Cubase und Musik verschicken

Hallo Leute! Ich mache Musik mit meinem Compi auf Cubase VST. Und wie macht man geile Musik? Vor allem, indem vieles verschiedenes passiert. Aber meistens sitzt man lange alleine vor dem Kasten.Also: Ich schicke Dir per Post eine CD-Rom mit einem Cubase Arrangement, den wav. Dateien und, vielleicht in einer Textdatei oder in einem kleinen Brief, egal, ein paar strukturelle Angaben über das, was in dem Arrangement passiert. Und Du kannst dann was dazumachen. Und dann brennst Du alles auf die CD,- wenn es denn mal klappt, eine eigentlich nicht geschlossene CD auf einem fremden Rechner weiterzubrennen -und schickst sie vielleicht einem Dritten. Und der macht das gleiche. Man erstellt vielleicht noch einen Mix seiner Vorstellung, brennt ihn mit auf die CD. Und so geht es weiter. Wahrscheinlich ist es ratsam, eine begrenzte Anzahl an Leuten zusammenzubringen, sonst dauerts auch so lange, bis man die CD wieder zurückgeschict bekommt. Vielleicht läßßt sich eine Art Pool zusammenstellen an verschiedenen Musikern/Tonkünstlern…

Wäre ich dabei…bin aus 'Stuttgart…wo kommst du her??? Arbeite jedoch mit Logic :confused:

Wäre ich dabei…bin aus 'Stuttgart…wo kommst du her???
Arbeite jedoch mit Logic :confused:

Ich bin aus Dortmund.
Hi,

Du arbeitest mit Logic…mmmmmh

dummerweise hab ich ja vieles bedacht, aber das nicht :wink:
mmmh, lass mich nachdenken.
.
.
.
.Vielleicht könntest Du einer der „Syntheten“ werden. Das sind diejenigen im Projekt, die sich mit den Zwischenmixes, entweder von einzelnen Spuren, bspw. von VST-Instruments, - so heissen die bei Cubase -, also Softwaresynthis und dem Zeug, beschäftigen. (Man sollte nur mit reinen Audiotracks arbeiten, d.h. Midi nur solange, bis man „am Punkt“ ist. Dann wird downgemixt und als Audiotrack ins Arrangement eingefügt. Die Midi-Files werden dann für das Projekt gelöscht.
Ein Synthet arbeitet also mit den einzelnen wav.Files, die im Projekt gerade benutzt werden.
Daher alle Tracks immer gut bennenen, auch einzelne Parts, damit im Audiopool, so heisst das bei Cubase (gähn) alles so klar wie es geht, benannt ist.
Ein Synthet, so wie Du eben, weil Du mit einem "fremden"Programm arbeitest, macht aus Mixdownspuren einen weiteren Mixdown, indem er seiner Fantasie und seiner Gestaltungslust freien Lauf lässt. Dieser Mixdown ist also wieder eine wav.Datei (und sollte auch klar als wav-Synthet-Datei benannt sein. So haben andere Syntheten die Möglichkeit, auf Werke ihresgleichen zuzugreifen.
Na, wie findeste’s bis jetzt? Weiter? Ok,

Du arbeitest also eine Stufe höher an diesem phänomenalen Werk der Musikgeschichte: Die Arbeit, die Du verrichtest, wird den „Basikern“, nennen wir sie mal so, verschlossen bleiben, da sie mit einer anderen Software arbeiten. Du tust mehr oder weniger das gleiche wie die Basiker, und im Endeffekt benötigen beide Seiten Angehörige ihrer Gruppe.
Man könnte die Geschichte auch kurz zusammenfassen: Du willst das gleiche mit Logic, was ich mit Cubase will. Also könnte ich auch Dein Synthet sein! Das heisst, dass ich aus einer Anzahl wav-Dateien, die eben Mixes enthalten, einige oder auch nur eine auswähle und eine neue Schicht hinzufüge (Die „Schichtung“, wichtiges Wort in diesem Zusammenhang).
Es werden, zu meiner ausgewählten und von Dir erstellten wav-Datei also noch zwei hinzukommen: Meine „eigene“, zu Deiner wav-Datei neu gemachte wav-Datei, also mein eigener Downmix von Signalen. Und die zweite wav-Datei ist der Downmix meiner UND Deiner Mixes zusammen! Somit kannst Du (oder ein dritter Synthet) jetzt entweder zu unserem „gemeinsamen“ Mix etwas schichten oder nur zu meinem Mix, und es entsteht eine neue Datei, ein neuer Mix, der jetzt einem weiteren Syntheten Möglichkeit zum herumspielen bietet…

