Hallo,
wir haben ein kleines Reihenhaus und sind dabei, den Dachboden auszubauen. Dieser soll mal Schlafzimmer oder eventuell Kinderzimmer werden. Er ist mit Schrägen ca. 25 qm groß. Nun ist die Frage, ob noch ein WC oben rein sollte(wir haben ein WC im EG und ein Bad im 1.OG). Für eine Dusche ist zu wenig Platz. Allerdings fällt der Dachboden dann natürlich noch kleiner aus. Wer kann hierbei aus Erfahrung sprechen?
Gruss Jasmin
Hallo,
Schlafzimmer ohne mindestens WC auf der Etage ist einfach nichts. Schlimm genug, wenn man mal raus muss, aber dann auch noch Treppen steigen im kalten Treppenhaus, dabei das halbe Haus aufwecken, und hinterher dann richtig wach sein, … Nein Danke!
Ich habe mal fast zwei Jahre tageweise so gewohnt, und es hat mir so gereicht. Und immer daran denken, es gibt nicht nur den „Normalfall“, sondern es erwischt einen auch mal mit der ein oder anderen Krankheit, mit der man sich ins Bett verzieht. Und wenn es was mit Magen/Darm ist, und man sich ohnehin kaum noch auf den Beinen halten kann, dann auch noch zum WC im darunter liegenden Stock zu müssen - bloß nicht!
Schau Dir mal Bäder in Hotels an, wie klein die sind. Mit geschickter Anordnung bekommst Du WC, Waschbecken und Dusche auf unter 3m² unter. Damit hast Du dann einen vollkommen autarken Wohnbereich, wenn Du in der Wand zum Zimmer noch Frisch- und Abwasseranschlüsse vorsiehst. Könnte sein, dass das in ein paar Jahren mal eine spannende Sache sein könnte.
Bei uns steht als letzter Akt im Haus in den nächsten Jahren auch die Sanierung des Dachgeschosses an. Und ich habe bei der Renovierung der Wohnung darunter letztes Jahr schon peinlich genau darauf geachtet alle Anschlüsse so nach oben zu führen, dass da oben bei Bedarf eine abgeschlossene Wohnung entstehen kann (ohne noch mal an die inzwischen vermietete Etage darunter zu müssen). Selbstverständlich kommt da im Rahmen der Sanierung jetzt auch ein kleines Bad unter das Dach, obwohl es in der Etage darunter ein außerhalb der Wohnung liegendes WC gibt. Aber da das genau das DG ist, in dem ich selbst mal die Zeit ohne WC auf der eigene Etage leben musste, würde ich diese Situation dann niemals den kommenden Au-Pairs oder später mal den Kindern zumuten wollen, wenn die dann nach oben ziehen sollten.
Gruß vom Wiz
Tach,
ob´s zwingend erforderlich ist?
Ich habe unterm Dach fast 100 qm WFl. und nur optional die Möglichkeit geschaffen für den Fall, dass der Bereich mal eine separate Wohneinheit werden soll.
Sanitäre Anlagen sollten zudem immer mit etwas Weitblick realisiert werden. Sie müssen ja auch genutzt werden, nicht nur jetzt, sondern auch später. Könnte sonst müffeln 
Gruss
B
das in ein paar Jahren mal eine spannende Sache sein könnte.
Tach,
bei der riesigen Fläche ist die Sache schon jetzt spannend 
Gruss
B
PS: Zur „Notfallausstattung“ gehörte früher der Topf mit Henkel
Hallo Jasmin !
Das kann natürlich zu eng werden,denn ich nehme an,die 25 m² sind die Fußbodenfläche,es geht also wegen der Dachschrägen noch jede Menge ab.
Wenn die Entlüftungsleitung DN 100 sowieso über Dach geführt ist,kann man sie für einen WC-Anschluß nutzen,wenn die Lage auf dem Grundriß paßt.
Wenn man diese Leitung noch vom EG oder Keller aus hochführen müßte,ist das viel Aufwand,die übrigen Leitungen von Wasser und Hzg. sind ja dünner und lassen sich besser verziehen.
MfG
duck313
Hallo,
mal ganz ernsthaft gesprochen: Bei einer Immobilie sollte man immer langfristig denken, und das umfasst mehr als die nächsten paar absehbaren Jahre. Das Bad in unserem unteren Geschoss hat auch sechs Jahre nur halbausgebaut als Standort für Waschmaschine und Trockner gedient, und ist jetzt seit vier Jahren voll in Nutzung, weil aus dem höchst gelegentlich genutzten Gästezimmer ein voll genutzes Au-Pairzimmer wurde. Mit dem zweiten Nachwuchs ist jetzt absehbar, dass wir hieraus in den nächsten Jahren ein Kinderzimmer machen werden, und angesichts zu erwartendem weiteren Au-Pairbedarf dann ein neues Au-Pairzimmer unter dem Dach (wieder mit Bad) her muss.
Sollten die Kinder länger im Haus bleiben (z.B. hier vor Ort studieren) werden alle Beteiligten froh sein, da oben eine komplette Wohnung einrichten zu können, ohne hierfür groß umbauen zu müssen. Dann kommt eben eine Mini-Küchenzeile an die Badezimmerwand (in der die Anschlüsse dann schon liegen, das kostet heute nämlich nur ein müdes Lächeln, wenn man die gleich da rein legt.
Und dann könnte es passieren, dass wir selbst Pflege brauchen, und jemand ins Haus holen wollen. Perfekt wenn dann da oben schon heute alles für minimales Geld so vorbereitet ist, dass da dann ein autarker Wohnbereich nutzbar ist.
Vielleicht holen wir uns auch zwischenzeitlich meine Mutter ins Haus, wenn die Notwendigkeit bestehen sollte, vermieten die anderweitig nicht benötigte Etage als Studentenzimmer o.ä., eines der Kinder gründet Familie, wir kündigen die vermietete Wohnung, und fassen die beiden oberen Etagen als Wohnung zusammen, …
Man schafft sich durch rechtzeitige Überlegungen mit minimalem finanziellen Aufwand einfach vielfältig nutzbare Möglichkeiten, deren konkrete Nutzung sich vielleicht erst nach zehn oder mehr Jahren ergibt, deren Realisierung dann aber ohne diese Vorarbeiten ggf. unmöglich oder extrem aufwändig und teuer wäre.
Gruß vom Wiz
Tach,
ich gebe dir ja recht. Oder steht mein erstes Posting- zeitgleich mit deinem- in einem Widerspruch zu deinen Ausführungen?
Aber auch im Ernst: 25 qm ??? inkl. der Dachschrägen. Das liest sich wie „Spitzboden“. Wenn kein Platz für ne Dusche, kann man wohl nur in demütiger Haltung den Bereich betreten 
Gruss
B
Hallo,
25 qm kann man als 25 qm Wohnflaeche verstehen. Dann ist der Fusssboden deutlich groesser, bis zum Dreifachen, oder wie war das mit Flache von 1 Meter bis 2 Meter Hoehe zaehlt halb zur Wohnflaeche usw.
Gruss Helmut
Tach,
Dachboden: kA
kleines Reihenhaus: kA
mit Schrägen ca. 25 qm groß: kA
Wie das zu verstehen ist? auch kA
Gruss
B