Dachausbau

Hallo,

ich wohne in einen alten Haus von 1930. Zwei vollwertige Etage und einen nicht ausgebauten Dachstuhl. Das Dach ist noch genauso wie 1930. Gut, wurde im Krieg mal gepflickt, aber sonst ist es ok. Das Dach selbst ist nicht isoliert. D.h. wenn man auf dem Dachboden ist, sieht man direkt die Lattung und die darauf liegenden Dachschindeln. Diese wurden damals mit Mörtel verklebt. Über die Jahre hat es diesen Mörtel hier und da schon gelöst und der Wind pfeift somit ein wenig durch den Dachboden. Dicht ist es, also regnet nirgends rein oder so. Aus Kostengründen wird das Dach sicher erst in 5 - 10 Jahren neu gedeckt und isoliert werden können.

Meine Frage ist nun: Um zum einen dem Schmutz, Wind und vorallem ein wenig den Wärmeverlust zu stoppen, hatte ich vor, im Innnenbereich Folie anzubringen und das ganze dann mit Ausbauplatten zu verkleiden. Ist davon eher abzuraten? Würde dies zu irgendwelchen Stauungen führen? Was sagt jemand der sich damit ein wenig auskennt?

Vielen Dank schon einmal.

Grüße
Christian

Hallo Christian,
Ich würde bei sowas keine Halben Sachen machen.
Wird der Raum genutzt? z.B. als Abstellraum, sodass du oft dort oben bist? Oder ist mit dem Raum zur Zeit gar nichts geplant?
Ich nehme an vom Hausflur geht eine Tür zum Dachboden ab? Oder nur eine Luke?
Ich würde zumindest eine Schicht Dämmwolle einbringen und dann erst mit einer Dampfsperre versiegeln.
Dann kann beim Dachdecken von Außen eine weitere Schicht Dämmwolle verlegt werden und neie Pfannen drauf.
Hängt natürlich auch alles vom Budget ab.
Gruß
dudde

Widerspruch
Hallo,

Ich würde bei sowas keine Halben Sachen machen.

Ich würde zumindest eine Schicht Dämmwolle einbringen und dann
erst mit einer Dampfsperre versiegeln.
Dann kann beim Dachdecken von Außen eine weitere Schicht
Dämmwolle verlegt werden und neie Pfannen drauf.

Gerade das würde ich dir auf keinen Fall empfehlen.
Zum Einen kann dir dann die Dämmwolle, von aussen her, feucht werden, d.h. Isolierungseffekt weg und wenn du Pech hast, verrotten dir die Balken.
Zum Zweiten, falls dein Dachgeschoss nicht anderweitig gut durchlüftet wird, kann eine Dampfsperre am Dach dafür sorgen, dass dir alles im Dachgeschoss verschimmelt.

Bis zur richtigen Dachsanierung, Dach am Besten lassen, wie es ist. Falls erhöhter Wärmeschutz für Wohnung darunter gewünscht wird, den Fussboden (bzw. die Decke der Wohnung) dämmen.

MfG

Tach,

Bis zur richtigen Dachsanierung, Dach am Besten lassen, wie es
ist.

sehe ich auch so.

Falls erhöhter Wärmeschutz für Wohnung darunter gewünscht
wird, den Fussboden (bzw. die Decke der Wohnung) dämmen.

aber Fachmann zu Rate ziehen. U.U. Holzbalkendecke ohne unterseitige Dampfsperre.

Gruss

B

bin vom fach

eine dampf sperre bringt auf jeden Fall was weiß nicht warum dir die beiden davon abraten

aber es bleibt trotzdem die frage ob sich das lohnt
auf den Fall erst mal die Beschaffenheit der Balken prüfen weil es sich nicht lohnt morsche Balken zu verstecken

wen alles okay ist gehst du so vor zwischen die sparen glass wolle alle lücken stopfen

dan kannst du schon mit der folie beginnen diese est bei den sparen fest tackern dan jetzt das wichtige alle übergange und abschlüsse mit dem klebe band was du dazu kriegst verkleben zum so das alles luft dicht ist selbst kleine löcher in der Folie noch mal zu kleben zum boden hin verklebst du es am besten mit einem katuschen kleber den man auch dazu kriegt verkleben

wen dies geschehen ist kannst du anfangen mit dem GK platten (regips)
aufjeden fall musst du noch dachlatten auf die sparen einmal links nach rechts und das alle 40 cm nach unten weil du den regips nicht auf die folie machen darfst weil es sonst schwitz wasser gibt und die platte anfangt zu schimmeln

wen die dachlatten konstruktion fertig ist platten dran verspachteln und tapezieren oder wie du willst eigentlich kinder leicht

hoffe das hilft dir weiter

bin vom fach

ich nicht.

eine dampf sperre bringt auf jeden Fall was weiß nicht warum
dir die beiden davon abraten

solange die Lüftung des Bereiches nicht geklärt ist, bringt´s höchstens Schimmel und Fäulnis. Dafür spart man aber etwas an den Heizkosten??? :frowning:

aber es bleibt trotzdem die frage ob sich das lohnt
auf den Fall erst mal die Beschaffenheit der Balken prüfen
weil es sich nicht lohnt morsche Balken zu verstecken

neben der Beschaffenheit auch den Querschnitt, den eine richtige und ausreichende Wärmedammung bringt auch noch etwas Zusatzgewicht ins Dach.

