Liebe/-r Experte/-in,
ich mache einen Dachausbau und habe zwischen den Sparren schon gedämmt (Ursa 140mm WLG 032 mit Dampfsperre), unter Sparren kommt noch. Die Giebelwände müssen auch noch verkleidet werden; ein Giebel ist zur ausgebauten Nachbarseite, der andere zur nicht gedämmten Nachbarseite. Ein Architekt hat mir empfohlen die ungedämmte Seite mit 100mm WLG 032 und Dampfsperre zu verkleiden. Ist dies wirklich notwendig? Ich wollte mir eine Dampfsperre eigentlich sparen, aber der Architekt meint „es pfeifft sonst durch alle Ritzen“! Vielen Dank für die Antwort!
Sehr geehrter Herr Haewss,
Schade dass Sie keine Ökologische Dämmstoffe verwenden.
Wir hätten Ihnen das Zellstoffverbundelement empfohlen.
Das andere Material ist ihrgendwann Sondermüll.
Die Giebelseite würde ich auf alle Fälle dämmen.
Wenn es kein bewohnter Bereich ist genügt die 100er Dämmung zwischen Ständerkonstruktion.
Dann Fermazellplatten doppelt aufbringen.
www. verbundelement-kg.de
oder in Google unter „Zellstoffverbundelement“
Tel. 06655/2266
beste Grüße
Lothar Betz
Hallo,
eine Dampfsperre ist in erster Linie dazu, da um Feuchtigkeit davon abzuhalten in die Isolierung bzw das Mauerwerk einzudringen. da es ansonsten zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung kommen kann. Zusätzlich verhindert die Folie natürlich auch unangenehme Luftzüge. Ob es bei weglassen der Dampfsperre zieht kann ich nicht beurteilen, da ich das Gebäude nicht kenne. Aber eine Dampfsperre ist schon empfehlenswert. Wichtig: die Dampfsperre gehört immer an die warme Seite, während ein Windfolie durchaus auch an der kalten Seite angebracht werden könnte
Gruss
ich kann deinem Architekten nur recht geben.
LG
Estrochef