D12 - zu hoch für die Mieze?

Liebe Experten,

leider ist meine THP verreist und hier ist gerade Feiertag, von daher wende ich mich an Euch.

Ich mache seit Anfang der Woche die empfohlene homöopathische Wurmkur wie folgt (alles in Tablettenform):

  1. Woche: Abrotanum D12 / 1x tgl. / 7 Tage
  2. Woche: Carduus marianus D 12 / 1 x tgl. / 7 Tage
  3. Woche: Cina D12 / 1 x tgl. / 7 Tage
    Abschluss: Calcium carbonicum C200 / einmalige Gabe

Nach der Wurmkur soll es ein paar Wochen Pause geben und ich soll dann noch einmal mit meiner Mieze vorbei kommen, damit sie sich ein neues Bild von ihr machen kann.

Bisheriges Ergebnis:
Sie schnarcht nicht mehr und kann wieder in meinem Bettchen schlafen. *freu*
Heute war sie ein bisschen ruhiger als sonst, aber ihr Verhalten würde ich als „normal“ einstufen: Verkloppt ihr Bruderherz nach Strich und Faden, bringt meinen Hund zur Weißglut, springt in der Wohnung rum, macht einen auf wichtig, lässt sich von Passanten in gewohnter Manier bestaunen und lässt mich noch nicht einmal in Ruhe hier diesen Beitrag schreiben. *gg*

Aber:
Sie kotzt jetzt kurz nach der Nahrungsaufnahme und wenn sie nichts frisst und nur trinkt, dann ist das Erbrochene weiß und schäumt. Sie hat einen unglaublich breiigen Stuhl, der mordsmäßig stinkt. Dafür riecht sie selbst nicht mehr so „müffelig“.

Als ich sie heute so beobachtete, fragte ich mich, ob D12 a) nicht zu hoch und b) über sieben Tage nicht zu lang sind? D12 gab mir die THP deshalb, weil ich oft bis zu 14 Std. außer Haus bin und 3x tgl. D3/D4 nicht verabreichen kann.

Ich bin jetzt durch diesen stinkend-breiigen Stuhl und dem Erbrechen ein bisschen verunsichert und würde gerne Eure Einschätzung/Meinung da zu hören. Falls noch mehr Informationen nötig wären, lasse es mich wissen.

Vielen lieben Dank im Voraus!

Gruß
Sunny

Hallo,

entschuldigung…gleich vorweg.

ein richtiger Tierarzt sollte sich einmal anschauen, warum der Kot ist wie er ist und das da:

Sie kotzt jetzt kurz nach der Nahrungsaufnahme und wenn sie nichts :frisst und nur trinkt, dann ist das Erbrochene weiß und schäumt. Sie :hat einen unglaublich breiigen Stuhl, der mordsmäßig stinkt. Dafür :riecht sie selbst nicht mehr so „müffelig“.

können auch maskierte Vergiftungserscheinungen oder einfach Verdauungsprobleme sein…

Eine Verwurmung ist eine ernstzunehmende Erkrankung der man nicht dadurch beikommt, dass man die Würmer streichelt.

Hierfür gehst Du bitte zu einem richtigen Tierarzt und wendest richtige Medizin an wie zB.:
Banminth Paste:
http://www.vetpharm.unizh.ch/reloader
http://www.vetpharm.unizh.ch/reloader

Dass Deine Katze Verdauungsprobleme hat siehst Du ja…also mach etwas dagegen, und zwar etwas das wirkt…früher hätte man Wermuth verabreicht als Wurmkur…weisst Du was das ist? Absinth, der Wirkstoff ist Thujon…aber Dein homöopathisches Gedöns interessiert die Würmer nicht wirklich.

Fazit: Geh bei körperlichen Gebrechen bitte zu einem Tierarzt
Und in diesem Falle auch.

Gruß
Maja

Hallo Maja,

danke für Deine Antwort.

entschuldigung…gleich vorweg.

Für was und warum?

ein richtiger Tierarzt sollte sich einmal anschauen, warum der
Kot ist wie er ist und das da:

Der Kot war bis gestern absolut normal und regelmäßig. Ebenso waren die genommenen Stuhlproben im November 2005 nicht auffällig.

können auch maskierte Vergiftungserscheinungen oder einfach
Verdauungsprobleme sein…

Das es sich um ein Verdauungsproblem handelt, ist mir klar.
Da sie keine Abweichung vom Futter hat und hier 1,50 m Schnee liegen, kann sie sich auch nichts an giftigen Pflanzen reingezogen haben, zumal sie bei dem kalten Wetter nur raus geht, wenn sie den Nachbarskater vom Grundstück verscheuchen möchte.

Eine Verwurmung ist eine ernstzunehmende Erkrankung der man
nicht dadurch beikommt, dass man die Würmer streichelt.

Dass die Verwurmung eine ernstzunehmende Erkrankung ist, ist mir klar. Die homöopathische Wurmkur hat aber einen anderen Effekt als, „alles raus, was keine Miete zahlt“, sondern kräftigt das Darmmilieu so, dass die Würmer sich selbst verziehen, ebenso ist es gleichzeitig eine Darmsarnierung, was ja für die Nährstoffaufnahme und den Stoffwechsel nicht ganz unerheblich ist.

Hierfür gehst Du bitte zu einem richtigen Tierarzt und wendest
richtige Medizin an wie zB.:

Der letzte TA hat mich an THP/Homöopathie verwiesen, da er aufgrund des „unrunden Gesamtbildes“ meiner Katze ihr keine Chemie mehr verabreichen wollte. Ebenso blieb der Test auf Diabetes ohne Befund, Nierenfunktion für ihr Alter (8,5 Jahre) erstaunlich gut. Im Übrigen ist meine THP bereits seit 12 Jahren TA, hat nur in der Behandlung von Tieren einen ganz einen anderen Ansatz.

Dass Deine Katze Verdauungsprobleme hat siehst Du ja…

Klar! :smile:)

also mach etwas dagegen, und zwar etwas das wirkt…

Homöopathie wirkt auch, wenn auch nicht im Eilverfahren.

früher hätte man Wermuth verabreicht als Wurmkur…weisst Du was das ist?

Dumm bin ich nicht. Gibt es jemanden, der keinen Kräuterschnaps zur Verdauung trinkt? :smile:)

Absinth, der Wirkstoff ist Thujon…

In Abrotanum ist der Wirkstoff zur Genüge enthalten.

aber Dein homöopathisches Gedöns interessiert die Würmer nicht wirklich.

Da habe ich gerade in einem anderen Forum was ganz was anderes gelesen. Und wer behauptet denn, dass man Homöopathie nur bei psychischen Gebrechen einsetzen darf?

Fazit: Geh bei körperlichen Gebrechen bitte zu einem Tierarzt
Und in diesem Falle auch.

Klar gehe ich am Montag zum Tierarzt, für was hältst Du mich denn?
Falls es sich herausstellen sollte, dass die Reaktion meiner Katze „ganz normal“ ist und durch die homöopathische Gabe der Heilungsprozess angestoßen worden ist, lasse ich es Dich wissen.

Ehrlich gesagt kommst Du so rüber, als ob ich ein Katzenhalter wäre, der keine Ahnung hat und der sein Viehchen gerne leiden sieht. Ich hätte hier nicht gepostet, wenn ich nicht schon drei TAs hinter mir hätte, die alle mit ihrem Latein am Ende waren, aber alle gesehen haben, dass mit der Katze „irgendetwas“ nicht stimmt. Und ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass mal ein TA sagt, ich soll den ganzheitlichen Ansatz verfolgen, weil auch Vierbeiner wie der Mensch Symptome zeigen können, deren Ursprung ganz woanders liegt.

Viele Grüße
Sunny

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Hallo!

Das hier:

  1. Woche: Abrotanum D12 / 1x tgl. / 7 Tage
  2. Woche: Carduus marianus D 12 / 1 x tgl. / 7 Tage
  3. Woche: Cina D12 / 1 x tgl. / 7 Tage
    Abschluss: Calcium carbonicum C200 / einmalige Gabe

ist verantwortungsloser Spielkram, mit dem Du ein ernsthaft erkranktes Tier letztlich sich selbst, seinen Schmerzen und Qualen überläßt. Es ist ein sträfliches Mißverständnis der Möglichkeiten der Homöopathie, akute ernsthafte Erkrankungen und schweren Parasitenbefall angehen zu wollen. Z. B. an Verwurmung tage- und wochenlang mit homöopathischen Mitteln herumzubasteln, ist verantwortungslos gegenüber dem wehrlos Dir ausgelieferten Tier. Homöopathen, die derartiges betreiben, sind verblendete Ideologen, gefährliche Quacksalber und Stümper, die ihre Grenzen deutlich überschreiten!

