Hallo Christian,
jaaaa…, immer auf die armen Architekten schimpfen, aber noch nicht mal richtig schreiben können??? Sorry für die Verunstaltung.
Zum Thema Architekten hab ich nur meine persönlichen Erfahrungen eingebracht. Da ich Versicherungsonkel bin, weiß ich, das es in jeder Branche solche und solche Personen gibt.
Das Problem bei meinem Architekten war jetzt nicht existenzgefährdent, sondern spiegelte sich in der Arbeitsmoral und der Kreativität wieder.
Z. Bsp. Es wurde der Treppenaufgang geplant und als der Zimmermann fertig war, stellten wir fest, das er zwar die Zeichnung genau eingehalten hatt, aber das Loch zu tief war. Also einen Balken drangesetzt.
Dann kam der Treppenbauer und nahm die Maße der Treppe auf. Er stellte fest das der Ausschnitt auf dem Dachboden zwar nach Plan durchgeführt sei, aber zu schmahl wäre. Also dort was weggenommen.
Weiterhin stellte der Treppenbauer fest, das der Aufgang, zum besagten Dachboden, behindert ist, durch die Dachneigung. Ich schnauze voll und ruf den Archtekten an. Der war dann doch mal da (auf Androhung) und der sagte:„Tja, da müssen Sie wohl ein Dachfenster einbauen und die Maße die ich in der Bauzeichnung habe sind wohl nicht richtig“. Also los gings; teilweise Dach abgedeckt, Sparren raus, Iso raus, neue rein, Fenster rein, neu verkleiden, etc.
Auf die Frage der Kostenübernahme für den Mehraufwand teilte er mir mit, das ich ja der Bauherr sei (er hat nur die Planung/Zeichnung gemacht) und ich daher für alles verantwortlich wäre. Das ist wohl war, aber bei fehlerhaften Arbeiten müsse er ja wohl für seinen Mist haften. Jetzt halte dich fest Christian, die Antwort war: „Ja, das solle ich Ihm erstmal beweisen und das würde man dann sowieso vor Gericht klären“.
Da die Mehrkosten sich bei 1.000 Euro einpendeln, kannst du dir ja die Sinnhaftigkeit ausrechnen, mit sowas vor Gericht zu ziehen.
Es kamen noch einige andere Sachen mit dabei.
Letztendlich muß ich sagen, bin ich froh meinen Bau fertig zu haben und mich mit so einem Schei… nicht mehr beschäftigen zu müssen.
In der Hoffnung das es auch andere „Dienstleister“ gibt.
Gruß
Martin
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