Moin Wissende,
unser Anbau wurde für eine Dachbegrünung soweit vorbereitet (Flachdach, auf dem vom Dachdecker ein entsprechender Aufbau gelegt wurde).
Literatur gibts im Netz und auch auf Papier in Massen und daher hab ich daran keinen Mangel, was ich möchte sind eure (persönlichen) Erfahrungen mit dem Begrünen eines Flachdaches.
Also welche Planzen, bzw. wie man solche daraufkriegt.
Was man vermeiden soll, was unbedingt getan werden muß.
Das Dach hat ca. 20 m2 und wird zuzsätzlich von einem Teil des Hausdachs bewässert.
Wir wollen eine möglichst extensive Nutzung, idealerweise soll nichts dran getan werden (selbstregulierend).
Ist das (einigermaßen) realistisch?
Gandalf
Servus Gandalf,
keine eigene Erfahrung, aber ein Hinweis: Blauschwingel und sonst Halbsukkulenten aus der Sedum/Sempervivum-Kante (Mauerpfeffer, alle Arten von Hauswurz etc.) können das sicher sehr gut ab.
Für genau diese Zwecke bietet Blauettikett Bornträger in Offstein entsprechende Pflanzen rabattiert in Paletten zu (ich glaube) 30 Stück an (Bornträger vermehrt selbst, die Pflanzen sind ziemlich kräftig).
Schöne Grüße
MM
Hallo,
die zuverlässigsten Pflanzen dafür sind Sedum-Arten (Mauerpfeffer), z.B. Sedum album und S. sexangulare. Sehr praktisch auch, weil davon kleine Triebstücke ausgestreut werden können, die sich bewurzeln.
Dafür reicht eine Substrathöhe von 8-10cm (im Schatten weniger, in der Sonne mehr).
Als Pflege reicht es, einmal im Jahr mit Depotdünger zu düngen (Nährstoffe werden sehr schnell ausgewachen) und störende Pflanzen zu beseitigen. Den Rest erledigen Trockenperioden, in denen fast alle anderen Pflanzen kaputtgehen.
Gut funktioniert auch Thymian (flache Sorten) und Nelken-Wildarten.
Hauswurz (Sempervivum) wächst sehr langsam und wird oft überwuchert. Besser geht Jovibarba, da kann man die Rosetten ausstreuen.
Gräser würde ich keine nehmen, bis auf wenige Spezialisten wachsen die entweder schlecht oder alles andere nieder.
Gruß, Jens