D/A-Wandler gesucht

Hallo WWW,

ich bin auf der Suche nach einem 4-bit D/A-Wandler, der eine Ausgangsspannung von 16V-32V erzeugen kann (waere eben schoen wenn der das koennte, ansonsten muesste ich das ganze noch verstaerken was wieder mit zusaetzlichen Arbeitsaufwand verbunden ist). Der A/D-Wandler muss extrem hitzebestaendig sein und auch extrem stossfest. Dafuer darf er aber auch sehr langsam sein. Wenn der innerhalb von Sekunden reagiert, dann is das ueberhaupt kein Problem.

Ich habe hier im Forum schon einen aehnlichen Artikel gefunden, der hat mir allerdings nicht viel geholfen, da ich bei den geposteten links nicht den richtigen A/D-Wandler gefunden habe.

Ich wuerde mich freuen, wenn mir jemand helfen koennte.

Mfg
Stahlkopf

Hallo,
es wäre schön, wenn Du Dich zunächst mal für A->D oder D->A entscheiden könntest.
Auch wäre es interessant, was Du unter stoßfest und hohen Temperaturen verstehst.
Die Belastung am Ausgang könnte interessant sein, nicht nur die Spannung.
Und schließlich wäre es wichtig zu wissen, wo denn die 4Bit am Eingang herkommen und in welcher Form.

Aber am besten wäre es natürlich, wenn Du mal das Problem schilderst und nicht nur die schon gefundene Lösung. Manchmal gibt es nämlich mehr als eine.

Gruß
loderunner

Hallo,

Hallo auch :smile:

es wäre schön, wenn Du Dich zunächst mal für A->D oder
D->A entscheiden könntest.

Oh, tut mir leid… Hab mich beim einem mal vertippt. Geht um einen D->A Wandler.

Auch wäre es interessant, was Du unter stoßfest und hohen
Temperaturen verstehst.

Mit stossfest mein ich dass der D/A-Wandler unter anderem auch auf der Tragflaeche eines Flugzeugs oder Duesenjets einsetzbar sein sollte. Der Temperaturbreich waere zwischen -50 Grad Celsius und +100 Grad Celsius.

Die Belastung am Ausgang könnte interessant sein, nicht nur
die Spannung.

Um ganz ehrlich zu sein kann ich dir das nicht genau sagen. Die Schaltung is relativ gross und intelligenterweise ist der Typ, der mir auf meinem Rechner Spice installieren koennte im Urlaub. Daheim hab ichs aufm Rechner, allerdings eben nicht hier :wink:

Und schließlich wäre es wichtig zu wissen, wo denn die 4Bit am
Eingang herkommen und in welcher Form.

Das wurde mir auch nicht gesagt, aber ich geh mal schwer davon aus dass des ganze ueber einen IC gesteuert wird.

Aber am besten wäre es natürlich, wenn Du mal das Problem
schilderst und nicht nur die schon gefundene Lösung. Manchmal
gibt es nämlich mehr als eine.

Ok, es geht darum einen Kondensator zu laden und das mit unterschiedlichen Spannungen (da kommt der D->A Wandler ins Spiel). Nachdem die Spannungsversorgung unterbrochen wurde, soll sich der Kondensator entladen, wobei ueber eine Differzstufe geregelt wird ob ein weiterer Transistor (als Schalter) durchschaltet oder nicht. D.h. faellt die Spannung auf unter Vz, schaltet der eine Transistor und es kommt ein Stromfluss zu einer weiteren MOS-FET Schaltung zustande. Die Schaltung dahinter is aber mehr oder weniger uninteressant. Es ist wichtig, dass ich den Kondensator verschieden aufladen kann, damit sich die Zeit bis zum Umschalten vom anderen Transistor veraendert (sind blos wenige ms).
Ich hoff ich konnte des einigermassen erklaeren. Bei Fragen einfach nochmal schreiben.

Und Danke schonmal fuer die Antwort

Gruß
loderunner

Gruss,

Stahlkopf

Hi…

Der Temperaturbreich waere zwischen -50 Grad Celsius und +100 Grad Celsius.

es geht darum einen Kondensator zu laden und das mit
unterschiedlichen Spannungen

Es ist wichtig, dass ich den Kondensator verschieden aufladen
kann, damit sich die Zeit bis zum Umschalten vom anderen
Transistor veraendert (sind blos wenige ms).

Was hältst Du davon, den Kondensator mit voller Spannung über einen Widerstand langsam aufzuladen und die Spannung am Kondensator über einen Spannungsteiler mit der Ausgangsspannung eines beliebigen Wandlers zu vergleichen? Dann brauchst Du nicht nach einem Sondertyp mit hoher Ausgangsspannung zu suchen.

Du sprichst von Millisekunden. Wie genau sollen die Zeiten eingehalten werden? insbesondere angesichts des breiten Einsatztemperaturbereichs, der Kondensatorkapazitäten ändert, aber auch zB Quartzoszillatoren driften lässt.

genumi

Ansteuerung?
Hallo Stahlkopf,

bei 4 Bit stellt sich die Frage der Ansteuerung. Wenn diese parallel per z.B. TTL-Pegel (C-MOS, 0/3V etc.) geschieh, so kannst Du (per je 4 * kleinem Schalttransistor und Parallelwiderstand ) z.B. den unteren Widerstand eines Spannungsteilers für einen einstellbaren Feststpannungsregler verändern. Die Widerstände dementsprechend ausrechnen ist ein wenig Arbeit.

