ich muss mehr oder weniger das Dach dämmen. Bis heute war im Dachgeschoss KEINE Dämmung vorhanden, lediglich Dachlatten+ Ziegeln(Ssonst NICHTS!). Soweit auch kein probleme gehabt, also 0 Schimmel bzw. Feuchtigkeitsschäden.
Nun habe ich das Dachgeschoss weiterausgebaut. Im grunde wäre das nächste der Innenputz Ich müsste allerdings nachdem der Innenputz aufgetragen wurde zumindest das Badezimmer Isolieren(Zwischensparr), weil hier Leitungen unter Druck sind bzw. Wasser in Leitungen.
So meine Frage lautet, wenn ich nun Zwischensparr isoliere muss ich doch in meinen Fall
keine Dampfbremse anbringen, weil es im Prinzip immer noch komplett nicht geheizt wird (Dachgeschoss), oder ist hier dennoch eine folie zwingend nötig ?
Meiner Meinung wie gesagt is für 1X Winter doch keine Folie nötig, es gibt auch keinen krassen Temp. Unterschiede zwischen Außen und Innen.
Die Ziegeln sind noch gut, also da tropft es nirgends rein (Haus ist 23 Jahre „alt“).
Ich möchte mit der Isolierung keine 20 Grad erreichen, sondern lediglich bei kälteren Tagen mit ca minus 20- 30 Tagen keine eingefrorene Leitungen!
Ich verstehe Dein Bauprojekt nicht richtig. Ausbau in Teilabschnitten,aber diese Teile müssen Dampfsperre haben und die ist in Teilen schwierig anzudichten !
Ein 23 Jahre altes (neues Haus müsste es lauten) hat keine Dämmung der obersten Geschossdecke gehabt ? Praktisch undenkbar !
Die war doch in der Decke EG/DG drin ,oder nicht ?
Und wenn man oben nun ausbaut, dann MUSS die Dämmung in die Dachschrägen rein, die vorhanden im Fußboden ist nun überflüssig und könnte entfallen(mach das aber nicht). Und es MUSS eine winddichte Dampfsperre haben.
Warum kann man die nicht gleich anbringen ? Warum muss man Rohrleitungen für ein Bad, was man noch nicht nutzt unter Wasserfüllung halten ? Stell unten ab und lasse sie leer.
Was spricht gegen Komplettdämmung der Sparrenfelder im gesamten DG plus Dichtbahn und Abklebung ?
Dann kann man weiter ausbauen. Rohrleitungen und Elektrik liegen nicht in der Dämmebene,sie liegen raumseitig über der Folie und unter der Kartonplatte.
Hallo,
um was geht es dir bei den „3 Monaten“.
Sollte die Lösung nicht Jahrzehnte halten?
Ich möchte mit der Isolierung keine 20 Grad erreichen, sondern
lediglich bei kälteren Tagen mit ca minus 20- 30 Tagen keine
eingefrorene Leitungen!
Ziel der Wärmedämmung ist also, dass es zwischen Außen und Innen einen deutlichen Temperaturunterschied geben soll.
Wenn nun Feuchte Luft aus wärmeren Bereichen des Hauses in diesen Raum kommt,
besteht schon mal die Gefahr, das sich irgend wo dazwischen Feuchte infolge Taupunktunterschreitung auskondensiert.
Wenn diese Luft weiter durch die Wärmedämmung sickert, liegt der Taupunkt entsprechend niedriger wieder innerhalb der Dämmung. Die verbleibende Restfeuchte kann also auch weiter in der Wärmedämmung auskondensieren.
Relevant ist also, ob wärmere Luft mit einem höheren Taupunkt eindringt.
Dies wird eben durch eine funktionsfähige Dampfsperre zu wärmeren Räumen verhindert.
Evtl. Löcher und Ritzen, die evtl. einen Gasaustausch ermöglichen sind zu verschließen.
Gruß Uwi
„Ein 23 Jahre altes (neues Haus müsste es lauten) hat keine Dämmung der obersten Geschossdecke gehabt ? Praktisch undenkbar !
Die war doch in der Decke EG/DG drin ,oder nicht ?“
Das wurde eben so gebaut damals. Das Dachgeschoss war komplett leer und ungedämmt. dementsprechend im Winter Minus Grade dort. Undenkbar hin oder her. Zwischen EG und das Dachgeschoss war lediglich eine Betonplatte(nicht mal Estrich ) sonst nichts. Naja im EG ist noch eine Holzdecke, eigentlich nur zur Optik nehm ich an.
„Und wenn man oben nun ausbaut, dann MUSS die Dämmung in die Dachschrägen rein, die vorhanden im Fußboden ist nun überflüssig und könnte entfallen(mach das aber nicht). Und es MUSS eine winddichte Dampfsperre haben.“
Oben wird ja noch ausgebaut es geht im nächsten Jahr weiter (Frühling). Bis dahin sollte die „Baustelle“ soweit bis auf Kleinigkeiten Ruhen.
„Warum kann man die nicht gleich anbringen ? Warum muss man Rohrleitungen für ein Bad, was man noch nicht nutzt unter Wasserfüllung halten ? Stell unten ab und lasse sie leer.“
Jo das mit den Leitungen hatte ich mein Sanitärmenschen auch erwähnt. Nur seiner Meinung bekommt man eben das Wasser nicht 100% raus. Unter Druck wurde das ganze ja deswegen gesetzt weil ich noch das Bad vormauern wollte. Und bevor man dies macht sollte man prüfen ob irgendwelche Stellen undicht sind. Mit Druckluft sagte er bekomme er nicht alles von restlichen Wasser aus den Leitungen bzw. Unterputzarmaturen.
