ich möchte/muss den Boden meines dachbodens dämmen…
der dachboden wird nicht begangen…
Grundfläche ist ca. 90-100qm
meine frage:
ist es sinnvoll, doch die sparren zu dämmen? ich hab mehrfach gelesen, wenn man die möglichkeit hat solle man nur den boden dämmen… wäre einfacher, besser, billiger
primäre frage:
welches material? rollfilz? und in welcher kategorie und stärke?
ein kumpel meinte ich solle auf jeden fall 20cm machen und zwar 2 lagen á 10cm über kreuz verlegt…
was ist ratsam?
wo kaufe ich am besten das material? gibts nen günstigen direkthandel im internet?
wenn Du Dir sicher bist, das eine Begehung des Dachbodens niemals bzw. nur sehr sehr selten ist,kannst Du den Boden isolieren.Wie ist den der jetzige Untergrund? Sofern es sich um eine Holzdecke (Holzboden) handelt kannst Du eich eine Schüttung zwischen Die Balken füllen (Bittuperl oder änlich. Handelt es sich um einen Betonboden, kannst Du mit Dämmwolle (z.B. von Isover) arbeiten. Verlegung Kreuzweise ist optimal, da hierbei Fugen überlagert werden. Denk mal darüber nach ob Du nicht eventuell auch einen Laufsteg auf den Dachboden baust (z.B. vom Treppenaufgang zum Kamin).
Beziehen würde ich persönlich die Ware vom örtlichen Baustoffhändler. Frag zuerst nach dem Quadratmeterpreis. Danach verhandelst Du einen Rabatt für die von Dir benötigte Menge.
Es kommt doch darauf an,was Du an Dämmung erreichen willst !
Als oberste Geschossdecke muss man beim Altbau einen „U-Wert“ von 0,24 erreichen. Neubauwert ist noch kleiner und kann nur mit noch besserere/dickerer Dämmstärke erreicht werden.
Ob Rollenware an Mineralwolle oder Platten mit Stufenfalz(EPS) ist eine Sache der Bodennutzung.
Mit EPS-Platten (Styropor z.B.) wäre das bei Wärmeleitklasse 0,04
16 cm Stärke plus Deckplatte 1 cm Fermacell oder OSB (begehbar!).
Nimmt man das besser dämmende Material der Klasse 0,035,dann reichten schon 14 cm aus.
Beispiele für keine Dämmung in der Zimmerdecke zum Dachboden.
Allerdings ist der Preisunterschied je m² sehr deutlich,man muss es eben ausrechnen.
Meist ist Klasse 0,04 preislich unschlagbar,wenn man Platz hat spielt die Dicke ja keine große Rolle.
Da man den alten Deckenaufbau kennen muss (Folie unter der Dämmung,ja/nein?) ist eine Beratung vom Baufachmann vor Ort wichtig.
Der kann dann auch den U-Wert ausrechnen und die Dämmstärke festlegen.
Das Verlegen kann nach Einweisung und bei handwerklichem Geschick selbst gemacht werden,obwohl es auch dabei auf Details ankommt um Wärmebrücken zu vermeiden(Bauschäden!).
Material kauft man doch beim besten Willen nicht übers Internet !
Jede Baustoffabteilung eines Baumarktes hat eine große Menge Auswahl an Materialart und Preisgruppe.
Da bekommt man Beratung und Hilfe.
Als oberste Geschossdecke muss man beim Altbau einen „U-Wert“
von 0,24 erreichen. Neubauwert ist noch kleiner und kann nur
mit noch besserere/dickerer Dämmstärke erreicht werden.
Der Wert gilt für EnEV 2009, wird nächstes Jahr verschärft auf den heutigen Neubauwert.
Material kauft man doch beim besten Willen nicht übers
Internet !
Warum nicht? Dämmaterialien sind hoch standardisiert. Wenn ich weiß was ich brauch, kann ich nach Preis einkaufen.
Jede Baustoffabteilung eines Baumarktes hat eine große Menge
Auswahl an Materialart und Preisgruppe.
Da bekommt man Beratung und Hilfe.
Benötigt man diese ist es natürlich ein Gebot der Fairness nach evtl. Preisverhandlung dort zu kaufen oder die Beratung zu bezahlen.