geile kleine VST Instrumente.

Und zu deinem Bass: Willst du Bass selber einspielen, und dann die länge verändern? also der töne und die höhe? So was geht mit Cubase… aber klingt meines Erachtens nach scheiße, wenn man die echten Instrumente künstliche bearbeitet.

Ansonsten ist Cubase leicht verständlich und schnell zu erlernen!

Danke an dieser Stelle schon mal für die vielen Antworten.

Erfahrungen mit Instrumenten hab ich mal abgesehen vom Zugucken bei den Bandkollegen *g* nicht wirklich welche… Will jetzt bald anfangen, Gitarrespielen zu lernen, aber eigentlich geht es mir in erster Linie auch eher um elektronische Musik. Klar, wenn ich Faithless, Chemical Brothers, etc. hör, hör ich schon, dass die nicht nur nen Bass und ein bisschen Geklimper drüberlegen.
Aber ich will mir da jetzt auch nicht so einen Stress machen; schließlich hab ich ja alle Zeit der Welt und geh nicht mit dem Anspruch an die Sache, in ner Woche mein erstes Album vermarkten zu können :wink:
Gut Ding will Weile haben und die hab ich…

Was mich halt bei Cubase total abschreckt ist der hohe Einstiegspreis… Weil ich weiß ja noch nicht, ob mir das dann am Schluss wirklich so viel Spaß macht (also 600 Euro viel Spaß). Da find ich das bei FL Studio halt besser gelöst, weil ich da sozusagen erst mal reinschnupper für relativ wenig Geld und dann gucken kann, ob ich weiter und mehr will und dann halt aufrüste…

Hi!

Ansonsten ist Cubase leicht verständlich und schnell zu
erlernen!

Hmmmm das würde ich nicht 100%ig unterschreiben. Solche Programme wie Cubase sind schon recht komplex…

Grüßle

Florian

Tach

Erfahrungen mit Instrumenten hab ich mal abgesehen vom
Zugucken bei den Bandkollegen *g* nicht wirklich welche…

Schlecht :frowning:

Will jetzt bald anfangen, Gitarrespielen zu lernen, aber
eigentlich geht es mir in erster Linie auch eher um
elektronische Musik.

Was soll das heißen? Um elektronische Musik zu machen brauchst Du keine Instrumentalkenntnisse? Das ist absoluter Blödsinn!

Klar, wenn ich Faithless, Chemical
Brothers, etc. hör, hör ich schon, dass die nicht nur nen Bass
und ein bisschen Geklimper drüberlegen.

Nicht nur bei denen. Willst Du ernsthaft Musik machen, und die soll nach was klingen, MUSST Du wissen wie das funktioniert. Was sind Harmonien, Quintenzirkel usw. usf. sollten schon zu den Basics gehören, egal welche Art von Musik Du machen willst. Cubase und Co bauen auf diesem Wissensstand auf!

Wenn ich das richtig sehe, ist bei Deinem musikalischen Standing Cubase oder FL Studio (und Co) einfach ein paar Nummern zu groß. Du solltest schon deine liebe Not mit Steinberg Sequel (von den Cubase Herstellern), Garageband oder einer kleinen Version vom MusicMaker haben.

Ich würde erstmal ein paar Stunden Instrumentenunterricht nehmen, so bitter das klingt. Sonst ist der Frust ganz schnell ganz groß; weil es einfach nicht klappt!

Liebe Grüße

Florian

Nein, so war das ja nicht gemeint. Wollte nur damit sagen, dass ich elektronische Musik machen möchte, und nicht Musik für ein Orchester schreiben will und alle Instrumente selbst einspielen will. Stelle mir das halt irgendwie so vor, dass ich in die ganzen Sounddateien und Töne reinhör, mich inspirieren lass, die in eine bestimmte Reihenfolge und Rhythmus bring und so Schritt für Schritt meine ersten Lieder „baue“. Was mir dann alles an Wissen fehlen wird und wo ich Defizite ausmach, werde ich natürlich versuchen, mich schlau zu machen.

Sicherlich hast du auch recht damit, dass es ohne musikalische Vorbildung schnell zu Frust kommen kann oder vllt sogar wird. Und höchstwahrscheinlich kling ich auch ziemlich naiv wenn ich sag, ich werds trotzdem probieren.

Weißt du, es ist nicht so, dass ich unter irgendeinem Zeitdruck steh oder irgendjemandem was beweisen will. Mir hat „Musikmachen“ in der Band damals verdammt viel Spaß gemacht und ich bin jetzt soweit zu sagen, gut, dass will ich wieder. Und ich bin bereit ganz viele Fehler zu machen und noch etwas mehr zu lernen.
Mich in die Materie einzulesen, einzuarbeiten, etc. ist für mich eher Teil der Herausforderung.

Meiner Freundin, vor der ich die hohen Anschaffungskosten rechtfertigen muss :wink: versuch ich das mit folgendem Vergleich zu verdeutlichen: wenn ich absolut fotobegeistert wäre und dann mir jemand sagen würde, hey, lass mal gut sein, Photoshop is nix für dich, das ist für Profis, fang lieber mal mit Paint an, dann würde ich vermutlich sehr schnell an Grenzen stoßen. Und genau diese versuche ich beim Kauf des Programms zu umgehen. Egal, ob ich dann erstmal sechs Monate fürs erste gute Lied brauch.

Hi!

Nein, so war das ja nicht gemeint.

So haste es aber gesagt :smile:

Wollte nur damit sagen,
dass ich elektronische Musik machen möchte, und nicht Musik
für ein Orchester schreiben will und alle Instrumente selbst
einspielen will.