wen alles okay ist gehst du so vor zwischen die sparen glass
wolle alle lücken stopfen

dan kannst du schon mit der folie beginnen diese est bei den
sparen fest tackern dan jetzt das wichtige alle übergange und
abschlüsse mit dem klebe band was du dazu kriegst verkleben
zum so das alles luft dicht ist selbst kleine löcher in der
Folie noch mal zu kleben zum boden hin verklebst du es am
besten mit einem katuschen kleber den man auch dazu kriegt
verkleben

wen dies geschehen ist kannst du anfangen mit dem GK platten
(regips)
aufjeden fall musst du noch dachlatten auf die sparen einmal
links nach rechts und das alle 40 cm nach unten weil du den
regips nicht auf die folie machen darfst weil es sonst schwitz
wasser gibt und die platte anfangt zu schimmeln

wen die dachlatten konstruktion fertig ist platten dran
verspachteln und tapezieren oder wie du willst eigentlich
kinder leicht

hoffe das hilft dir weiter

meine Meinung: bei so sensiblen Dingen wie dem Dach entweder richtig oder garnicht, sonst ist das, was bisher 80 Jahre gehalten hat in 5 dahin.

Gruss

B

Hallo,
grundsätzlich ist ein Kaltdachaufbau (Isolation mit Hinterlüftung) ohne die ziegelseitige Unterspannbahn möglich. Denn in diesem Fall kann bei eventuell eintretender Feuchtigkeit durch beispielsweise Schlagregen, diese auch wieder abtrocknen. Sollte der Dachboden dann nicht genutzt werden, könnte theoretisch sogar die Dampfbremse entfallen. Wer sich jetzt fragt warum: Weil hier keine zusätzliche Feuchtigkeit durch Atemluft, kochen oder waschen entsteht die an der Außenseite der Isolation kondensieren könnte. Sprich zwischen den Sparren einfach nur isolieren, nicht verkleiden und fertig.

Was also sollte dagegen sprechen eine Dampfsperrfolie aufzubringen und dann eine Verkleidung mit Gipsplatten. Es wird ja nicht isoliert (das soll ja später, so in 5-10 J. gemacht werden) und der Taupunkt, soweit überhaupt vorhanden, nicht verschoben.

Aber bringen tut es groß nichts…ich würde dann auch lieber den Boden isolieren, da sparst du mehr Energie.

Hallo,

habe auch so ein Dach und inzwischen einige Meinungen hierzu eingeholt. Wer nicht gerade auf schnelles Geld aus war, hat mir geraten alles so zu lassen, bis richtig saniert wird. Die Pfannen sind nur mäßig dicht, und halten auch nur noch bedingt. D.h. wenn Du da jetzt Dämmstoffe von innen zwischen die Balken presst, dann hast du das nicht zu unterschätzende Risiko die ein oder andere Pfanne zu verlieren oder so zu verschieben, dass sich weitere Undichtigkeiten ergeben, die Du dann aber nicht mehr von innen sehen kannst. Durch die dringt dann bei jedem Regen Wasser ein, und das tropft dann nicht mehr auf den Boden, wo es recht schnell bemerkt wird/in kleinen Mengen problemlos wieder verdunstet, sondern sammelt sich dann im Dämmmaterial, das wie ein Schwamm wirkt. Damit ruinierst Du dann binnen kürzester Zeit einen ggf. an sich noch brauchbaren Dachstuhl.

Was man ggf. als Einzelmaßnahme vorab tun kann, ist ein isolierender Bodenaufbau mit Trockenesstrichelementen mit Styropordämmung.

Gruß vom Wiz

Danke erstmal für die rege Beteiligung.

Also der Dachstuhl selbst, ist was mir vor einem Jahr durch eine Firma bestätigt wurde (die haben eine Sturmreparatur durchgeführt) noch völlig in Ordnung. Es müsste nur die Lattung der Schindeln selbst erneuert werden. Die Balken an sich müsste ich abend mal ausmessen, kann ich jetzt nicht genau sagen, aber der angesprochene Punkt, das dadurch einiges an Last zum Dachstuhl kommt, habe ich noch nicht bedacht.

Dämmung einzubringen hatte ich erstmal nicht vor, da wie auch hier schon bemerkt wurde, mir das Risiko zu groß ist, einzelne Schindeln zu verrutschen oder gar ganz rauszudrücken. Deswegen wollte ich erstmal nur die Dampfsperrfolie einbringen und verkleiden. Und, sollte nach meiner Meinung ja möglich sein, die Dämmung dann von aussen beim Dachdecken später einbringen.

Der Dachboden wird zur Zeit genutzt. Zum einen als Abstellbereich für diverse Sachen aller Art, zum anderen ist die Steueranlage der Gasheizung dort (in einem separten, gedämmten Kämmerchen welches um die Heizungsanlage gebaut wurde (vor mir) ), und ausserdem hängt meine Frau dort bei zwei geöffneten Fenstern immer Wäsche auf, sollte es draussen nicht möglich sein.

Den Fussboden wollte ich im selben auch noch isolieren, sowie die Tür im Treppenflur, die auf den Dachboden führt erneuern. Erreichen wollte ich damit dass zum einen dieser Durchzug da oben durch die Ziegel aufhört, und zum anderen, das die dort gelagerten Gegenstände, nicht mehr so sehr eindrecken, natürlich in Verbindung und Hoffnung auch ein wenig an Heizkosten zu sparen.

Vielleicht verdeutlicht dies ein wenig die Lage.

Grüße