Liebe/-r Experte/-in,
wir haben ein großes Problem!!!
Wir haben ein Flachdachgebäude genau auf der Grundstücksgrenze Bj. 1976.
35 m lang – 5 m hoch.
Wir sind gerade dabei, dies komplett zu sanieren und modernisieren um es als Wohngebäude zu nutzen. (KFW Mittel - Programm 151.)
Nun wollen wir am ganzen Gebäude eine 16cm Aussendämmung montieren.
Da die Dämmung sich dann auf der Nachbarsseite befinden würde, sind diese dagegen.
Der Verwalter schlug eine Innendämmung vor, doch dieser Vorschlag widerstrebt mir.
Da ich nur schlechtes von der Innendämmung hörte.
Zudem muß ich sagen, daß unser Gebäude auf der Nachbarsseite
sich noch ca. 1m unter dem Erdreich befindet.
Nun kam mir die Idee,
evtl eine Mischung zwischen dünnerer Aussendämmung und einer Innendämmung vorzunehmen.
Doch finde ich dazu keine Einträge im Internet.
Könnt ihr mir da weiterhelfen. Ob dies möglich ist?
Und wenn welche Vor und Nachteile würden entstehen.
Dies würde ich dann bei der nächsten Besprechung vorschlagen können.
so kann ich die Frage nur allgemein beantworten. Ich weiß keinen Baustoff, keine Ahnung vom bisherigen Putz, bzw. von der bisherigen Außenbeschichtung, keine Anhnung Nord- Süd- oder sonstwas Wand, …
Es gibt einen hervorragenen Dämm- /Entfeuchtungsputz: ECOPOR FMP-G; der sollte Außen und Innen verwendet werden. Dann Außen ECOPAINT OUTSIDE Energiebeschcihtung, dann haben Sie eine gute Dämmung.
Die vorgesehene Dämmung (ich vermute Styropor) halten wir ohnehin für sehr kritisch, bis kontraproduktiv.
Rufen Sie mich an: 08104-8899822
die besprochene Wand ist Südlich ausgerichtet,
jedoch stehen die zwei Häuser von der Nachbarseite
nur 3,50 m entfernt, (Baulastübernahme)sodaß eine Beschattung auf mein Gebäude besteht und die Sonne nur Zeitweise darauf scheint. Quasi im Uhrzeigersinn wandert.
Desweiteren war eine bisherige Isolierung noch nicht gegeben.
Die Wand (Hohlblockstein 24cm) ist lediglich mit einem Verputz von der Nachbarseite versehen. Von der Innenseite war lediglich eine Wandfarbe gestrichen worden. Sodaß der Hohlblockstein noch ersichtlich ist.
(Das Gebäude war nur eine Lagerhalle)
Ihr angesproche Dämmschicht ist wie Dick?
ECOPOR FMP-G (Außen und Innen) (Stärke…)
ECOPAINT OUTSIDE Energiebeschichtung (Stärke…)
Eine weitere Frage wäre:
Wissen Sie ungefähr was diese Dämmung
auf den Quadratmeter gerechnet kostet?
In eigener Sache:
Da ich vor fünf Jahren eine Trennung und darausfolgend eine Scheidung hatte, wollte ich damals das Haus und das Nebengebäude verkaufen, als ich einen Makler kommen lies und dieser nur 5 Bilder bei schlechtem Wetter machte, dachte ich mir. Das kannst du doch selber viel besser und so startete ich meine private Homepage
Ich bin kein Makler.
Ich bin lediglich ein geschiedener Mann der Unterhalt zahlt.
Nach einigen Jahren lernte ich meine neue Frau kennen und so beschlossen wir die Halle umzubauen und als eigene Wohnung zu nutzen. Die verbleibenden Wohnungen zu vermieten um so das ganze zu finanzieren.
Daher die ganze Arbeit.
Wenn Sie nun weitere Informationen ansehen wollen, können Sie dies gerne auf der Homepage machen.
Mieten/Vermieten
Umbau Erweiterung
Phase I und Phase II
dort finden Sie alle Bauphasen Bilder.
Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Bemühungen und verbleibe
Hallo,
erst einmal sollte man wissen,das eine Aussenwand nur von einer Seite gedämmt werden sollte,damit sie atmungsaktiv bleibt.
So wie es bei euch aussieht wird eventl. innen gedämmt.
Ich kann einen Wärmedämmputz (z.B. DP 007) empfehlen oder ein Ständerwandsystem von Knauf.
Auf jeden Fall ist darauf zu achten, das bei der Ständerwand die Dämmung mineralisch ist (Stein-oder Glaswolle)damit sich kein Kondenswasser bildet.