Gruß
achim

Hallo genumi,

Was hältst Du davon, den Kondensator mit voller Spannung über
einen Widerstand langsam aufzuladen und die Spannung am
Kondensator über einen Spannungsteiler mit der
Ausgangsspannung eines beliebigen Wandlers zu vergleichen?
Dann brauchst Du nicht nach einem Sondertyp mit hoher
Ausgangsspannung zu suchen.

Meinst du damit sowas wie ein digitales Poti? Daran hab ich auch schon gedacht, allerdings die Idee noch nicht grossartig weiterverfolgt. Sollte ich jetzt aber mal machen :smile:

Bzw. ich koennte ja auch den Kondensator ueber ein digitales Poti aufladen lassen. Wie gesagt, hab ich die genauen Widerstandswerte der Schaltung (noch) nicht, aber wenn ich die irgendwie rausfinde (und seie es denn dass ichs aufbau und ein Multimeter ran haeng), kann man die Schritte vom Poti gut einstellen.

Kann es da Probleme geben? Kennst du (oder jemand anderes) sich damit besser aus als ich (da gibts sicherlich genuegend)? Ansteuerung, Groesse, ect.?

Du sprichst von Millisekunden. Wie genau sollen die Zeiten
eingehalten werden? insbesondere angesichts des breiten
Einsatztemperaturbereichs, der Kondensatorkapazitäten ändert,
aber auch zB Quartzoszillatoren driften lässt.

Der Kondensator wird sehr gut isoliert sein. D.h. auf den werden nicht diese Temperaturschwankungen wirken. Jedoch wird die Spannung von aussen zugefuehrt (wo dann auch der D/A-Wandler sitzen soll) und der Bereich ist eben leider nicht so toll isoliert.

genumi

Hallo Stahlkopf,

Hallo Achim,

bei 4 Bit stellt sich die Frage der Ansteuerung. Wenn diese
parallel per z.B. TTL-Pegel (C-MOS, 0/3V etc.) geschieh, so
kannst Du (per je 4 * kleinem Schalttransistor und
Parallelwiderstand ) z.B. den unteren Widerstand eines
Spannungsteilers für einen einstellbaren Feststpannungsregler
verändern. Die Widerstände dementsprechend ausrechnen ist ein
wenig Arbeit.

Leider muss ich zugeben, dass ich nicht genau weiss was du meinst. Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du dass ich den D/A-Wandler selbst aufbauen sollte. Das hab ich mir auch schon ueberlegt, allerdings ist mein Chef der Meinung, dass ein fertiger IC am besten waere.
Aber damit ich trotzdem nicht dumm sterben muss, kannst du mir deinen Loesungsansatz nochmal genauer erklaeren? Evtl mit Skizze waere klasse.

Danke schonmal im Vorraus!

Gruß
achim

Gruss,

Stahlkopf

Hi…

Meinst du damit sowas wie ein digitales Poti?

Ich dachte eigentlich an einen simplen Spannungsteiler aus zwei Widerständen, der meinetwegen ein Zehntel der Spannung am Kondensator liefert. Diese kann dann problemlos mit der Ausgangsspannung eines „normalen“ D/A-Wandlers Deiner Wahl verglichen werden.

Bzw. ich koennte ja auch den Kondensator ueber ein digitales
Poti aufladen lassen.

Dann könntest Du Dir auch einiges an Arbeit sparen, indem Du Poti und Kondensator mit einem NE555 kombinierst - der übernimmt die Auswertung der Entladezeit und liefert Dir ein schönes Signal.

Du sprichst von Millisekunden. Wie genau sollen die Zeiten
eingehalten werden? insbesondere angesichts des breiten
Einsatztemperaturbereichs, der Kondensatorkapazitäten ändert,
aber auch zB Quartzoszillatoren driften lässt.

Der Kondensator wird sehr gut isoliert sein. D.h. auf den
werden nicht diese Temperaturschwankungen wirken.

Wenn Du einen Teil der Schaltung vor Temperaturschwankungen schützen kannst und hohe Genauigkeit brauchst, vergiß den Kondensator und nimm einen Quartz.

genumi

Hallo Stahlkopf,

leider hast Du keine Angaben gemacht, wie die Ansteuerung geschieht. Ein 4-Bit DA wird mit 4 Bit angesteuert, z.B. seriell, parallel oder sonstwie. Wenn parallel (z.B. durch 4 Ausgänge Deiner Steuerung) geschieht, so kannst Du mit jedem Ausgang einen Transistor schalten (npn, Emitter an Masse, Basis per Vorwiderstand am Ausgang), welcher an seinem Kollektor einen Widerstand hat. Damit hast Du 4 Pulldown-Widerstände. Dazu noch einen Pullup, und evt. noch einen weiteren Pulldown. Evt. kannst Du die 6 Rs so dimensionieren, dass sich bei den 16 möglichen Zuständen die gewünschten Spannungen ergeben. Vermutlich kommst Du dann sogar mit 2 oder 3 Bit aus, falls Du nicht alle Werte 16 brauchst.

Besser wäre es jedoch, wenn Du nochmal kurz beschreibst, warum Du so eine komplizierte Schaltung mit Kondensatorentladung überhaupt einsetzen musst. Es scheint mir, dass wir nicht Deine Aufgabenstellung kennen, sondern nur eine unzureichende Lösung der eigentlichen Aufgabe.

Gruß
achim