Dachbodensanierung - wie anfangen?

Liebe Wissende,

ich möchte einen bis dato unausgebauten Teil meines Dachbodens ausbauen. Es stehen für mich folgende größere Teilprojekte an:

  • Dach dämmen (bislang nur blanke Ziegel mit Unterspannbahn (heißt das so?))
  • Estrich legen (bislang blanke Balken mit Schüttung)
  • Heizung (Entscheidung: Fußbodenheizung?)

Jetzt bräuchte ich erst einmal einen kompetenten Ansprechpartner, der mir beantworten kann, ob der Boden einen Fließestrich trägt. Wende ich mich da direkt an einen Statiker oder einen Architekt? Bei der Heizung: Installateur oder Architekt? Was wird so eine Beratung mich kosten?

Vielen Dank!

ich möchte einen bis dato unausgebauten Teil meines Dachbodens ausbauen.
Teilprojekte

  • Dach dämmen
  • Estrich legen
  • Heizung (Entscheidung: Fußbodenheizung?)

In den letzten Jahren sind eine Vielzahl innovativer Systeme insbesondere für die Sanierung von Altbauten auf den Markt gekommen.
Die erste Frage müsste an den Heizungsbauer gerichtet werden, ob die bestehende Heizungsanlage für den Betrieb einer Fußbodenheizung geeignet und die Leistung für den zusätzlichen Wohnraum ausgelegt ist.

Danach wäre die weitere Frage zu stellen, ob die Entscheidung für einen Fließestrich erfolgen muss, oder besser auf ein alternatives System ausgewichen werden soll.
Das grundsätzliche Problem bei konventionellen (mineralischen) Estrichen wie auch Fließestrichen ist neben dem Flächengewicht auch das Anmachwasser, was dem Baukörper zunächst einmal zugeführt wird.

In der Praxis haben sich mittlerweile alternative Systeme bewährt. Insbesondere wären diese Systeme dann zu favorisieren, wenn zwar der Heizungsbauer beide zuvor aufgeführte Fragen bejaht hätte, aber berechtigte Zweifel an der Tragfähigkeit der Unterkonstruktion (z.B. Tragbalken) beständen.

In diesem Fall wäre der Einsatz einer F.-Heizung mit geringem Flächengewicht der Problemlöser.
Bei einer konventionellen Fußbodenheizung kann man von ca. 100kg/m² Flächengewicht ausgehen, bei den Trockenbausystemen von ca. 30 bis 35kg/m².
Auch der LAZEMOFLEX –Verlegemörtel würde das Bauwerk mit nur einem geringen Flächengewicht belasten.

Für den Fußbodenbau wie auch die Dachdämmung gibt es ja bekanntermaßen Fachbetriebe, welche sich ausschließlich mit diesen Gewerken befassen. Mit Erfahrung und zudem einer Gewährleistung für den Erfolg, welchen sie (die Fachbetriebe) gegenüber dem Auftraggeber schulden.
Die ggf. etwas höheren Kosten für den Fachbetrieb können sich nach eigener Erfahrung schnell amortisieren. Und die Nerven schonen …

mfg - Klaus -