Hier in England ist der D-Day noch ein großes unbewältigtes Trauma,
da so viele Menschen an den Stränden abgeknallt wurden. Warum hat man
den Strandbereich nicht durch Nebelgranaten eingenebelt, damit die in
den Klippen sitzenden Deutschen die landenden Truppen nicht erkennen
konnten? Die Schiffe hätten zweifellos die Steilküste mit Nebelgranaten
beschießen können.
Wieviele Allierten sind damals eigentlich gefallen?
Be good, Alexander
Hier in England ist der D-Day noch ein großes unbewältigtes
Trauma,
da so viele Menschen an den Stränden abgeknallt wurden. Warum
hat man
den Strandbereich nicht durch Nebelgranaten eingenebelt, damit
die in
den Klippen sitzenden Deutschen die landenden Truppen nicht
erkennen
konnten? Die Schiffe hätten zweifellos die Steilküste mit
Nebelgranaten
beschießen können.
Sicher, nur, die Alliierten mußten doch selbst auch etwas sehen können. Sie waren an der Invasionsküste nicht zu Haus.
Eingenebelt wird nicht nur der Feind, sondern auch ich selbst.
Hallo,
die Alliierten hatten am ersten Tag in etwa 15 000 Ausfälle(Tote, Verwundete, etc… Dabei hatten die Amerikaner etwa zwei Drittel der Ausfälle zu verzeichnen.
Klippen gab es eigentlich nur an der Pointe du Hoc. Von den dort eingestzten 225 amerikanischen Soldaten waren am Abend des 7. Juni noch etwa 90 kampffähig.
Gruss
Rainer
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Sicher, nur, die Alliierten mußten doch selbst auch etwas
sehen können. Sie waren an der Invasionsküste nicht zu Haus.
Eingenebelt wird nicht nur der Feind, sondern auch ich selbst.
Außerdem haben sich die Allierten auf ihre See- und Luftüberlegenheit gestützt. Der Rauch hätte den Einsatz der Flugzeuge erschwert, zumal Rauchgranaten aus den Schiffsgeschützen - wenn es so etwas damals überhaupt gegeben hat - nur schwer zielgenau einzusetzen gewesen wären. Das Problem hatte die Schiffsartillerie wegen des starken Wellengangs ja insgesamt beim Kampf gegen die deutschen Stelungen.
Hallo,
da ergab sich wohl eine ganze Latte von Problemchen:
-Die deutschen hatten in ihren vorbereiteten Stellungen (wie jede Truppe das macht) Schussfelder für den Nachtkampf vorbereitet. Sie hätten also trotzdem schießen können, wenn auch auf gut Glück. Die Alliierten hätten aber überhaupt kein Ziel bekämpfen können.
-Die eigenen Truppen hätten vielleicht den Strand nicht gefunden (die Schräge Dühnung hat so schon genug Probleme bereitet),
-Die Aliierten hätten nach einer Landung den Zusammenhalt verloren oder sich in die falsche Richtung bewegt,
-Sie hätten keine Luft- oder Artillerieunterstützung anfordern können.
-Der Rauch ist in hoher Konzentration giftig, auf jeden Fall gesundheitsschädlich (wobei man von MG-Feuer das dadurch verhindert werden sollte erst recht sagen kann)
Günstig wäre es natürlich gewesen für die erste Welle kurzzeitig eine Nebelwand zu legen, als sie aus den Booten an den Strand wateten und Deckung suchten.
Das wäre sogar durch den herrschenden relativ frischen Wind begünstigt worden der den Nebel schnell verweht hätte.
Allerdings ist es wohl eine nicht geringe Kunst von rollenden Schiffen den Randstreifen des Strandes so präzise mit Granaten zu treffen, dass dabei ein gleichmäßiger Nebelvorhang entsteht. Wenn so eine Nebelgranate eines der Landungsboote getroffen hätte, wäre dem das auch nicht gut bekommen.
Aber ob das offiziell so überlegt wurde oder schon die oben genannten Gründe alles in dieser Richtung erledigten, weiß ich nicht.
Gruß
Werner
Hallo
Hier in England ist der D-Day noch ein großes unbewältigtes
Trauma, da so viele Menschen an den Stränden abgeknallt wurden.
…
…
Warum
Es wurden ja im wesentlichen alle Fragen beantwortet,
man sollte nur eins nicht aus den Augen verlieren.
Die Alliierten hatten die „Nachrichtendienst-Herrschaft“,
d.h. sie wussten um >75% aller Truppenaufstellungen,
Vorhaben und Kampfstärken. Trotzdem wussten sie nicht
alles, was in diesem Maaßstab auch gar nicht ging.
Das „falsche Auftauchen“ einer deutschen Infantriedivision
erzeugte daher auch einen kritischen Druck auf die Operationen.
Die Alliierten hatten also im wesentlichen *Glück*, das
„Glück des Tüchtigen“ sozusagen.
Eine der Kern-SS-Divisionen durch Zufall in Küstennähe -
und die Sache wäre möglicherweise nicht zu machen
gewesen oder völlig gescheitert. Zu den Kämpfen mit
den SS-Einheiten siehe:
ISBN: 3613024268 Buch anschauen
und
ISBN: 3932381289 Buch anschauen
Von den vielen Risiken und Fehlern, die auf
beiden Seiten eingegangen bzw. gemacht wurden,
erwiesen sich letzten Endes die der Deutschen
als „ausschlaggebend“.
Auch wenn wir heute aufgrund der „geschichtlichen
Tatsache“ eine Art „zwingende Logik des Sieges“
unterstellen - in den Tagen der Landung/Invasion
war diese sicher nicht erkennbar.
Grüße
CMБ
Ganz sicher ist es auch ein durch Filme aus Hollywood hochgepushtes Thema das den Ottonormalverbraucher,oder sagen wir mal Menschen die von der Materie absolut keine Ahnung haben,bei dem Stichwort „D-Day“ an ein riesiges Gemetzel denken in das die Allierten geraten sind,weil sie aus Filmen nur die Szenen kennen wo die Klappe vom Landungsboot aufgeht und die Soldaten reihenweise niedergemäht werden.
Selbstverständlich ist jeder Toter einer zuviel,aber ganz nüchtern von den Zahlen betrachtet,gab es an D-Day nicht mehr Tote als an jedem Großkampftag an der Ostfront.
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