Curriculum Vitae

Gester rief mich ein Freund an, der gerade in Englisch ein Curriculum
Vitae für eine Bewerbung schreibt. Er ist promovierter Physiker und hat
seine Promotion mit 1,0 geschafft. Kann er schreiben: „Mark: Very
good“? Mich stört dabei etas — nur weiß ich nicht was. Wie kann er
diesen Punkt formulieren?
Alexander

„Mark:
Very
good“? Mich stört dabei etas — nur weiß ich nicht was.

Mark: A - die haben ja nicht sehr gut - ungenügend, sondern a - f.

War’s das, was dich gestört hat?

Gruß, Freya

„Mark: Very good“?
Mich stört dabei etas — nur weiß ich nicht was.

Hallo Freya,
genau so habe ich ihm mein Unbehagen beschrieben. Vielleicht kann er es
so formulieren:
Mark A (1,0). Ich werde ihm da zu raten.

Hi

Entweder A oder First.

Gruß
Siân

Mark A (1,0). Ich werde ihm da zu raten.

dein freund muss wissen, wie das notensystem in dem land, in dem er sich bewirbt, aussieht. ansonsten kann das in die hosen gehen. nicht noten aus verschiedenen systemen ineinanderbringen!

mfg:smile:
rene

Hi

Entweder A oder First.

Und wie wär’s mit „result“?
Oder „grade“?

Cheers,
Elke

Hi Alexander,

Gester rief mich ein Freund an, der gerade in Englisch ein
Curriculum
Vitae für eine Bewerbung schreibt.

USA, GB oder irgend ein anderes Land?

Kann er schreiben: „Mark:
Very good“?

Kann er zwar, aber das wäre nicht gerade ‚sehr gut‘.
Mark A wäre m.E. besser. Aber wie schon geschrieben, es hängt vom Land ab, in dem er sich bewirbt.
Eine 1,0 für die Schweiz z.B. wäre nicht so klug, weil das einem Ungenügend in D entspricht.
Also vorher über das Land informieren.

Alternativ könnte er auch schreiben ‚Landesspezifisches Äquivalent‘ (Germany 1,0 - best grade possibel)

Gandalf

Hi Alexander!

Ich bin mit Rene ganz einverstanden.

Es steht nicht zur Debatte wie es bei uns in Spanien ausschaut, aber zur Verdeutlichung wie es sonst sein könnte, ich glaube mein Beispiel ist dienlich und evtl hilfreich:

Also in Spanien die Noten reichen von 0 bis 10, wobei 10 die allerbeste Note ist, die man kriegen kann (entspricht also das deutsche 1). Wenn ich aber sage ich habe in einer Prüfung eine 1 bekommen, war ich wirklich ganz, ganz schlecht. Schlechter geht es kaum noch (0 wird selten bis nie erteilt. Das entspräche, daß man in der Prüfung nur noch der Name hingekritzelt hat und sonst nix. Selbst wenn man beim spicken (o.Ä.) erwischt wurde, kriegt man einen 1)

Damit wollte ich verdeutlichen, daß es wirklich wichtig ist zu wissen um welches Land es sich handelt. Ich weiß von Ländern, wo die Benotung von 1 bis 100 gehen und andere von 1 bis 20 (und in beiden Fällen sind 1 die schlechteste).

Und wenn man Haarspalterei betreiben möchte, so kann ich sagen, daß wenn man bei uns sich bewirbt, um eine Spezialisierung im Bereich der Medizin (nach dem 6-jährigen eigentlichen Medizinstudium) reichen die Noten von 1 bis zu 1000. Wohl weil viele Bewerber, aufgrund der Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätzen, zwangsläufig ausscheiden müssen. Danach werden die Mediziner in dem Fachgebiet seiner Wahl in den nächsten 3 Jahren spezialisiert (zB. Onkologie)

Ich wollte das nur zur Verdeutlichung sagen.

Ich hoffe es war eine Hilfe!
Schöne grüße,
Helena