Würmer und die sich ständig bildende Nachkommenschaft müssen abgetötet werden. Mit feinsten Spuren irgendwelcher Wirkstoffe, sofern sie überhaupt je vorhanden waren, ist dabei nichts zu machen, außer den Befall zu verschleppen und zu verschlimmern. Es gibt beim Tierarzt bewährte Mittel, die dem Spuk binnen kürzester Zeit und für das Tier verträglich ein Ende setzen.

Es ist nicht meine Absicht, Dich zu verletzen. Es gibt aber Situationen, in denen man nicht lange rumprobieren und durch die Blume erzählen darf, wo eben nur noch Klartext zum sofortigen Aufwachen führt.

Wer heilt, hat recht. Von daher haben homöopathische Mittel sicher ihre Berechtigung. Aber etwa gebrochene Knochen oder den Darm perforierende und sich im gesamten Organismus ansiedelnde Parasiten liegen deutlich jenseits der Möglichkeiten der Homöopathie. Das Tier mit dem geschilderten akuten Krankheitsbild gehört umgehend in die Hände eines Tierarztes, der sich ganz sicher nicht damit aufhalten wird, Parasiten zu schonen und das befallene Tier tagelang mit sinnlosen Maßnahmen zu quälen.

Gruß
Wolfgang

Hey sunflower,

ich bin mir sicher, dass Du auch weiterhin deinen Weg gehen wirst, ob mit oder ohne unsere Hilfe, so selbstbewusst wie Du bist machst Du sicher nie was falsch…entschuldige, wie konnte ich das nur denken, ach herrrjeh…verzeih mir bitte vielmals…

In Sachen Heilpraktik und Homöopathie…frag doch mal Jule Neigel…ist eime ganz ganz weit entfernte Bekannte von mir…und ich glaube das Gedöns trotzdem nicht!

Bitte öffne Deine Augen für die wirklich wichtigen Dinge…

Geh zum Tierarzt!

Gruß
Maja

Nochmal guten Abend!

Die homöopathische Wurmkur :hat aber einen anderen
Effekt als, „alles raus, was :keine Miete zahlt“, sondern
kräftigt das Darmmilieu so, :dass die Würmer sich selbst
verziehen…

Das mußt Du den Parasiten erzählen :smile:. Solcher Glaube gehört ins Reich der Esoterik. Ganzheitlicher Ansatz hin oder her, das ist bei akutem Befall Dröhnkram. Parasiten und ihre Nachkommenschaft müssen schleinigst raus und mit dem Kot abgehen. Da ist nix mit Schonung und sanieren wir erstmal den Darm und dann wird es schon von alleine…
Der Parasitenbefall ist nicht Folge einer Krankheit, sondern er macht erst krank.

Gruß
Wolfgang

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Hi Sunflower,

Liebe Experten,

Experten von was? Z.B. vom Ignorieren. :smile:

leider ist meine THP verreist und hier ist gerade Feiertag,
von daher wende ich mich an Euch.

Aküfis sind mir verhasst. Heisst das Tierheilpraktiker? Ehm, es gibt reichlich Tierärzte, die auch mit Homöopathie arbeiten. Sind das auch Scharlatane? Ich lese und verstehe Sunflower so, dass sie den Weg der Homöopathie gewählt hat und hier um Potenzierung nachgefragt hat und nicht ihren Weg in Frage gestellt bzw. abgewertet wissen wollte.

Wenn auch manche Leute nicht glauben wollen oder können, dass an der z.B. Homöopathie was dran ist, so ist das ihr gutes Recht. Jeder mag denken was er denken mag oder kann. Doch ich wünschte mir einfach mehr Tolranz. Gruß an Wolfgang. Ich erlebe in meinem Umfeld diverse Verbesserungen bei Menschen die sich homöopathisch behandeln oder vom Heilpraktiker, Arzt… behandeln lassen. Meinethalben wird nun Placebo-Effekt oder sonstwas angefügt. Wie dem auch sei, die Homöopathie wirkt. Klar, es gibt Studien die das widerlegen, doch es gibt auch welche die es bestätigen. Homöopathie ist einfach eine Erfahrungswissenschaft. Vor allem frage ich mich, wie diese Globuli ohne nachweisbarer Substanz bei Tieren wirken können, wenn die gar nicht wissen, was ihnen wie geschieht? :smile: Klar, es gibt immer Fehlbehandlungen, und das sicherlich auch reichlich in der Schulmedizin. Ergo, es ist doch an jedem selbst seinen Weg zu wählen und zu gehen.

So, und Dir Sunflower empfehle ich entweder bei http://www.bunkahle.com mal im Forum nachzufragen oder mal nach einem „Tierforum“ Homöopathie zu googlen. Würde mich doch sehr wundern, gäbe es da keine Treffer.

Ich mache seit Anfang der Woche die empfohlene homöopathische
Wurmkur wie folgt (alles in Tablettenform):

  1. Woche: Abrotanum D12 / 1x tgl. / 7 Tage
  2. Woche: Carduus marianus D 12 / 1 x tgl. / 7 Tage
  3. Woche: Cina D12 / 1 x tgl. / 7 Tage
    Abschluss: Calcium carbonicum C200 / einmalige Gabe

Nach der Wurmkur soll es ein paar Wochen Pause geben und ich
soll dann noch einmal mit meiner Mieze vorbei kommen, damit
sie sich ein neues Bild von ihr machen kann.

Bisheriges Ergebnis:
Sie schnarcht nicht mehr und kann wieder in meinem Bettchen
schlafen. *freu*

Das bildest Du Dir doch nur ein. :smile: Die Dir teuer aus dem Kreuz geleierten Globulis sind doch nur Abzocke. Kapier’ das endlich. :smile:) Wenn hier schon jemand schreibt, dass ein Mittel gewirkt hat, was soll dann bitte dieses Niedermachen? Es kann nicht sein, was nicht sein darf? Okay, wenn Homöopathie bei manch einem nicht wirkt, was ich mir nicht vorstellen kann, oder er / sie einfach nicht offen dafür ist, was ich jederzeit akzeptieren kann, so lasst doch bitte andere Leute denken und handeln wie sie wollen. Was für manch einen falsch ist, kann für einen anderen richtig sein. Und wieso schreibt hier keiner der Kritiker was zu den Verbesserungen? Das ist ja nicht wahr, Zufall, basiert auf „Streicheleinheiten“…? Ohje… :frowning:(

Heute war sie ein bisschen ruhiger als sonst, aber ihr
Verhalten würde ich als „normal“ einstufen: Verkloppt ihr
Bruderherz nach Strich und Faden, bringt meinen Hund zur
Weißglut, springt in der Wohnung rum, macht einen auf wichtig,
lässt sich von Passanten in gewohnter Manier bestaunen und
lässt mich noch nicht einmal in Ruhe hier diesen Beitrag
schreiben. *gg*

Aber:
Sie kotzt jetzt kurz nach der Nahrungsaufnahme und wenn sie
nichts frisst und nur trinkt, dann ist das Erbrochene weiß und
schäumt. Sie hat einen unglaublich breiigen Stuhl, der
mordsmäßig stinkt. Dafür riecht sie selbst nicht mehr so
„müffelig“.

Tja, vielleicht solltest Du in einer etwaigen Notsituation mal einen Notdienst in Erwägung ziehen. Vielleicht gibt es das auch für Tierhomöopathie? Und Du könntest wie das bei Arztpraxen üblich ist, Deine THP (ich hasse Aküfis) um eine Adresse als Vertretung im Urlaub oder Krankheitsfall bitten. Entweder wird sie Dir ihre Telefonnummer für Notfälle geben oder Dir doch einen kompetenten Kollegen / eine kompetente Kollegin hoffentlich empfehlen. Wobei hier herrscht halt bei den Selbstzahlern etwas Futterneid und es wird hier leichter befürchtet, dass man sich die Kunden abspenstig macht. Doch wenn sie ihr Handwerk versteht, sollte sie darauf vertrauen, dass Du ihr mit Deinen Vierbeinern treu bleibst.

Als ich sie heute so beobachtete, fragte ich mich, ob D12 a)
nicht zu hoch und b) über sieben Tage nicht zu lang sind? D12
gab mir die THP deshalb, weil ich oft bis zu 14 Std. außer
Haus bin und 3x tgl. D3/D4 nicht verabreichen kann.

Ich bin jetzt durch diesen stinkend-breiigen Stuhl und dem
Erbrechen ein bisschen verunsichert und würde gerne Eure
Einschätzung/Meinung da zu hören. Falls noch mehr
Informationen nötig wären, lasse es mich wissen.

Leider bin ich hier fast nur Anwenderin, auch eines der von Dir erwähnten Mittel. :smile: Manches weiß ich aus (Eigen-)Erfahrung, doch leider bei weitem nicht genug um Dir bzw. Deiner Katze helfen zu können. I am so sorry.