Wenn Du als Synthet arbeitest, also mit „fremden“ Material (für Dich Cubasematerial, welches Du nicht „lesen“ kannst), so kann es ja trotzdem sein, dass Du mit diesem Material eine Struktur erstellst, die einem Song gleichkommt. Vielleicht hast Du ja nur drei verschiedene Rhythmusdatein erhalten. Wenigstens alle im gleichen Tempo! Und du hast eine Songstruktur im Kopf: Also Intro, Strofe Refrain, halbe Strofe Refrain, Solo, Refrain, Fade out oder so. Könnte ja sein, oder? (Das machen ja die Basiker. Die haben ja auf dem Bildschirm das ganze Arrangement präsent, Du als Synthet hast das ja erst nicht).
Also wenn so etwas „passiert“, dann muss man als Synthet genaueste Angaben machen: Welche wavs die Strofe sind, welche der Refrain und so. Also z.B. wav6 = 2.Refrain, Songposition 61.1.
oder so. Und somit kann dann jeder Basiker auch mit den Ergebnissen der Synthetiker arbeiten.

Noch FRAGEN? Nur zu! Das ist ja nur der Anfang! Es soll noch viel mehr hierzu gesagt werden. Und jeder, der Bock hat, soll sich bloß melden.
Es gibt auch noch viel zu sagen und zu schreiben, um eine einigermaßen funktionierende Gebrauchsanweisung hinzubekommen. Aber es so anzupacken, finde ich schon ganz geil.

Es gibt Fragen wie: Wie schnell muss man sein? Wann bekomme ich endlich eine CD mit Signalen zugeschickt?
Oder: Wie kann ich machen, dass ich meine Daten erst nach einer bestimmten Anzahl an Bearbeitungen anderer Basiker oder Syntheten zurückbekomme und nicht schon, nachdem gerade einer etwas dazu gemacht hat. Wo bleibt denn da die Überraschung?:wink:?
Vielleicht wäre es auch ganz toll, wenn man die Beteiligten an dem Projekt so transparent wie möglich hat: Also z.B. wer was macht: Wer singt, wer spielt Saiteninstrumente, wer Tasten, wer programmiert Beats und Loops usw.
Cool wäre es , wenn es ein Forum gäben würde (haben wir nicht schon eines hier??), in das man sich einloggen kann und sich mit bestimmten Beteiligten zu einem Projekt organisieren kann, oder eben auch eine Zufallsauswahl an Beteiligten erstellen könnte.

Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass eine professionelle Arbeit möglich ist, wenn man das hinbekommt, es zu organisieren. Ich betreibe selbst ein Tonstudio in Dortmund (www.bluevoice.likesmusic.de)undund) ich stelle mir vor, dass man eine riesen Plattform zur Gründung der mannigfaltigsten Bands oder Musikprojekte zur Verfügung hat.

Und mal 'ne ganz doofe Frage: Wer weiss eigentlich, ob es das, von dem ich hier rumspinne, nicht schon längst giebt, und ich habs einfach nur nicht mitbekommen…

Also: Musiker aller Länder und Richtungen, sagt was!!! Wie geht man’s an?

Das Kind soll GROß werden, ok?

Heiko ST.

Hallo Heiko,
jetzt auch mal was von mir… :wink:

Wenn auch sowas - wie eben von dir beschrieben - gewünscht ist, hätte ich vielleicht auch noch Interesse.

Ich arbeite zwar mit Steinberg Cubase SX, WaveLab 4 usw., aber könnte auch unabhängig davon kreativ an diversen Sachen arbeiten.

Was ich privat (und aus Lizenzgründen NUR privat) mache, sind z.B. Mixes aus diversen kommerziellen Titeln (à la DJ Deep und Co.), Remixes einzelner Stücke, und was dazu kommt: Ich habe eine recht gute Sängerin „unter Vertrag“ (*g* d.h., sie singt bisher nur bei mir, rein hobbymäßig).

Aber: Erzähl erstmal etwas mehr darüber, was du dir überhaupt vorstellt, d.h., welcher Stil, usw.

Gruß, Markus *immer an neuen Sachen interessiert*