Hallo zusammen!
Ich habe hier schon einiges hilfreiches zum Thema gelesen, wollte aber noch einmal sicher gehen und meine Situation schildern.
Ich bewohne einen eingeschossigen Altbau (100 Jahre) mit Satteldach. Die Decke zwischen der Wohnung im EG und dem Dachgeschoss ist folgendermassen aufgebaut (von unten nach oben): Abgehängte Decke aus Rigips, dünnes Holz (3cm), 25-30 cm Lehmschicht zwischen Dachbalken, dünnes Holz (3cm).
Nun möchte ich, da dort wie ihr seht kaum Dämmung drin ist, den Geldbeutel etwas schonen und zumindest ein wenig Dämmung einbringen.
Mein Plan hierzu ist folgender: Latten auf das Holz im Dachgeschoss und die Lücken dazwischen mit 10cm Mineralwolle auslegen. Hierauf eine Folie.
Das wars. Holzplatten zum Schluss sind Geldverschwendung (ist das so?) weil der Dachboden eh nicht ausgebaut werden soll.
Das Haus möchte ich max. noch 4 Jahre bewohnen, von daher ist eine dauerhafte (und somit wohl auch teurere) Lösung nicht mein Ziel.
Geht das so klar? Oder habe ich einen elementaren Denkfehler drin?
Vielen Dank schonmal an euch!
Hallo !
Denkfehler oder unnötig kompliziert.
Einfach direkt auf den Fußboden im DG die Isolierung auslegen,keine Folie,keine Latten,keine Abdeckung oben drauf.
Die Folie könnte man allenfalls UNTER die Isolierung legen,also direkt auf den Bodenbelag im DG,dann Isolierung und fertig ist es.
Die Folie schützt die Dämmung vor Feuchtigkeit,aber die kommt nicht vom undichten Dach (könnte schon) sondern aus dem warmen beheizten EG-Zimmer unter dem DG.
Bei dem Aufbau kann man aber auf die Folie verzichten aus meiner Sicht,ist allerdings auch keine Kostenfrage.
Soll der Boden doch begangen werden,z.B. Laufbahn zum Schornstein für dortige Reinigungsklappe,dann entweder Laufbohlen auf die Dämmung auflegen oder überhaupt Dämmung aus trittfesten Platten(Polystyrol,Styropor) verwenden.
Da gibts ein Verlegesystem aus 10/11 cm Hartschaum plus oberseitigem Gehbelag 10 mm aus Fermacell,mit Nut und Feder,bzw. Stoßfälzen ausgestattet. Das kann man lose verlegen und ggf. klammern oder verkleben.
Dann steht der Boden auch wieder für Abstellzwecke zur Verfügung.
Preiswert ist natürlich Rollenware aus Mineralwolle.
MfG
duck313
Hi,
nochmal zu dem Denkfehler und zur Betonung: die Folie oben drauf zu packen wäre nicht nur überflüssig, sondern würde auch für Probleme sorgen.
Generell kann man sich einfach merken, dass der Deckenaufbau von Warm (innen) zu Kalt (aussen/Dachboden) immer diffusionsoffener werden muss, um Schimmel zu vermeiden.
Das offene Ausrollen von Mineralwolle ist vermutlich wirklich das einfachste, wenn der Boden nicht genutzt werden soll.