Vielen lieben Dank im Voraus!

Gruß
Sunny

Baldiges Genesen,

Romana

Hallo Romana!

Wenn auch manche Leute nicht glauben wollen…

Es geht nicht um Glauben. Ein Tier ist krank, hat Wurmbefall. Es gibt sichere und millionenfach bewährte Mittel, die dem Parasitenbefall schnellstens ein Ende bereiten. Was gibts denn da noch über alternative Methoden zu diskutieren, die sich mit fragwürdigem Ergebnis längere Zeit hinziehen?

an der z.B. Homöopathie was :dran ist…

Ist doch gar nicht das Thema. Ziel kann nur sein, schnellstmögliche und sichere Hilfe zu leisten. Die sichere und schnelle Hilfe zu verweigern und statt dessen von Toleranz zu reden, ist schon starker Tobak mit einer heftigen Prise Realitätsverlust sowie Mißachtung der Kreatur.

Was würdest Du wohl im Fall ernsthafter, quälender Erkrankung sagen, wenn ein Doc sofort und sicher helfen könnte, aber statt dessen von tagelangen Versuchen mit irgendwelchen Potenzen und vom Hörensagen fabuliert, was sich eventuell vielleicht erreichen ließe, wenn man sich nochmal in geeigneten Internetforen umhört und ansonsten fest dran glaubt und genug Geduld hat?

Es ist Scharlatanerie, wenn man statt sicherer und wirksamer Soforthilfe bei akuter Erkrankung erstmal zeitraubende Alternativmethoden mit ungewissem Erfolg ausprobiert. Wenn das ein erwachsener Mensch mit freiem Willen mit sich geschehen läßt, muß er selbst wissen, was er tut. Wenn man aber so mit hilflosen und abhängigen Lebewesen umgeht, ist es verantwortungslos.

Obwohl ich selbst mit Homöopathie nichts im Sinn habe, sind meine Aussagen in keiner Weise als Statement gegen die Homöopathie zu verstehen. Es soll nur ein Appell an Vernunft und Verantwortung sein, sich bei Hilfe nur dann in sanfter Langmut zu üben, wenn die Zeit dazu vorhanden ist, wenn weitere Schäden auszuschließen sind und niemand - auch kein Tier - unnötig leidet.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Sunflower,

laß Dich nicht beirren. M-E. gehst Du sehr verantwortungsvoll mit Deinem Tier um. Der Tierarzt schein auch ein guter zu sein, weil er ab einem bestimmten Punkt, wenn ich Dich richtig verstanden habe, aufgehört hat Medikamente zu verabreichen. Das Erbrechen und der sehr stark riechende Kot und dessen Konsistenz sind meiner Erfahrungen nach (und zwar persönlicher :wink: ) „nichts“ weiter als Entgiftungs- und Reiigungserscheinungen des Körpers durch die homöopatischen Mittel und sollten sich in kurzer Zeit wieder normalisieren. Das die Katze selbst nicht mehr so stark riecht, spricht ebenfalls dafür. Zusammengenommen mit dem Verschwinden des Schnarchens hast Du also schon eine Menge positiver Effekte feststellen können. Habe Geduld und auch wenn Du den Tierarzt sicherheitshalber wieder einen Blick auf dein Tier werfen läßt, sollten die positiven Ergebnisse der homöopathischen Behandlung jetzt nicht voreilig durch eine höchstwahrscheinlich unnötige, aber gerne prophylaktisch verordnete Antibiotikabehandlung zerstört werden.

Alles Gute für euch und liebe Grüße

Avera

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…freut sich der Mensch! :smile:))

Meine Lieben,

bin heute in die Tierklinik gefahren, da meine TA/THP (wie gesagt, sie ist Veterinärin mit guter Zusatzausbildung, nicht nur Wischiwaschi wie so viele) auf einem Schlittenhunderennen ist und nicht im Land verweilt. Ein Wunder! Kennt doch nicht glatt der behandelnde Arzt meine TA/THP und ist selbst mit seinen Sportpferden und seinen Hunden bei ihr in Behandlung und fährt dafür auch gerne mal 200 km. Von den abgenommen Kotproben war er total begeistert, denn

@Wolfgang, Maja

der Durchfall von gestern ist der klassische Wurmabgang, wie er am 3. und 4. Tag stattfinden soll. Die Kotzerei ist relativ normal, da die „aufgeregten“ Würmer die Muskeln so reizen, dass es automatisch zum Würgen und Kotzen kommt. Der heutige TA hatte damals auch ein bisschen Angst um seinen Hund, bei dem lief das genauso ab. Er empfahl mir, zusätzlich noch geriebene Karotten unter den Frischkäse zu geben, zwecks der Darmfeuchtigkeit und die üblichen Hygienevorschriften, die sich von herkömmlichen Wurmkuren nicht unterscheiden. Schüßler Nr. 9 gab er mir als Zwischengabe mit, werde ich noch gründlich nachlesen, macht die Kur angeblich für die Vierbeiner angenehmer. Sorgen macht ihm eher der Kater, der durch diese Kur durchflutscht, als würde nix passieren. DAS ist zu beobachten und deswegen werde ich nächste Woche nochmal ins Taxi steigen und ihn in der Sprechstunde besuchen.

Ich finde das ganz klasse, dass Ihr nicht auf die Fragen antwortet, die gestellt werden. Wenn einer über etwas nichts weiß, z. B. Homöopathie, dann soll er doch bitte gefälligst den Mund halten und die zu Wort kommen lassen, die Erfahrung damit haben. Auch ein „Experte“ lernt dazu - wenn er will.

Eine Jule Neigel kenne ich nicht. Nur eine Frau Koch aus der Schweiz (die das desolate Pferd von meiner Freundin wieder top herstellte, so dass es wieder S-Dressur gehen kann), eine Frau Esch (die der Katze meiner Mutter noch ein sehr langes Leben schenkte, obwohl jeder zum Einschläfern geraten hat) und einen Mr. Baxter, der nur durch seine Magnetfeldtherapie das Pferd von einer Bekannten wieder reitbar gemacht hat. Und Kristiane Backer *gg*, bei der mein Ex-Chef in Behandlung war. Und dann natürlich mein Homöopath, der mich seit 15 Jahren zwei Mal jährlich sieht und mit dem ich meine Allergien losgeworden bin. Ich habe den Eindruck, diese „Scharlatanerie“ schlägt bei Tieren schneller an, die nicht irgendwelche Glaubenssätze im Kopf haben. Aber das interessiert Euch sicher nicht, denn schließlich dürfen manche Dinge nicht sein. *fg*

@Romana
Ganz vielen lieben Dank für Deinen guten Beitrag. Den Link habe ich mir mal gespeichert, denn in diesem Forum werde ich nicht noch einmal eine Frage bzgl. Haustiere stellen und schon gar nicht mein Wissen weitergeben. Liest man sich im anderen Forum? Würde mich freuen!

Gruß,
Sunny
(die aus dieser Abteilung raus ist)

Liebe Avera,

danke für Deine aufmunternde Worte. :smile:))

Ich bin wirklich mit den letzten zwei TAs sehr zufrieden und es ist ja nicht selbstverständlich, dass ein „Gott in Weiß“ das Ende seines Lateins zugibt. Meine Katzen sind heute ein bisschen schlapp, aber ich vermute, das liegt eher an der Fahrerei (an die 5 Std. mit Taxi und öffentlichen Verkehrsmitteln) und der ganzen Aufregung, Praxis und Klinik ist nicht ihr Lieblingsspielort.

Liebe Grüße und alles Gute,
Sunny

Hi Sunflower,

freut mich, wenn Dir der Link taugt. Da fallen mir gleich noch andere ein:

http://www.esoterik-und-naturheilkunde.de
http://www.homeopathieforum.de

Ich fände es sehr sehr schade, würdest Du hier nicht mehr posten. Denn wenn auch jeder Mensch so seinen Anteil an Wahrheit und seine Sicht von Wahrheit hat und erkennt, so ist der Erkenntnisweg doch manchmal auch ein steiniger.

Von vor ein paar Jahren gingen Diskussionen zu Homöopathie bzw. alternativen Heilmethoden hier noch hoch und heiß her. Da war Homöopathie Placebo, Humbug, Abzocke… So denken sicherlich heute auch noch welche. Und das ist okay für mich. Was mich jedoch wurmt (und dafür kenne ich keine Wurmkur - leider) ist diese Intoleranz Menschen gegenüber die eine andere Erfahrung haben.

Was nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann, ist nicht. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Nur zu wievielen Studien gibt es Gegenstudien? Traue keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe.

