Hallo wer-weiß-was Nutzer!
Ich bin derzeit mit dem Um-/Ausbau meiner Dachgeschoss-Wohnung (ca. 100qm - 6 Räume) beschäftigt. Das 3 Familien-Haus ist von 1915. Das Dachgeschoss erstreckt sich über 2 Etagen die komplett im Bereich des Walmdachs mit Giebelgaube (2 Fenster 100x100) liegen. Es gibt im Bereich meiner Wohnung keine tragenden Wände, sondern lediglich die Holzbalken-Konstruktion die auf den tragenden Wänden des 1 Obergeschosses stehen. Der Fußboden besteht aus einer Holzbalken / Dielen-Konstruktion.
Nun wurde das gesamte Haus beim Kauf 1983 mit damals modernen Nachtspeicheröfen ausgestattet, da ein Familienmitglied beim RWE arbeitete und somit noch günstiger an Strom kam. Alle alten Wasser- und Heizungsleitungen wurden damals entfernt. Nun will ich keine weiteren Nachspeicheröfen installieren, da nicht zweckmäßig und bald auch verboten. Was nun?
Zuerst wollte ich einen Eisenofen installieren um es im Winter schön warm zu haben; da machte mir aber der Bezirksschornsteinfeger einen Strich durch die Rechnung, da die Dimension des Kamins keinen weiteren Ofen zulässt (Erdgeschoss: Kachelofen ca. 10KW, 1. Obergeschoss: Eisenofen: ca. 6 KW). Aufgrund der Walmdachkonstruktion ist ein zusätzlicher Schornstein nur mit großem Aufwand zu realisieren.
Die weiteren Ideen waren dann elektrische Fußbodenheizungen und Infrarot-Heizungen, jedoch scheint mir das alles nicht zukunftsträchtig für die Beheizung der gesamten Wohnung (fürs Bad ok).
Meine Frage nun: Wie heize ich diese Wohnung am sinnvollsten? Wie wäre es mit einer Gastherme mit Fußbodenheizung? Durch einen stillgelegten (nicht mehr bis durchs Dach laufenden) Kamin könnte man den hauseigenen Gas-Anschluss im Keller nutzen. Aber wie sähe es mit der Fußbodenheizung auf dem Holzfußboden aus? Ist das möglich? Oder gehört unter die Fußbodenheizung dann zuerst eine Art Trockenestrich? Der Belag in den verschiedenen Räumen soll später der Heizung-Art angepasst werden, nicht andersherum (wenn FBH dann Fliesen etc.). „Normale“ Heizkörper würde ich ungern installieren, da ich zum Beispiel im Schlafzimmer keine Zwischendecke zum Dachboden mehr habe und auch im Wohn-/Ess-Bereich der Giebel mit einer Raumhöhe von ca. 3,50m ausgebaut wird und sich die erwärmte Luft somit unter dem Dach sammelt.
Noch etwas zu einer mögliche Gastherme: Hier würde mich auch interessieren was im Vorfeld alles für die Installation zu beachten ist. Was benötigt so eine Therme? Gasanschluss, klar; Abluft? Zusätzlich Strom? Irgendwelche Verteiler?
Natürlich will ich mir dann einen Fachmann zur Beratung kommen lassen, aber vorher etwas Bescheid wissen um nicht mit teuren oder faulen Systemen konfrontiert zu werden. Und da ich ja zwischenzeitlich zwischen Strom- und Warmwasser-Heizung hin- und her überlegte, war nicht klar ob ich einen Elektro- oder einen Heizungs-Fachmann kommen lasse, da jeder seine Systeme verkaufen will und nicht unabhängig ist. Oder gibt es unabhängige Berater?
Die beiden anderen Wohnungen müssen natürlich innerhalb der nächsten ca. 10 Jahre auch auf eine andere Heizungsart umgestellt werden. Dies kann, muss aber derzeit noch keine Rolle spielen. (mir wäre es sehr lieb wennn nicht! 
Ich weiß, das sind viele Fragen und Themen. Da ich aber selbst nach intensiver Suche keine unabhängigen Informationen passend zu meinen Fragen gefunden habe, versuche ich es hier. Ich bin für alle Tipps offen und Nachfragen werde ich schnellstmöglich beantworten.
Danke im Voraus!
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