Seit einiger Zeit tropft die Dachrinne an unserem Haus. Wenn
es regnet- oder wie jetzt taut- ist dann immer die ganze
Terrasse großflächig nass.(Dachrinne ist verbogen/ Wasser
spritzt fast bis zur Hauswand) Da wir im Winter nicht auf der
Terrasse sind, will ich das erst irgenwann nächstes Jahr
reparieren lassen
Nun meine Frage: Muss man diesen schaden dringend reparieren
oder kann man das erst mal so lassen?
Kann irgend etwas schlimmeres passieren?
Hallo Martin,
ich sehe da kein dringendes Problem.
Ist im worst case die Rinne komplett dicht, also es flirßt gar nix ab, könnte sie bei Frost einfrieren.
Ob sie dann an paar stellen platzt glaub ich nicht, zumindest noch nie davon gehört.
Der Terassenboden kriegt halt Wasser ab, also das was er auch sonst abkriegt wenn es z.B. stark regnet bei starkem Wind, der Regentrpfen auf die überdavhte Terasse „reinpustet“.
Das muß er klaglos hinnehmen können.
Der Hauswand dürfte es auch nix ausmachen. Sie hat ja wohl eine Außenwandfarbe oder Oberfläche die Wasser/Regen abkann.
Was passieren kann, ist aber nur ein problemchen *find*, Dreck o.ä. vom Terassenboden, der kann ja auch aus der Dachrinne kommen, kann mit an die Wand „fliegen“. Eher ein Putz/Reinigungsproblemschen.
Ich weiß nicht was bei dir vorliegt.
An meinem Elernhaus war das Problem, mehrere Jahre, Nachbarn hatten eine Birke, sehr groß, von daher kmen Blätter in die Dachrinne.
Dazu kam noch, daß ein Vogelpärchen paarmal genau da ein nest baute wo in der Dachrinne der Abgang zum Regenrohr ist.
Gut, die Birke gibt es nicht mehr und wohl das Vogelpärchen auch nicht, kamen zumindest keine Nachfolger.
Ansonsten, wir waren schon zumindest in der Planung dazu, das Problem grundsätzlich zu lösen. Dann fiel die Birke, Problem trat nicht mehr auf, alles war gut.
Unser Plan war, es gibt da sowas wie gebogenen stabileres Fliegengitter, was man quasi als Halbbogen über/an die Dachrinne befestigen kann.
Damit ist schonmal das Blätterproblem gelöst, sehr gewaltig vermindert.
Dann, wenn schon denn schon, genau da in der Dachrinne wo nach unten der Anfluß abgeht ist da ein „Kreuz“ eingelassen, anscheinend um zu vermeiden daß größere Teile ins Rohr gelangen, zumindest erkenne ich keinen sonstigen Zweck.
Das hätten wir entfernt. Dann das Regenrohr so in 1,5 m Höhe zweimal quer durchtrennt/ausgeschnitten, da halt was gebastelt, daß ich ins Regenrohr einn feinmaschigen Filterbehälter reinstellen kann wo sich alles Grobe sammelt.
Ich sah sowas schon mal kommerziell im Ineternet auf einem produktbild. Da sieht man wie jmd. an einem Griff zieht und so ein 30cm langes Stück des Regensrohr klappt raus und man kann den Filterbehälter rausnehmen und ausleeren.
Aber, prinzipiell kann man sich das selbst basteln.
Damit will ich sagen/ausdrücken, wenn es für dich nervig ist, sich jedes Jahr ein- zweimal eine Riesenleiter auszuleihen und hochkrabbeln usw. mach dir Gedanken wie du das Problem grundsätzlich abstellen kannst.
Gruß
Reinhard