Mir ist es gleich was andere meinen, ich erlebe bei verschiedenen Menschen und am eigenen Leibe erhebliche Verbesserungen bzw. Genesungen durch Homöopathie. Selbst wäre es reines Placebo, wenn’s hilft? Warum nicht?! Übringens, sogar Pflanzen reagieren auf Homöopathie. Tja, das liegt dann wohl auch an der „Zuwendung“. Seufz.

Mittlerweile lese ich hier auch mal Leute wie Dich die mit Homöopathie ihre positiven Erfahrungen posten und nicht so angegriffen werden. Ich finde es sehr wichtig, dass das passiert, denn wie sollen die Kritiker und Gegner ihren Wissens- bzw. Erkenntnisstand „updaten“, wenn sie nicht mit Informationen gefüttert werden. Tja, nur ist es schon ärgerlich, wenn man bei diesen Fütterungsversuchen dabei angespuckt wird, wenn’s auch nur verbal ist. Doch da stehst Du doch als taffe Frau drüber. :wink:

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Wolfgang,

Hallo Romana!

Wenn auch manche Leute nicht glauben wollen…

Es geht nicht um Glauben. Ein Tier ist krank, hat Wurmbefall.
Es gibt sichere und millionenfach bewährte Mittel, die dem
Parasitenbefall schnellstens ein Ende bereiten. Was gibts denn
da noch über alternative Methoden zu diskutieren, die sich mit
fragwürdigem Ergebnis längere Zeit hinziehen?

ja, es geht nicht um Glauben. Es geht um Wissen basierend auf Erfahrungen.

Was ich bei Dir nicht verstehen und akzeptieren kann, ist diese Intoleranz gegenüber Dingen die nicht Dein sind, die Du nicht magst oder nur nicht verstehst. Es gibt viele Beispiele die erfolgreichen Behandlungen mit alternativen Heilmethoden, z.B. Homöopathie, aufzeigen.

Also, was sagst Du zu dem aktuellen Stand der Katze? Hier hätte ich sehr gerne eine Antwort.

an der z.B. Homöopathie was :dran ist…

Ist doch gar nicht das Thema. Ziel kann nur sein,
schnellstmögliche und sichere Hilfe zu leisten. Die sichere
und schnelle Hilfe zu verweigern und statt dessen von Toleranz
zu reden, ist schon starker Tobak mit einer heftigen Prise
Realitätsverlust sowie Mißachtung der Kreatur.

Doch, das ist auch Teil des Themas. Grundsätzlich stimmt es, dass Homöopathie nicht so schnell wirkt, und sogenannte Erstverschlimmerungen auch nicht gerade angenehm sind. Es gibt allerdings auch Homöopathika die sehr schnell wirken können, doch das Wesentliche an dieser Methode ist für mich die nachhaltige Wirksamkeit bei der keine Chemiekeulen später im Grab ruhen und vor allem die Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

So ich Sunflowers Frage im Gedächtnis habe, fragte sie nach der Richtigkeit der Potenzen. Bei der Wahl der Methode war sie sich sicher. Wieso wird sie dann angegriffen, in ihrem Verhalten ab-gewertet und genötigt sich rechtzufertigen? Würde Dir, Wolfgang, das umgekehrt gefallen?

So ich Sunflower’s Artikel lese, hat sie ihr Tier aufmerksam beobachtet. Ob anderen Tierhaltern das alles aufgefallen wäre? Auch dass sie 5 Stunden mit Taxi und öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist… vielleicht denke ich zu negativ, doch wieviele Tierbesitzer hätten sich nicht einfach ihres Tieres entledigt?

So ich ihren Artikel verstehe, ist ihre THP auch TA. Ich gehe mal davon aus, dass wenn eine Tierärztin schulmedizinisch ihr Handwerkszeug gelernt hat und dann mit Homöopathie arbeitet, wird sie wohl ihre Gründe dafür haben. Was meinst Du dazu? Und wenn sie Mittelchen zum Heilen aus beiden Schulen kennt und dann die Möglichkeit sieht mit Homöopathie zu heilen, wieso sollte sie das nicht tun? Oder meinst Du, die Frau ist eine Abzockerin? Vielleicht ist sie ja auch eine Sadistin, der es Spaß macht, mit nichtwirkenden teuren Substanzen Mensch und Tier zu quälen? Na???

Was würdest Du wohl im Fall ernsthafter, quälender Erkrankung
sagen, wenn ein Doc sofort und sicher helfen könnte, aber
statt dessen von tagelangen Versuchen mit irgendwelchen
Potenzen und vom Hörensagen fabuliert, was sich eventuell
vielleicht erreichen ließe, wenn man sich nochmal in
geeigneten Internetforen umhört und ansonsten fest dran glaubt
und genug Geduld hat?

Ich würde nicht sagen, sondern ich sage: Homöophatie. Ich selbst bin in den letzten Jahren immer wieder mal phasenweise in Behandlung eines Heilpraktikers oder Arztes der mit Homöopathie arbeitet. Und ich darf hier Fortschritte und Heilungsprozesse auf ganzheitlicher Ebene (Körper - Seele - Geist) feststellen, die ich nach jahrelanger Odyssee mit der Schulmedizin nicht hatte. Für mich macht Schulmedizin oftmals nur Symptombekämpfung, wobei die Mittel auch konträr wirken können, sprich für eine Nebenwirkung bedarf es eines weiteren Mittels…

Überdies hat das Ganze noch einen anderen Aspekt. Was hinterlassen wir unseren Nachkommen. Hast Du Dir schon mal überlegt, was mit der Müllhalde Mensch in der Erde passiert? Die ganzen Gifte, die ganze Chemie die hier eingelagert ist, allein nur Antibiotika, gelangen teils ins Grundwasser. Gestern sagte mir eine Nachbarin die sich auch eher den alternativen Methoden nahe fühlt, dass sie von einem Arzt gefragt wurde, ob sie in einem Krankenhaus arbeite, weil sie so resistent gegen Medikamente sei. Tja, was tun, wenn irgendwann kein Antibiotika mehr wirkt? Doch das nur mal so am Rande.

Wenn ich Dich so lese, klingt es bei mir so an, wieso sollte man tagelang Zeit in Ungewissheit ob der Wirkung von Homöopathie vergeuden, eventuell ein Lebewesen leiden lassen, wenn die Schulmedizin soviel schneller helfen würde. Gut, für mich ist Homöopathie einfach trotz diverser übler Erstverschlimmerungen die sanftere Medizin, die nachhaltig wirkendere Medizin und vor allem greift sie auf Körper, Geist und Seele!!! Und das kenne ich von schulmedizinischen Mittelchen leider nicht!!!

Es ist Scharlatanerie, wenn man statt sicherer und wirksamer
Soforthilfe bei akuter Erkrankung erstmal zeitraubende
Alternativmethoden mit ungewissem Erfolg ausprobiert. Wenn das
ein erwachsener Mensch mit freiem Willen mit sich geschehen
läßt, muß er selbst wissen, was er tut. Wenn man aber so mit
hilflosen und abhängigen Lebewesen umgeht, ist es
verantwortungslos.

Ich denke die THP und TA in einer Person war sich wohl ihrer Behandlung sicher, nur gerade nicht vorort. Sicher war sich nur Sunflower nicht, und das muss sie ja auch nicht sein, da das nicht ihr Job ist. Ihre Aufgabe war es, ihr Tier zu beobachten und sie zu einem Profi zu bringen. Und genau das hat sie getan. Bei mir kam sie sehr fürsorglich rüber.

Was denkst Du, weshalb eine Tierärztin dennoch mit Hompöopathie arbeitet? Wieso wurde Sunflower von einem Tierarzt an ihre Tierheilpraktikerin verwiesen? Wieso geht der Tierarzt mit seinen Tieren selbst zur 200 km entfernt wohnenden Kollegin, die mit anderen Mitteln arbeitet? Bitte um Nachdenken und um Antwort. Das ist kein Einzelbeispiel sondern eins von vielen und immer mehr werdenden Beispielen.

Obwohl ich selbst mit Homöopathie nichts im Sinn habe, sind
meine Aussagen in keiner Weise als Statement gegen die
Homöopathie zu verstehen. Es soll nur ein Appell an Vernunft
und Verantwortung sein, sich bei Hilfe nur dann in sanfter
Langmut zu üben, wenn die Zeit dazu vorhanden ist, wenn
weitere Schäden auszuschließen sind und niemand - auch kein
Tier - unnötig leidet.

Wie bitte? Da kommt ein Mensch in ein „zivilisiertes“ Wissensforum und trifft ein Benehmen wie im hinterletzten Wirtshaus oder der Steinzeit an.