Irgendwie doch! Wenn Du keine fremden Musiker einkaufst, machst Dus doch selbst :smile:

Stelle mir das halt irgendwie so vor, dass
ich in die ganzen Sounddateien und Töne reinhör, mich
inspirieren lass, die in eine bestimmte Reihenfolge und
Rhythmus bring und so Schritt für Schritt meine ersten Lieder
„baue“.

Das hat gar nichts mit Musikmachen zu tun! Wenn Du nur Loops aneinanderhängst, dann brauchst Du auch kein Cubase! (Das ist dafür schlciht überdimensioniert, da solltest Du mit Sequel Anfangen, und später auf Cubase UpGraden, Deine Sequel-Songs lassen sich in Cubase öffnen)

Was mir dann alles an Wissen fehlen wird und wo ich
Defizite ausmach, werde ich natürlich versuchen, mich schlau
zu machen.

Das ist idR nicht mit „schlau machen“ getan.

Sicherlich hast du auch recht damit, dass es ohne musikalische
Vorbildung schnell zu Frust kommen kann oder vllt sogar wird.

Sehr sicher! Selbst mit Vorbildung kann Dir das passieren, wenn Du an Deine Grenzen stößt.

Und höchstwahrscheinlich kling ich auch ziemlich naiv

Jau :smile:

wenn ich sag, ich werds trotzdem probieren.

Ist aber die richtige Einstellung!!! :wink:

Meiner Freundin, vor der ich die hohen Anschaffungskosten
rechtfertigen muss :wink: versuch ich das mit folgendem Vergleich
zu verdeutlichen: […]

Der Vergleich hinkt nicht nur, der sitzt im Rollstuhl, mal angesehen davon, dass ich nicht verstehe, was das relativieren soll.

Ich würde an Deiner Stelle mit einer Software anfangen, die Dich da abholt, wo Du mit Deinen Fähigkeiten und Möglichkeiten bist.

Bist Du PC-User lege ich Dir Sequel ans Herz. Es ist einfacher zu bedienen als Cubase, und auf „Anfänger“ zugeschnitten. Du kannst trotzdem eine Menge mit der Software machen und Deine Songs später in Cubase weitermachen. Außerdem ist bei Sequel Content dabei, bei Cubase (so zumindest war das, mein 5er UpDate liegt noch nicht bei mir) ist der nicht nennenswert (Content meint Samples und Loops zum „zusammenhängen“ und spielen).

Hast Du einen MAC, schau die Garageband mal genauer an. Damit kann man schon verdammt viel machen, und seine Songs später in Logic laden. In der neuen Version von Garageband, ist sogar Instrumentenunterricht eingebaut.

Viele Liebe Grüße

Florian

Nix Cubase, sondern Kristal oder Reaper
Servus Daniel !

Nach allem was ich in Deinem Fred hier gelesen habe, kann man Dich eher als Anfänger bezeichnen, sowohl was das Musik-Machen, als auch was den Bereich Homerecording betrifft. Das ist gut so, denn wenn man nicht anfängt, kommt man auch nicht weiter.
Für Deine Ansprüche würde ich deshalb erstmal mit Freeware (Kristal)
–> http://www.kreatives.org/kristal/
oder Shareware (Reaper)
–> http://www.pcwelt.de/downloads/multimedia/mp3_sound/…
anfangen. Beides Sequencer, die ähnlich in der Funktionsweise und im Handling sind wie „die Großen“.
Solltest Du nämlich irgendwann feststellen, dass Dir die Sache doch nicht so zusagt bzw. Spaß macht, hättest Du zumindest Geld gespart.
Wenn Du dann aber doch Feuer gefangen hast, kannst Du natürlich Geld ausgeben ohne Ende (DAW, Plugins, Mics, Interfaces, DSP-Karten, Abhöre …).

Viel Erfolg und
Grüße aus Wien
Helmut

Hi,
musste in der letzten Woche ein paar Prüfungen schreiben, weshalb ich erst jetzt wieder Zeit finde, hier weiterzuschreiben.
Also erstmal danke Florian, für den Tipp mit Sequel. Hab mich da mal ein bisschen reingelesen und du hast recht, dass hört sich echt nach dem an, mit dem ich anfangen sollte. Vor allen Dingen sind die Kosten für nen Studenten dabei echt überschaubar.

Und du sagst, man kann die Songs dann auch in Cubase übernehmen? Weil davon hab ich jetzt leider noch nirgendwo etwas lesen können… Glaub ich dir jetzt aber einfach mal trotzdem :wink:

Hab außerdem beschlossen, mir noch ne E-Gitarre zu holen weil das wollte ich früher oder später ja auch mal machen. So wie sich das in der Produktbeschreibung anhört, kann ich die Gitarre in Sequel einspielen, oder?

Zwei kleine Fragen habe ich noch an euch Profis:
Mein Bruder und ich würden gern zusammen Musik machen. Da wir aber mehrere hundert km auseinanderwohnen interessiert mich, ob man eigentlich als „Band“ ein Programm wie Sequel oder Cubase holen kann und dies dann bei jedem Bandmitglied auf dem Laptop installieren kann? Kann man da Lizenzen dazukaufen oder braucht jeder ein eigenes Programm?

Und die letzte: Ist es eigentlich möglich, von Cubase Studio per Upgrade auf Cubase zu gehen, oder muss man da auch ein neues Programm holen?

Ihr seid die Besten :wink:

Liebe Grüße,
Daniel