Da gab's doch mal was

Moin Moin,

ich fahre einen Lancia Y 1,2 LS
Dieser Wagen hat 85 PS und dreht bis 6500 RPM.
Gefahren wird er von meiner Frau im Kurzstreckenbetrieb.
Das merkt man nach einer gewissen Zeit. Also ab auf die Autobahn.
Da dreht er dann erstmal bis 5000 RPM, nach einer gewissen Zeit, immer „VOLLE PULLE“ geht er dann auf cir. 5500 RPM. Das hält er so 20 bis 25 KM durch. Und dann plötzlich, oh Wunder, als wenn du einen Engpass beseitigt hast dreht er plötzlich 6000 RPM und geht ab wie Lumpi. Jetzt fehlen aber immer noch 500 RPM bis zum roten Bereich. Also nochmal ab auf die Autobahn.

Frage: früher haben wir für solche Fälle „Obenöl“ benutzt. Bei meinem Ford haute das dicke schwarze Wolken hinten raus. Wie beim jahrelang erworbenen Raucherhusten. Und schon lief das Teil wie Butter in der Sonne.

Was macht man heute ?

Gruß
friedrich

Gibts auch heute noch…
Hallo Friedrich,

heute muß ja alles ökologisch sein, sonst bekommt der deutsche ja ein schlechtes Gewissen: Man kauft im Autozubehörhandel Ventilreiniger, kippt diesen ins Benzin und ab gehts.

Einfacher: Tanke mal eine Füllung SuperPlus 98 Oktan Schwefelfrei (z.B. Optimax von SHELL) und jage die Kiste mal über die Piste. Ist der selbe Effekt. Die modernen Vierventilmotoren haben durch die 4 Ventile pro Zylinder zwar bessere Kolbenfüllung aber eine niedrigere Geschwindigkeit der Ansaugluft, wobei sich leichter Rückstände absetzen können.

Das was Du mit Deiner Vollgasattacke beschrieben hast ist nichts anderes, als mal die Ventile und Zündkerzen von Rußrückständen zu befreien und dem Motor eine Kraftvolle Verbrennung zu erlauben.

Ich selbst halte nichts von dauernder „Ausdreherei“ aber auch nichts von permanenter „Kriecherei“ und bei 2500 schon in den nächsten Gang zu schalten.

gruß

dennis