Es ist vollkommen okay, dass Du mit Homöopathie nichts am Hut hast. Naja, wenn es kein Statement gegen Homöopathie ist, was ist es dann? Du sagst nichts gegen Homöopathie, nur gegen die Leute die sie verabreichen? Was ist das für eine Logik, bitte?

Nochmal: ja, die Wirksamkeit und Wirkungsweise von Homöopathie ist wissenschaftlich noch nicht befriedigend belegbar. Dennoch gibt es etwas wie Erfahrungswissenschaft. Fakt ist auch, dass immer mehr Menschen mit Homöopathie arbeiten bzw. sich damit behandeln (lassen) und damit positive Ergebnisse erzielen. Und das wird niemand leugnen können.

Meine Sicht auf diese Dinge ist, dass in ein paar hundert Jahren der Mensch gelernt haben wird, bzw. mehr als heute gelernt haben wird, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dabei wird die Methode sekundär sein. Ich weiß aus einer früheren Arbeit, dass Menschen dazu neigen zu denken, ihre Methode helfe im Grunde für alles. Ich erlebe es so, dass Methode und Mensch zusammen passen müssen, dass der Mensch offen für die Methode, jedoch in erster Linie für den Heilungsprozess offen sein muß. Und wozu Chemie, wenn es auch anders geht?

Klar, das Argument, weshalb Schmerzen ertragen, wenn man diese auch (schnell) abstellen kann, ist nicht so gleich von der Hand zu weisen. Doch Du schreibst z.B. dass die Schulmedizin schnell und sicher wirke und dass man bei der Hompöopathie Zeit aufwenden müsse und sich deren positiven Resultate nicht sicher sein könne. Wie kommst Du zu diesem „Wissen“, das übrigens nicht stimmt. Denn es gibt auch Behandler/-innen die sehr wohl um die Wirksamkeit ihrer Globuli wissen und diese zielgerichtet einsetzen. Und wenn grundsätzlich die Homöopathie auch langsamer wirkt, so hat sie auch sehr schnell wirkende und vor allem nachhaltig wirkende Stoffe. Hier zeigt sich halt Dein Nichtwissen und vor allem scheinbar auch die mangelnde Bereitschaft sehen zu wollen, dass es sowas geben könnte und gibt.

Ja, es gibt beruflich inkompetente Menschen, z.B. als Scharlatane zu bezeichnen. Doch die gibt es bei überall, sprich z.B. bei den homöopathisch arbeitenden Menschen ebenso wie bei den schulmedizinisch arbeitenden Menschen. Ja, es gibt Abzocke, aber auch das trifft für beide Behandlertypen zu. Natürlich gibt es auch Fehlbehandlungen, und auch die gibt es auf beiden Seiten. Du magst primär Menschen sehen, die von Esoterikern abgezockt werden und noch sonstigen Schaden zugefügt bekommen, und ich sehe primär Menschen die schulmedizinisch als unheilbar oder austherapiert gelten, erfolgreich mit alternativen Methoden behandelt wurden. Wie sich das Verhältnis genau aufteilt, wer weiß das?

Und wie schon geschrieben, für mich ist die Methode ansich sekundär. Behandler/-in und Patient/-in sowie Methode und etwaige Mittel müssen zusammen passen. Dh. selbst wenn bei jemanden Homöopathika nicht wirken, so kann das an der falschen Mittelwahl liegen, was grundsätzlich der Wirksamkeit der Homöopthie keinen Abbruch täte. Es kann vielleicht auch wirklich an der Methode liegen, weil halt nicht jedes Lebewesen mit jeder Methode gleich gut erfolgreich zu behandeln ist. Meines Erachtens ist jedoch das ausschlaggebende dabei der Wille und die innere Erlaubnis gesund zu werden.

Nochmal die Frage, wieso meinst Du, hat der eine Tierarzt Sunflower zu dieser homöopathisch arbeitenden Tierärztin geschickt und wieso geht der andere Tierarzt selbst zu einer homöopathisch arbeitenden Kollegin? Ich höre bzw. lese?

Denke was Du magst oder was Du denken kannst. Doch ich würde mir wünschen, dass wenn hier jemand was fragt, er sich nicht angreifen und beleidigen lassen muss, in eine Rechtfertigungsschiene gedrängt wird. Selbst wenn Du meinst das anmerken zu müssen, dass ein Lebewesen nicht leiden soll, was mehr als verständlich ist, so läßt sich das auch respektvoller und vor allem mit mehr Toleranz formulieren.

Ciao,
Romana

Gruß
Wolfgang

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Hi Maja,

Geh zum Tierarzt!

Sunflower: „…Im Übrigen ist meine THP bereits seit 12 Jahren TA, hat nur in der Behandlung von Tieren einen ganz einen anderen Ansatz.“

Sie ist bei einer Tierärztin, wie sie Dir schon in einem vorherigen Posting geschrieben hatte. Nur dass die Tierärztin eben nicht schulmedizinisch sondern ganzheitlich arbeitet.

Auch wenn es Dein Weg nicht ist, zu fordern (geh zum Tierarzt) dass jemand den eigenen Weg gehen soll, finde ich nicht okay. Man kann von sich sprechen und was man für richtig hält, doch Auf-Forderungen finde ich inakzeptabel.

Ciao,
Romana

Gruß
Maja

Hallo Romana!

Ein Streit über Sinn und Unsinn von Homöopathie ist ungefähr so zielführend wie über Spiritualität und Glauben. Deshalb laß ich es.

Ungeachtet dessen finde ich es befremdlich, wenn jemand im Zusammenhang mit Wurmbefall von Wirkungen auf Geist und Seele fabuliert. Der Parasit muß weg und zwar schleunigst. Über Wochen laufende Behandlungspläne sind in solchen Fällen schädlicher Tinnef. Nach Kotuntersuchung hat z. B. eine Gabe Banminth oder Panacur zu erfolgen und der Fall ist erledigt. Katzen, die dauernd draußen sind, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit regelmäßig verwurmt. In genau so regelmäßigen Abständen hat eine Entwurmung stattzufinden, andernfalls gehen die Tiere nämlich an ihren Parasiten ein. Das alles ist derart trivial, daß Behandlungspläne mit Berücksichtigung von Geist und Seele entbehrlich sind. Bei Freigängern, die bei mir gelegentlich nach Futter maunzen, ist oft deutlich zu erkennen, daß sich lange Zeit niemand um sie kümmerte und die Verwurmung bedenkliche Ausmaße angenommen hat. Mitten im Sommer abgemagert, zauseliges Fell und langsamer, schon apathisch wirkender Bewegungsablauf - dann gibt’s eine fein zerstampfte Pille ins Futter und wenn der gleiche Kater 14 Tage später wieder vor der Tür steht, ist deutlich zu erkennen, daß er inzwischen zu Kräften gekommen ist. Dafür mußte ich mich nicht um Geist und Seele kümmern, keine Homöopathen bemühen und keine Behandlungspläne aufstellen.

Der ganzheitliche Ansatz anstelle des engen Blicks auf nur ein Symptom ist auf vielen Feldern auch weitab der Medizin sinnvoll. Wenn aber jemand am Ertrinken ist und der vermeintliche Helfer sinniert erstmal, welche geistigen und seelischen Ursachen und Auswirkungen das Geschehen haben könnte, statt augenblicklich den Rettungsring zielgenau zu werfen, ist der Helfer eine traurige Fehlbesetzung. Ist es wirklich so schwer, in klar gelagerten Fällen jeweils optimal geeignete Mittel und ihre Grenzen zu erkennen?

Gruß
Wolfgang

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Hi Wolfgang,

Hallo Romana!

Ein Streit über Sinn und Unsinn von Homöopathie ist ungefähr
so zielführend wie über Spiritualität und Glauben. Deshalb laß
ich es.

um zum Ziel zu kommen bzw. um sich und seine Wahrheit zu überprüfen, z.B. indem man sich in Frage stellt, gehört auch eine Auseinandersetzung. Wie zielführend die kurz- bis langfristig sein kann, ist im Einzelfall zu bewerten.

Ungeachtet dessen finde ich es befremdlich, wenn jemand im
Zusammenhang mit Wurmbefall von Wirkungen auf Geist und Seele
fabuliert.

Ich fabuliere nicht. Meinst Du Tiere haben das nicht auch, sprich Körper, Geist und Seele? Und wäre der Wurm beim Menschen drin gewesen, hättest Du doch sicher ebenso argumentiert.

Der Parasit muß weg und zwar schleunigst. Über

Wochen laufende Behandlungspläne sind in solchen Fällen
schädlicher Tinnef.

Hmm. Hast Du Sunflowers aktuellen Artikel gelesen und wieso schribst Du dann noch von Wochen? Eine Besserung dauerte offensichtlich nicht Wochen, aber Du schreibst von Wochen und dass die homöopathische Behandlung wohl eh für die Katz’ sei. Also, willst oder kannst Du den Erfolg mit Homöopathie hier in diesem Fall nicht sehen?