ECOPOR FMP-G (Außen und Innen) (Stärke…)
===> jeweils 20 mm minimum
ECOPAINT OUTSIDE Energiebeschichtung (Stärke…)
===> Farbstärke ca. 1 mm
Eine weitere Frage wäre:
Wissen Sie ungefähr was diese Dämmung
auf den Quadratmeter gerechnet kostet?
===> ECOPOR Konzentrat zum Beimischen zum normalen Putz (Wasser, Sand, Zement)im 200 g Beutel kostet bei 20 mm Putzstärke 6,48 Euro pro qm und beo 30 mm Putzstärke 9,71 Euro pro qm.
===> ECOPOR als Fertigmischhung kostet 22,80 Euro pro qm bei einer
leider kann ich Ihnen Ihre Frage nicht beantworten, da ich Betriebstechnische und Haustechnische Dämmarbeiten ausführe. Fragen Sie einen Gipser oder Stukateur da ihn
dieses Gewerk Fassadendämmung bzw. Vollwärmeschutz eher betrifft.
Die angedachte Lösung einer kombinierten Dämmung ist zwar möglich, jedoch das Problem mit dem Nachbarn an der Grundstücksgrenze bleibt wahrscheinlich das selbe.
Gegen Innendämmung ist nichts zu sagen, wird unter dem Dach (egal in welcher Ausführung) ja auch schon ewig praktiziert.
Eine nicht sorgfältig verarbeitete und noch vielmehr eine Innendämmung mit den falschen oder nur falsch zusammen verwendeten Materialien macht Probleme.
Wenn Probleme wie Schimmel oder Feuchtigkeit auftritt, ist eigentlich immer eines daran Schuld - die Dampfsperre!
Die kann jedoch nur dann weggelassen werden, wenn man sich auf ein alt bewehrtes Baumaterial wie Lehm oder Ton stützt, welches eingebrachtes Tauwasser über die Oberfläche ablüftet.
Mit einem Wandaufbau, wie den von uns patentierten Klimaregulator, läßt sich die Sorge einer nicht funktionierenden Innendämmung entkräften.
Solltet Ihr aus Deutschland kommen, kann Euch einer unserer Berater gerne weiterhelfen! http://www.lehmbausysteme.de/contact
es gibt nur ein entweder / oder!!
So wie ich es lese ist die Hauswand die Grenze zum
Nachbarn.
Wem stimmt er den Arbeiten nicht zum ( gerüststellen usw.) oder der Dämmung im Ganzen, dies würde allso über die Grenze gehen.
Der Nachbar stimmt der Dämmung nicht zu.
Bin bereits auch schon mit der Architektenkammer in Verbindung.
Zitat wie folgt:
…insbesondere neben dem Landesbaurecht das Nachbarrechtsgesetz Baden-Württemberg zu berücksichtigen, welches im § 7b regelt, dass untergeordnete Bauteile, die den baurechtlichen Vorschriften entsprechen und in den Luftraum des Nachbargrundstücks übergreifen, zu dulden sind, solange diese die Benutzung des betroffenen Grundstücks nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigen.
Laut Kommentierung stellt ein nachträglich aufgebrachter Vollwärmeschutz (ca. 15 cm) bei einer baurechtlich zulässigen Grenzwand ein solches untergeordnetes Bauteil i. S. dieses §7b dar.
Ich habe mir erlaubt, den Literaturverweis auf den Kommentar sowie den entsprechenden Paragrafen (inkl. dem folgenden Paragraf „Hammerschlags- und Leiterrecht“) mit anzufügen.
Ergänzend möchte ich allerdings auch noch auf die inzwischen eindeutige Rechtsprechung zur planungsrechtlichen Berücksichtigung von Wärmedämmverbundsystemen bei Geschoss- und sicherlich auch Grundflächenberechnungen hinweisen.
Beachten Sie aber, dass hier im Gesetz unter §912 BGB
genannt ist, dass für die Überbauung eine Geldrente zu zahlen ist.
Hallo,
das dies mit der Innendämmung
Problematisch ist, ist mir bekannt.
Dennoch will ich diese Option nachfassen.
Denn der Weg mit den Nachbarschaftsrecht könnte zu Zeitaufwendig werden.
Wenn Innendämmung denn sein muss:
nur zugelassenen dämmstoffe ( CA_SIL…) nehmen und immer kappillar offen bleiben
Die Feuchte wandert nach innen - und die muss dann auch wieder abtrocknen können
Unbedingt Hygrometer installiern und sinnvollerweise eine Ab Lüftung einbauen, die bei zu großer feuchte anspringt
Es kann gelingen ist aber teuerer und komplizierter