- Nach erneuter Nachfrage habe ich jetzt eine andere Summe vom Landkreis genannt bekommen nach der das Erziehungsgeld berechnet wird. Man nannte mir Anfangs ca. 15.000 € Netto. Die Auskunft, die mir die Beamtin nannte war schlicht weg falsch. Der Satz liegt bei ca. 50.000 €. Da fallen wir dann doch rein.
Also hab ich mich umsonst aufgeregt. Aber über die Unzulänglichkeit der Beamtin darf ich mich doch aufregen? schmunzel
Richtig. Es geht sie im Grunde überhaupt nichts an, wie Du in
den ersten drei Jahren Dein Kind versorgst. Erst dann
garantiert der Staat eine Betreuung.
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Es sollte bisher beruftätigen Frauen möglich sein wieder in das Berufsleben einzusteigen, wenn sie es wünscht. Und nicht erst, wenn nach drei Jahren Elternurlaub ein Kindergartenplatz zur Verfügung stehen muss.
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Hat keiner gesagt, dass ein Kindergartenplatz nichts kosten soll. Blos 50% meines Nettoeinkommens empfinde ich als sehr hoch. Nach Abzug meiner Fixkosten bleibt mir dann ‚0‘. Sollte ich nur halbtags arbeiten können, kann ich nicht mal mehr für meine laufenden Kosten aufkommen.
Ich bekam auch noch zu hören, es sollen die Omas auf den Wurm
aufpassen. Was maßen sich die Beamten eigentlich an?
- Hat sie das gar nichts anzugehen.
- Wir leben im 21. Jahrhundert, da müssen die Omas bis zum
Rentenalter arbeiten gehen.Wie lange sollten denn Omas arbeiten müssen? Bis fünf Jahre
vor der Rente? Es liegt nun mal in der Natur der Sache, daß
man so lange arbeiten muß, bis man in Rente geht (und damit
sein „pers. Rentenalter“ erreicht hat). Oder was wolltest Du
uns mit diesem Satz mitteilen?
- Da hast du etwas missverstanden. Es gibt tatsächlich Frauen die in den Mittfünfzigern sind und bis ins Rentenalter für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen. Von wollen kann da nicht die Rede sein. Daher fällt die Kindsbetreuung durch die Omas flach. Oder glauben die Beamten allen ernstes, dass alle Omas heute um die 70 Jahre sind? Das finde ich anmaßend. Wir leben nicht mehr in den 50igern und 60igern, wo die Omas nicht gearbeitet haben.
Nun, daß Du die 61€ als „Spottpreis“ bezeichnest, macht
deutlich daß Du (Ihr) über ein recht gutes Einkommen verfügst.
Jemand, der wirklich jeden Cent umdrehen muß (und die von Dir
genannten gehören dazu), kann davon seine Familie ein paar
Tage ernähren.
- Der Spottpreis bezieht sich auf die Summe von 380 €. Relativ gesehen, sind 61€ zu380 € ein Spottpreis.
Im übrigen ist die in diesem und im nächsten Absatz vertretene
Meinung hochgradig asozial!!!
- ist es ungerecht, dass Mütter, die zu Hause sind ihre Kinder in den Kindergarten abgeben können. Alle Kiddies sollen ihr soziales Miteinander trainieren. Ob nun von Sozi-Empfängern, Arbeitslosen o. Berufstätigen und Hausfrauen. Dennoch hätten die beiden ersten Gruppen, die Möglichkeit sie selber zu betreuuen. Diese beiden bedürftigen Gruppen sind vormittags wie nachmittags zu Hause. Ein Teil davon tuen alles, um wieder zu arbeiten. Ein Teil aber auch nicht. Und um diesen Teil geht es mir. Das dieser Teil ein Kita-Platz zur Verfügung gestellt bekommt, während eine Frau die einen Arbeitsplatz hat, und um ihn zu halten wieder arbeiten gehen muss, keinen bekommt, ist nicht ganz fair. Ich habe auch hart gekämpft, um meinen jetztigen Job zu bekommen. Das ich in der Probezeit schwanger wurde ist selber schuld und nicht zu ändern. Also versuche ich jetzt das Bestmögliche für uns herauszuholen. Das ich keine Unterstützung bekomme von unseren Behörden ist ärgerlich. Vielleicht erwarte ich auch zu viel. Mag sein!
Und zu guter letzt 7. gehört die Diskussion mittlerweile in das Eltern- und Kinderbrett.
Schönen sonnigen Tach noch
G