Nach Kotuntersuchung hat z. B. eine Gabe

Banminth oder Panacur zu erfolgen und der Fall ist erledigt.

Es gibt unterschiedliche Wege. Offensichtlich ist eine Gesundung auch so erfolgt. Also, was willst Du?

Katzen, die dauernd draußen sind, sind mit hoher
Wahrscheinlichkeit regelmäßig verwurmt. In genau so
regelmäßigen Abständen hat eine Entwurmung stattzufinden,
andernfalls gehen die Tiere nämlich an ihren Parasiten ein.
Das alles ist derart trivial, daß Behandlungspläne mit
Berücksichtigung von Geist und Seele entbehrlich sind.

Und was soll bitte dagegen sprechen immer wieder mit Homöopathie zu arbeiten und vielleicht ändert sich auch, sprich reduziert sich auch durch eine homöopathische Behandlung die Häufigkeit eines Wurmbefalls? Wäre eine Möglichkeit.

Bei

Freigängern, die bei mir gelegentlich nach Futter maunzen, ist
oft deutlich zu erkennen, daß sich lange Zeit niemand um sie
kümmerte und die Verwurmung bedenkliche Ausmaße angenommen
hat. Mitten im Sommer abgemagert, zauseliges Fell und
langsamer, schon apathisch wirkender Bewegungsablauf - dann
gibt’s eine fein zerstampfte Pille ins Futter und wenn der
gleiche Kater 14 Tage später wieder vor der Tür steht, ist
deutlich zu erkennen, daß er inzwischen zu Kräften gekommen
ist. Dafür mußte ich mich nicht um Geist und Seele kümmern,
keine Homöopathen bemühen und keine Behandlungspläne
aufstellen.

Tja, das ist freundlich, dass Du ein Herz für Tiere hast. Ich wünsche mir von Dir und anderen hier lediglich, dass sie andere Ansätze auch tolerieren. Sunflower wollte keine Belehrung und Grundsatzdiskussion über ihren Heilungsweg der Katze, der ja scheinbar auch sogar von einem Tierarzt empfohlen wurde. Sie wünschte sich hier eine kompetente Antwort, da ihre Tierärztin, die mit Homöopathie arbeitet, nicht erreichbar ist.

Du schreibst von streunenden, vernachlässigten Katzen. Anhand Sunflower’s Posting müsstest Du doch erkennen können, dass sie sich wahrlich um das Wohlergehen ihrer Katze kümmert, sie aufmerksam beobachtet. Oder meinst Du nun, das Ganze wäre auch schneller und billiger gegangen? Hm. Wenn dem so ist, wieso gehen dann sogar Schulmediziner zu Kollegen die mit Homöopathie arbeiten?

Der ganzheitliche Ansatz anstelle des engen Blicks auf nur ein
Symptom ist auf vielen Feldern auch weitab der Medizin
sinnvoll. Wenn aber jemand am Ertrinken ist und der
vermeintliche Helfer sinniert erstmal, welche geistigen und
seelischen Ursachen und Auswirkungen das Geschehen haben
könnte, statt augenblicklich den Rettungsring zielgenau zu
werfen, ist der Helfer eine traurige Fehlbesetzung.

Beziehe Dich doch bitte auf das konkrete Ausgangsposting. Und davon kann hier keine Rede gewesen sein. Sunflower wollte etwas tun und sie hat etwas getan. Und offenbar wirkte das was sie tat auf positive Weise auf das Tier, auch wenn Dir das was sie tat missfällt. Es hat offenbar dennoch geholfen. Also, was willst Du?

Ist es

wirklich so schwer, in klar gelagerten Fällen jeweils optimal
geeignete Mittel und ihre Grenzen zu erkennen?

Es gibt halt nicht nur ein Mittel. Viele Wege führen nach Rom und manche sind gefährlicher oder haben ungesunde Nebenwirkungen. Oder was auch immer. Und so muss doch jeder für sich selbst entscheiden, welcher Weg der richtige für ihn ist und dies tun kann ohne sich angreifen lassen zu müssen. Findest Du nicht auch?

Gruß
Wolfgang

Was ich schade finde, ist Deine bornierte Sichtweise und das konsequente Leugnen der positiven Resultate die Homöopathie bewirken kann. Ich habe Dir ein paar Fragen gestellt, z.B. wie Du die Genesung der Katze nun beurteilst oder wieso Du meinst, dass ein schulmedizinisch arbeitender Arzt dies Kollegin die mit einem anderen Ansatz homöopathisch arbeitet, empfohlen hat, oder wieso ein Tierarzt selbst zu einer Kollegin geht die mit Globuli arbeitet?

Warum keine Antwort? Na, wenn es Dir hilft Dein Bild so aufrecht zu erhalten, bitte.

Doch ich wünschte, Du könntest fürderhin Menschen ohne Abwertung und Angriffe posten lassen, wenn sie nicht Deinen Weg gehen. Verstehe mich recht. Natürlich kann jeder hier seine Meinung schreiben. Von einem gewissen Maß an Reibung lebt ja auch ein Forum, nur eine Konfrontation bringt auch Entwicklung. Nur wenn jemand sich über den zu gehenden Weg im klaren ist, dies anzugreifen und abzuwerten, ist für mich gänzlich inakzeptabel.

Ciao,
Romana

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Hallo Romana!

Was ich schade finde, ist Deine bornierte Sichtweise…

Falls Du die Eso-Astro-Romana bist (die mit den Horoskopen), wirfst Du mir seit Jahren verbale Entgleisungen vor, die ich mit unschuldigem Augenaufschlag von mir weise und immer wieder erstaunt feststelle, mit welcher Penetranz Du Dich im Ton vergreifst.

…und das konsequente :Leugnen der positiven :Resultate die Homöopathie :bewirken kann.

Die Stelle zeig mir bitte in diesem Thread. Ich habe lediglich zum Ausdruck gebracht, eine allgemeine Diskussion über Homöopathie hier und insbesondere im Zusammenhang mit Wurmbefall für nicht sinnvoll zu halten.

Ich habe Dir ein paar Fragen gestellt, z.B. wie Du die Genesung der Katze nun beurteilst …

Schön für die Katze.

…oder wieso Du meinst, dass ein schulmedizinisch arbeitender Arzt dies Kollegin die mit einem anderen Ansatz :homöopathisch arbeitet, empfohlen hat, oder wieso ein Tierarzt selbst zu einer Kollegin geht die mit Globuli :arbeitet?

Dazu solltest Du die betreffenden Tierärzte befragen, nicht mich. Ich kenne die Leute und ihre Beweggründe nicht. Im übrigen halte ich ein Tun nicht schon deshalb für sinnvoll, weil irgendein Arzt so handelt. Keine Berufsgruppe ist vor Irrläufern und Leuten sicher, die genau das tun, was ihre zahlenden Kunden von ihnen erwarten, selbst wenn es Unfug ist. Dieses Verhalten liegt durchaus nahe, weil mancher Tierarzt am unteren Ende der medizinischen Freiberuflerkaste hängt und nicht weiß, wovon er seine nächste Miete bezahlen soll.

Gruß
Wolfgang

PS: Ich veranstalte demnächst wieder einen meiner allseits beliebten Holzhacker-Selbstfindungskurse. Zur Auflockerung werden gemeinsam D-1000-Potenzen gemixt (Ingredienzen sind von den Teilnehmern wie bei einer Buddelparty mitzubringen) und zur Therapie den anwesenden streunenden Katzen und Katern kredenzt. Die Kursteilnehmer erhalten Potenzen aus je 50% Rum und heißem Wasser. Letzteres stelle ich zur Verfügung, ist in der Kursgebühr enthalten. Du bist herzlich eingeladen.

Hallo Romana!

Hi Wolfgang,

Was ich schade finde, ist Deine bornierte Sichtweise…

Falls Du die Eso-Astro-Romana bist (die mit den Horoskopen),
wirfst Du mir seit Jahren verbale Entgleisungen vor, die ich
mit unschuldigem Augenaufschlag von mir weise und immer wieder
erstaunt feststelle, mit welcher Penetranz Du Dich im Ton
vergreifst.

Wolfgang, wieviele Romana’s kennst Du in diesem Forum und wieso schaust Du nicht einfach mit einem Klick in der Visitenkarte nach um festzustellen wer ich bin? Oder war es Dir nur ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass ich was mit Esoterik / Horoskope am Hut habe und Du wolltest dem Ganzen gleich einen entsprechenden Touch von Zuordnung bzw. Deine Abwertung geben? Vor allem wenn Du was von Jahren schreibst, solltest Du doch Menschen auch er-kennen, mit denen Du, wenn auch nur hin und wieder, schreibst. Und ich habe hier noch keine zweite Romana gelesen, nur eine Ramona.

