Huhu!
Kann mal jemand sein ethymologisches Lexikon für mich bemühen? Das wäre lieb. Bei mir steht nämlich bloss folgendes drin: Lehrplan, lat. curriculum ‚Lauf, Umlauf, Kreislauf’
Zu currere ‚laufen’ Und das ist mir zu wenig 
Danke, Vanessa
Huhu!
Kann mal jemand sein ethymologisches Lexikon für mich bemühen? Das wäre lieb. Bei mir steht nämlich bloss folgendes drin: Lehrplan, lat. curriculum ‚Lauf, Umlauf, Kreislauf’
Zu currere ‚laufen’ Und das ist mir zu wenig 
Danke, Vanessa
Hi Vanessa,
den Beriff Curriculum wird in meinem Business, dem Projektmanagement, auch für ein „Pflichtenheft“ verwendet.
Darin werden die Abläufe, Anforderungen usw. eindeutig beschrieben und definiert, um sie später reproduzierbar und damit für die Abnahme überprüfbar zu machen.
Hoffentlich liege ich mit meiner Antwort nicht total neben der Fragestellung von Dir…
Gruß
Karl-Heinz
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Hallo Vanessa,
vielleicht ist dies besser.
I. EinführungAbschnitt drucken
Curriculum (lateinisch: Ablauf des Jahres), ein auf der Grundlage von konkreten Lernzielen erstellter, detaillierter Lehrplan für Schul- und Universitätsfächer, der auch die Teilziele sowie die Mittel und Methoden des Unterrichts beinhaltet. Darüber hinaus werden im Curriculum auch die Art und Anzahl der Erfolgskontrollen (Tests, Klausuren und mündliche Prüfungen) niedergelegt sowie in den meisten Ländern auch das Unterrichtsmaterial und die Lehrbücher. Abweichungen von dieser Regel gibt es beispielsweise in den USA, wo im Wesentlichen die Lehrer selbst entscheiden, welchen Schulbüchern sie den Vorzug geben wollen. Dort liegt die Erstellung des Lehrplans wie auch des gesamten Prüfungswesens in der Kompetenz jeder einzelnen Schule, was die Vergleichbarkeit von Leistungen freilich erheblich erschwert. In Deutschland liegt das Bildungswesen in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer, deren Kultusministerien die für die einzelnen Schulformen verbindlichen Schul- und Prüfungsordnungen und somit auch Curricula erlassen. Das heute der Curriculumentwicklung zugrunde liegende Konzept wurde in den sechziger Jahren im Wesentlichen von dem Erziehungswissenschaftler Saul Benjamin Robinsohn vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung entwickelt. Grundsätzlich müssen Curricula danach erstens an den zukünftigen Lebenssituationen und Arbeitsanforderungen der Lernenden und zweitens an den zu deren Bewältigung erforderlichen Qualifikationen orientiert sein. Erst wenn über diese beiden Punkte hinreichend Klarheit besteht, können die zum Erwerb dieser Qualifikationen nötigen Lerninhalte und die einzelnen Lernschritte bestimmt werden, die zum Erreichen des jeweiligen Lernziels erforderlich sind. Eine wichtige Rolle hierbei spielt dann als weitere Voraussetzung die Ermittlung der bei den Lernenden bereits vorhandenen bzw. vorauszusetzenden Kenntnisse, auf die aufgebaut werden kann (siehe pädagogische Psychologie).
II. Historische WurzelnAbschnitt drucken
Konzepte zum stufenweisen Erwerb spezieller Kenntnisse sind aus allen klassischen Bildungssystemen überliefert.
Der platonische Lehrplan sah zunächst die Unterweisung in Gymnastik, Tanz und Gesang sowie der Dichtkunst vor. Auf den nächsthöheren Stufen folgten Mathematik, die Anleitung zum vernünftigen Denken und schließlich die Philosophie. Diese sieben freien Künste dienten in den späteren Jahrhunderten als Grundgerüst europäischer Curricula. Auf der ersten Stufe (dem Trivium) wurden Grammatik, Rhetorik und Dialektik gelehrt, für das darauf folgende Quadrivium sah das Curriculum Unterricht in Arithmetik, Geometrie, Astronomie und Musik vor. Das abendländische Curriculum des 19. Jahrhunderts gliederte sich in drei Stufen: die Grundstufe, die Sekundärstufe und die höhere Bildung. Die Grundschule konzentrierte sich auf die Vermittlung der wesentlichen Kulturtechniken Lesen und Schreiben. Außerdem wurden erste Kenntnisse in der Arithmetik, Geschichte, Geographie sowie der religiösen Überlieferung vermittelt. Dieses Konzept für die Grund- oder Elementarschulen hat sich im Wesentlichen bis heute erhalten. In den staatlichen Pflichtschulen mancher Länder (wie z. B. Frankreich und den USA) ist als Konsequenz der Trennung von Staat und Kirche die religiöse Erziehung ausgeschlossen. Für die weiterführenden Schulen haben sich die Lehrpläne den unterschiedlichen Bildungszwecken entsprechend ausdifferenziert. Um das allgemeine Ziel einer höheren Schulbildung gab es immer wieder heftige Auseinandersetzungen, die insbesondere um die Frage kreisten, ob den humanistischen (geisteswissenschaftlichen) oder den rationalistischen (naturwissenschaftlichen) Fächern der Vorrang einzuräumen sei.
Gruß Mucke
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Danke an beide, aaaaber …
Huhu!
Ergänzend zu dem, was ich schon habe ist das auch nochmal gerne willkommen. 
Aber ich suchte, woher das Wort kommt usw. Und zwar etwas detaillierter, als mein armseliges Lexikon das hergab 
Bye, Vanessa
noch ein Versuch
Hallo Vanessa,
du bist in dieser Sache ja sehr ungenügsam, gell? trotzdem versuch ich’s noch mal.
Also von der lat. Wurzel „curr-“ gibt’s das Verb „currere“, das alle möglichen Arten von schneller Fortbewegung bezeichnet, sowie das Substantiv „currus“, das alle möglichen Arten von Fortbewegungsmitteln (Wagen etc.) benennt. Dazu wiederum ist „curriculum“ die Verkleinerungsform, bedeutet jedoch nicht bloß das (kleine) Fahrzeug, sondern auch die zurückgelegte Strecke, und von dort dann im übertragenen Sinn „Lebensbahn, Lebenslauf“ und in moderner Verwendung „Lernweg, Lehrplan“.
Ob dir das reicht?
Gruß,
Pietro
Huhu!
du bist in dieser Sache ja sehr ungenügsam, gell?
Bin ich? Neiiiiiin, nie!
Ob dir das reicht?
Ja, aber ich versteh trotzdem nicht, wie man von Strekcen und Wagen auf einen Lehrplan kommt. Das war es eigentlich, was ich herauszufinden trachtete. *grübel*
Aber danke! 
Bye, Vanessa
letzter Versuch
Ja, aber ich versteh trotzdem nicht, wie man von Strekcen und
Wagen auf einen Lehrplan kommt. Das war es eigentlich, was ich
herauszufinden trachtete. *grübel*
Na, ein Lehrplan ist eine Wegbeschreibung, z.B:
Gute Nacht,
Pietro
Huhu!
Na, ein Lehrplan ist eine Wegbeschreibung, z.B:
Ah, wenn man das so sieht…
Danke, darauf bin ich noch nicht gekommen!
bye, Vanessa