Die Dampfbremse und Isolierung möchte ich wenn es eben geht nicht im gesamten haus anbringen und wenns geht auf die Dampfbremse gänzlich verzichten, WEIL ich im nächsten Jahr (ca Mai) großen Erker + 7 Dachfenster einbauen lasse + Aufdachdämmung und neue Ziegeln usw. Dann müsste ich ja wieder was die Dampfbremse angeht an diesen Stellen flicken, schneiden usw.
Also wie ich das sehe habe ich nun 2 Optionen!
Heizungsinstallateur herholen und mit ihn Leitungen leeren ( ist ein guter bekannter meines Vaters)- evtl. dann noch alten Steinwolle um die Unterputzarmaturen drüber legen/befestigen ?
Dachgeschoss komplett Isolieren mit Dampfbremse- wie lange dauert sowas, wenn man zu 2. ist und es sich um 250 m² handelt ?
Hallo!
Grundsätzlich verzögert die Isolierung nur den Temperaturausgleich. Bei -20° bis -30°, wenn ich das richtig gelesen habe, hast Du Frost im Badezimmer innerhalb von ein bis zwei Tagen.
Fazit: Badezimmer mit Damfsperre endgültig isoliern, sodass die Dampfsperre später erweitert werden kann und das Badezimmer vom restlichen Dachboden thermisch entkoppeln (z.B. provisorische Zwischenwand) und im Gefahrenfall das Bad beheizen, denn Frost gefährdet am meisten die Armaturen. In modernen Armaturen sind Keramikscheiben verbaut, und wenn dort durch Restfeuchtigkeit Eiskristalle entstehen, werden die Dichtflächen beschädigt und die Armatur ist dann trotz entleerter und ausgeblasener Leitungen undicht.
MfG
airblue21
Du meinst Mineralwolle einfach darüber legen/befestigen ?
Das würde etwas bringen ?
im Minuten oder Stunden Bereich vielleicht.
Isolierung wärmt nicht.
Du musst einen Bereich abgrenzen und zusätzlich dafür sorgen, daß dieser irgendwie erwärmt wird.
Ob durch einen Frostwächter, eine nicht isolierte Decke oder eine Begleitheizung ist egal. Selbst eine Glühbirne kann reichen.
Wenn du die Leitungen beheizt, würde ich das Wasser drin lassen. So hast du mehr Masse und eine trägere Reaktionszeit.
Spricht eigentlich etwas dagegen, die Leitungen vom Rest zu trennen und mit Frostschutzmittel zu füllen? Im Frühjahr müsste eben gut gespült werden.
Du meinst Mineralwolle einfach darüber legen/befestigen ?
Das würde etwas bringen ?
im Minuten oder Stunden Bereich vielleicht.
Isolierung wärmt nicht.
Du musst einen Bereich abgrenzen und zusätzlich dafür sorgen,
daß dieser irgendwie erwärmt wird.
Ob durch einen Frostwächter, eine nicht isolierte Decke oder
eine Begleitheizung ist egal. Selbst eine Glühbirne kann
reichen.
Das ist m.E. die einzig sinnvolle Vorgehensweise.
Isoliere den kritischen Bereich (das Bad) provisorisch und sorge für Frostfreiheit dort.
Eine Dampfbremse als Solche ist dabei nicht erforderlich. Einzig (relative) Winddichheit sollte gegegeben sein.
Wenn du die Leitungen beheizt, würde ich das Wasser drin
lassen. So hast du mehr Masse und eine trägere Reaktionszeit.
Stimmt.
Mein Vorschlag: Die Leitung unter Druck lassen und aus hygienischen Gründen die Leitungen mindestens 1 x wöchentlich mittels Wasserentnahme im OG spülen um den Gefahren durch stagnierendes Wasser entgegenzuwirken.
Spricht eigentlich etwas dagegen, die Leitungen vom Rest zu
trennen und mit Frostschutzmittel zu füllen?
Ja.
Im Frühjahr müsste eben gut gespült werden.
So viel kann man gar nicht spülen.
Derart kontaminierte Trinkwasserleitungen sind dafür nicht mehr verwendbar.
Selbst wenn man hygienisch unbedenkliches Frostschutzmittel verwenden wollte, - hier fiele mir nur reiner unvergällter Alkohol mit 99,9% ein - wären Reste noch nach Monaten normalen Betriebs zu detektieren.
Was spricht dagegen, bevor Du Dir Gedanken darüber machst, die Leitungen mit Frostschutz zu füllen, sie einfach abzusperren und zu entleeren. Das selbe könntest Du erreichen, indem Du die Leitung einfach trennst oder trennen und entleeren läßt. Der Aufwand ist bestimmt geringer, wie das was Du vor hast, oder zum Teil vorgeschlagen wurde.
… Das selbe könntest Du erreichen, indem Du
die Leitung einfach trennst oder trennen und entleeren läßt.
Der Aufwand ist bestimmt geringer, wie das was Du vor hast,
oder zum Teil vorgeschlagen wurde.
Nach Aussage des TE ist eine komplkette Entleerung (angeblich) nicht möglich.
Das kann gut sein. Insbesondere die Unterputzelemente von Mischarmaturen mit Keramikelemnten sind anfällig. Die Einsätze müsste man ggf. komplett demontieren.
Für „unmöglich“ halte ich die Massnahme der Entleerung auch nicht.