Ich habe Dich seit ich Dich hier kenne zwei- bis dreimal auf verbale Entgleisungen hin angesprochen, und das war bei weitem nicht immer dann, wenn ich Dich als verbal entgleist empfunden habe.

Wo vergreife ich mich bitte im Ton? Halte ich für eine Projektion Deinerseits. Erbitte Beispiele.

…und das konsequente :Leugnen der positiven :Resultate die Homöopathie :bewirken kann.

Die Stelle zeig mir bitte in diesem Thread. Ich habe lediglich
zum Ausdruck gebracht, eine allgemeine Diskussion über
Homöopathie hier und insbesondere im Zusammenhang mit
Wurmbefall für nicht sinnvoll zu halten.

Okay, Du hast zwar nicht konkret behauptet, Homöopathie würde nicht wirken, doch angesichts Deiner Haltung mit auf sich bewährt habende und schnell wirkende Mittel zugreifen zu sollen, wo ist hier die Chance der Homöopathie erfolgreich zu wirken?

„…ist verantwortungsloser Spielkram…“ hast Du direkt unter die Mittel- und Potenzangaben von Sunflower geschrieben. Und Du willst mir ernsthaft glaubhaft machen, dass Du Homöopathie nicht abwertest? Wo ist der konkrete Raum den Du ihr praktisch einräumst und in dem sie wirken darf / kann?

Du schreibst, wer heilt, hat Recht. Soweit so gut die Theorie. Doch Wenn nun die Katze in diesem konkreten Beispiel doch schnell genesen ist, wirst Du dann in künftigen Postings wieder von wochenlangen Versuchen ohne sichderem Ergebnis bezüglich homöopathischer Behandlungen fabulieren?

Von Diskussion ist hier ja auch nicht die Rede, sondern ein Mensch stellt eine Frage und anstatt dass er eine Antwort auf seine Frage bekommt, wird das Tun kritisiert und abgewertet und er wird in eine Rechtfertigung gedrängt. Mit welchem Recht? Wenn Du mit Homöopathie nichts am Hut hat, so ist das Dein gutes Recht, doch es steht Dir und niemanden zu, den gewählten Weg anderer Menschen abzuwerten. Die Katze wurde nun ja wieder recht schnell gesund. Also, nichts von wegen wochenlangen Versuchen. Und macht dies Dich hinsichtlich Homöopathie und ihre Wirkmöglichkeit toleranter? Ich befürchte nicht.

Beispiel 1: „…Es ist Scharlatanerie, wenn man statt sicherer und wirksamer Soforthilfe bei akuter Erkrankung erstmal zeitraubende Alternativmethoden mit ungewissem Erfolg ausprobiert…“ Wer sagt, dass Homöopathika nicht auch sicher ausgewählt werden können und der Erfolg hier auch sicher sein kann? Das setzt allerdings auch eine entsprechende Erfahrung voraus, doch die muss auch mit Schulmedizin gegeben sein. Zum Thema Soforthilfe: Homöopathie wirkt wie gesagt zumeist langsamer, doch meinem Erleben nach nachhaltiger, ist keine Symptombekämpfung, und vor allem ganzheitlich. Da nehme ich die etwas längere Zeit gerne in Kauf, und das - nur das und nicht mehr - wünsche ich toleriert zu wissen.

Wieso kannst Du nicht jedem selbst überlassen welchen Weg er geht? Gut, Du kannst nun das Leben der Katze vorschieben, doch selbst wenn es um Behandlungen von Menschen geht, so muss doch jeder selbst entscheiden, welchen Heilungsweg er geht.

Beispiel 2: "…Obwohl ich selbst mit Homöopathie nichts im Sinn habe, sind meine Aussagen in keiner Weise als Statement gegen die Homöopathie zu verstehen. Es soll nur ein Appell an Vernunft und Verantwortung sein, sich bei Hilfe nur dann in sanfter Langmut zu üben, wenn die Zeit dazu vorhanden ist, wenn weitere Schäden auszuschließen sind und niemand - auch kein Tier - unnötig leidet.

Wo bekommt bei diesem Deinem Statement Homöopathie bei Dir eine Chance und wenn Du nichts gegen Homöopathie hast, wieso bezeichnest Du sie dann als unverantwortlichen Spielkram? Da sie grundsätzlich langsamer wirkt inklusive Erstverschlimmerungen, wird sie für Dich doch immer Scharlatanerie bleiben, bleiben müssen. Oder sehe ich da was falsch?

Selbstverständlich sähe ich es auch am liebsten so, dass eine Heilung möglichst schnell und möglichst ohne Schmerzen erfolgt. Doch ich verstehe nicht und kann nicht akzeptieren, dass wenn ein Patient, gleich ob Zwei- oder Vierbeiner, auf wochen-, monate- oder gar jahrelangen Odysseen bei Ärzten und Schulmedizin in seinem eingeschlagenen Weg oder der Weg selbst nicht kritisiert oder abgewertet wird. Wenn der Schulmedizin zugebilligt wird, dass sie Zeit braucht oder dass sie nicht fündig wird, wieso ist wenn jemand mit Homöopathie helfen / heilen möchte, dass dann ungleich sofort Scharlatanerie, Abzocke, unverantwortlicher Spielkram…? Überdies sollte u.a. dieses Beispiel hier Dir zeigen, dass Homöopathie auch schnell und sicher wirken kann. Bin ja gespannt, wie Du bei künftigen Threads zu diesem Thema argumentieren wirst. Befürchte unverändert.

Tja, und wo bleibt hier die Chance auf ganzheitliche Heilung, die Du in einem anderen Posting durchaus als einen guten Ansatz beschreibst?
Sie wirkt grundsätzlich langsamer als Schulmedizin. Wer sich nicht der scheinbar schnellsten und scheinbar sichersten Methode bedient, ist ein Scharlatan. Ich sehe nicht, dass Du so eine Chance der Homöopathie oder den Menschen die so behandeln oder sich so behandeln lassen wollen, gibst? Oder sehe ich da was falsch? Denn immerhin macht es auch keinen Sinn, zu einem Arzt zu gehen der schulmedizinisch (schnelle Symptombekämpfung) arbeitet und parallel zu einem Heilpraktiker / Arzt der mit Homöopathie das ganze System Mensch wieder ins Gleichgewicht bringen möchte.

Okay, Du meintest sinngemäß, dass wenn genügend Zeit sei, könne man mit Homöopathie es versuchen. Wer sagt, dass das ein Experimentieren sein muss, so es anklang? Und wer entscheidet ob genügend Zeit ist und wieviel etwaige Schmerzen jemand etragen soll? Wenn im konkreten Beispiel diese Katze schon bei mehrern Behandlern war und Medikamente bekommen hat, so hatte sie wohl vermutlich auch dennoch auch zwischendurch oder parallel Schmerzen bzw. wenigstens Unannehmlichkeiten. Wo ist dann der Raum, bei dem es bei der Homöopathie etwas schmerzen darf? Dabei möchte ich natürlich auch dass eine Heilung möglichst schnell, möglichst schmerzfrei und vor allem möglichst ganzheitlich und nachhaltig greift.

„Der ganzheitliche Ansatz anstelle des engen Blicks auf nur ein Symptom ist auf vielen Feldern auch weitab der Medizin sinnvoll. Wenn aber jemand am Ertrinken ist und der vermeintliche Helfer sinniert erstmal, welche geistigen und seelischen Ursachen und Auswirkungen das Geschehen haben könnte, statt augenblicklich den Rettungsring zielgenau zu werfen, ist der Helfer eine traurige Fehlbesetzung. Ist es wirklich so schwer, in klar gelagerten Fällen jeweils optimal geeignete Mittel und ihre Grenzen zu erkennen?“ Wo ist die Chance auf einen sinnvollen, ganzheitlichen Ansatz, wenn es um die schnellste und sicherste Lösung geht? Und sicher bezogen auf was?

Angenommen jemand hat ein organisches Problem, z.B. eingeschränkte Nierenfunktion, Asthma, Leberschwäche… Natürlich kann man schulmedizinisch das wohl auch in diversen Fällen wieder verbessern bishin zur (erstmal körperlichen) Genesung. Für mich gehört Körper, Geist und Seele zusammen und die verschiedenen Ebenen wirken aufeinander ein. Dh. gleich ob jemand an Körper, Geist oder Seele erkrankt ist, eine Erkrankung wird die anderen Ebenen beeinflussen. Wenn nun jemand körperlich, schulmedizinisch, behandelt wird, so betrifft die (zunächst) Genesung wohl die körperliche Ebene allein.

Wie steht es dann mit den beiden anderen Ebenen die in Wechselwirkung stehen? Und was ist, wenn sogar zuerst die Seele erkrankt war und daraus eine körperliche Erkrankung (Psychosomatik) resultierte? Was nutzt hier Schulmedizin allein, wenn die z.B. Psyche immer noch krank ist? Folglich ist es eine Frage der Zeit, bis wann die Erkrankung ausbrechen wird, und sollte man ihr den Weg durch Gegenmaßnahmen verwehren, so sucht sich die Psyche halt ein anderes Ventil, ein anderes Krankheitsbild. Und da akzeptiere ich einen für mich etwas langsameren und sicheren (langfristig sicherer) Heilungsprozess.

Konkretes Beispiel. Einmal war ich beim Arzt mich vor Schmerzen auf dem Stuhl krümmend. Er wollte eine entsprechende Untersuchung beim Facharzt gleich anweisen. Ich sagte ihm, es sei nichts Organisches. Ich „wußte“ es einfach. Er überlegte ein homöopathisches Mittel nach Durchgehen der Patientenakte, was ein paar Tage dauerte und auch dann noch einen weiteren Tag bis ich das Mittel hatte. In der Zwischenzeit hat er mir was Schulmedizinisches gegeben. Und damit konnte ich leben. So ist es okay für mich. Das homöopathische Mittel wirkte dann ebenso gut und schnell wie das schulmedizinische Medikament auf Pflanzenbasis, nur eben halt ganzheitlich.

Wenn ich mir nochmals Sunflowers Posting in Erinnerung rufe, so hatte ich ganz und gar nicht den Eindruck, dass sie ihre Katze quälen wollte, dass sie verantwortunglos handelt. Sie hat aus Besorgnis um ihre Katze gepostet. Ich bin mir sicher, gleich welche Antworten sie hier erhalten hätte, dass sie bei einer Verschlechterung des Zustandes ihrer Katze sicherlich auch einen Tierarzt aufgesucht hätte. Ich kenne sie zwar nicht, doch ich kann das aus ihrem Schreiben herauslesen. Dennoch sei ihr doch auch zugestanden, ihren für richtig erachteten Weg zu gehen. Und wenn die Schulmedizin die Lösung gehabt hätte, wieso wurde sie dann von einem Tierarzt zu dieser Tierheilpraktikerin geschickt? Ich denke, wenn man sich für eine Methode entscheidet, dann sollte man sie auch konsequent verfolgen bzw. wenn man Methoden mischt, sprich Homöopthie und Schulmedizin, so sollte dies nach Möglichkeit in der Hand EINES Behandlers liegen. Wenn man sich für eine Methode entscheidet, sollte man nicht wechseln, solange die andere Methode noch „am Wirken“ ist und dem war hier wohl auch der Fall gewesen.

Ich wünschte Du würdest bei künftigen Postings, gleich vom wem, auch im Hinterkopf haben, dass Homöopathie auch schnell wirken kann und ein wochenlanges Experimentieren mit ungewissem Ausgang nicht zwingend nötig ist und wohl auch wahrlich nicht die Regel ist, zumindest nicht wenn es sich um einen erfahrenen und kompetenten Heilpraktiker / Arzt handelt.

Ich habe Dir ein paar Fragen gestellt, z.B. wie Du die Genesung der Katze nun beurteilst …

Schön für die Katze. Und wieso habe ich den Eindruck, dass trotz dieses Beispiels Deine Meinung über Homöopathie in keinsterweise sich geändert hat?

Tja, wie das nur bei Dir klingt… Und was heißt das für Deine Sichtweise über die Homöopathie? Unverändert?

…oder wieso Du meinst, dass ein schulmedizinisch arbeitender Arzt dies Kollegin die mit einem anderen Ansatz :homöopathisch arbeitet, empfohlen hat, oder wieso ein Tierarzt selbst zu einer Kollegin geht die mit Globuli :arbeitet?

Dazu solltest Du die betreffenden Tierärzte befragen, nicht
mich. Ich kenne die Leute und ihre Beweggründe nicht.

Sicherlich kennst Du ihre Beweggründe nicht. Doch scheinbar bist Du auch nicht bereit überhaupt mal auch nur in Erwägung zu ziehen, dass ein Schulmediziner der nicht weiter kommt eben auch offen für Alternativen, z.B. Homöopathie, sein kann, und auch auf solchem Weg Heilung erfahren kann? Wo genau gibst Du wie einem ganzheitlichen Ansatz eine konkrete Chance?

Im

übrigen halte ich ein Tun nicht schon deshalb für sinnvoll,
weil irgendein Arzt so handelt.

Sehe ich auch so, doch es macht das Tun nicht automatisch sinnlos, wenn es mit Homöopathie zu tun hat.

Keine Berufsgruppe ist vor

Irrläufern und Leuten sicher, die genau das tun, was ihre
zahlenden Kunden von ihnen erwarten, selbst wenn es Unfug ist.

Das mag zwar sicherlich auch sein, doch wieso erwähnst Du dieses oder Ähnliches so gerne? Welchen Platz in dieser Welt billigst Du denn der Homöopathie konkret zu?

Dieses Verhalten liegt durchaus nahe, weil mancher Tierarzt am
unteren Ende der medizinischen Freiberuflerkaste hängt und
nicht weiß, wovon er seine nächste Miete bezahlen soll.

Das läßt den Tierarzt sehr käuflich aussehen. Tja, wenn schulmedizinisch arbeitende Ärzte selbst zu Kollegen gehen die homöopathisch beispielsweise arbeiten, so doch wohl deshalb, weil sie mit ihrem Latein in der Behandlung am Ende sind, was sie nicht gleich zwingend zu schlechten Vertretern ihres Fachs machen muss. Und wenn Fachleute andere alternative Heilansätze akzeptieren können, wieso kannst Du das nicht auch als Nichtmediziner?

Und ich kann immer noch nicht lesen, welchen Raum Du der Homöopathie bzw. einem ganzheitlichen Ansatz in der Praxis läßt? 1. Homöopathie wirkt zumeist langsamer, ergo bleibt der Umgang damit Scharlatanerie für Dich. 2. Du möchtest, dass man auf bewährte Mittel zurückgreift. Das hört sich zunächst sehr sinnvoll an. Doch bewährt haben sich die Medikamente wofür? Wer weiß, wieviele Krankheiten immer wieder kommen bzw. eine Medikamentierung lebenslänglich ist? Wer weiß, wieviele andere Krankheiten ein Mensch bekommt, wenn nur eine Ebene „erfolgreich“ behandelt wurde? Ich plädiere lieber für etwas langsamer, dafür aber nachhaltiger und ganzheitlicher. Überdies scheinst Du dabei außer acht zu lassen, dass es auch verloren gegangenes Wissen gibt, dass früher viel mehr mit Naturheilkunde gearbeitet wurde. Sie wurde dann von der Schulmedizin mit ihrer Gerätemedizin verdrängt, weil sie nicht alles vermochte und Chemie schneller wirkte - so hieß es wenigstens. Doch würde die schulmedizinische Behandlung die ultimative Lösung sein, würde nicht ein gewisse Rückkehr auch zu Naturheilverfahren stattfinden. Und jeder sollte ohne Anfeindungen und abwertender Kritik seinen Weg gehen können.

Gruß
Wolfgang

PS: Ich veranstalte demnächst wieder einen meiner allseits
beliebten Holzhacker-Selbstfindungskurse. Zur Auflockerung
werden gemeinsam D-1000-Potenzen gemixt (Ingredienzen sind von
den Teilnehmern wie bei einer Buddelparty mitzubringen) und
zur Therapie den anwesenden streunenden Katzen und Katern
kredenzt. Die Kursteilnehmer erhalten Potenzen aus je 50% Rum
und heißem Wasser. Letzteres stelle ich zur Verfügung, ist in
der Kursgebühr enthalten. Du bist herzlich eingeladen.

Kann ich nicht witzig finden. Hochprozentiges ist nicht gleich Hochpotenzen. Und ich liefe Gefahr Dich mt einem Holzstück zu verwechseln. :smile:

Ciao,
Romana

Hallo Romana!

Und ich liefe Gefahr Dich mit einem Holzstück zu
verwechseln. :smile:

Mit rabiaten Frauenzimmern lege ich mich nicht an. Du bist also hiermit wieder ausgeladen; das Selbstfindungsseminar findet ohne Dich statt.

Ich schlage vor, wir stellen Meinungsverschiedenheiten sowie zwecklose Überzeugungsversuche fest und belassen es dabei. Jedenfalls vorerst…

Gruß
Wolfgang

Hi Wolfgang,

d’accord.

:Jedenfalls vorerst…

Ciao,
Romana

Gruß
Wolfgang

PS: So wie es in den Wald hineinruft / schlägt…