Dämmung / Dampfbremse

Moin,
habe gehört, heutzutage verwendet man (für Zwischensparrendämmung) keine Dämmung mit aufgebrachter Dampfsperre (Glaswolle mit Alufolie) mehr. Der Baumarkt meines Vertrauens bietet diese auch gar nicht mehr an.

Statt dessen wird nurnoch die Glasswolle/Steinwolle zwischen die Sparren geklemmt. Dann folgt eine diffusionsoffene Folie, die direkt von innen auf die Sparren getackert wird. Soll besser sein…

Nun meine Frage:
Ist diese Folie die selbe wie die Unterspannbahn beim Dachdecken oder ist das eine spezielle?

Paul

Also dass diese Folie diffusionsoffen sein soll wäre mir neu, meines Erachtens nach gehört da eine Dampfsperrfolie hin, damit Feuchtigkeit nicht aus dem Dachstuhl in die Dämmung ziehen kann.
Tackern geht schon, allerdings daran denken die Folienbahnen großzügig zu überlappen und die oberste Foliebschicht mit der unteren zu verkleben (nicht tackern). Da gibt es ein spezielles Klebband für (müsste das gelbe sein).

Gruß
Marko

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hallo auch,

Statt dessen wird nurnoch die Glasswolle/Steinwolle zwischen
die Sparren geklemmt. Dann folgt eine diffusionsoffene Folie,
die direkt von innen auf die Sparren getackert wird. Soll
besser sein…

die dichtigkeit ist wesentlich leichter herzustellen…

Nun meine Frage:
Ist diese Folie die selbe wie die Unterspannbahn beim
Dachdecken oder ist das eine spezielle?

die folie muss zum isolierstoff passen. bei steinwolle/glaswolle wird eine sogenannte dampfbremse verbaut. die ist luftdicht und lässt damit keine feuchtigkeit in die isolierung. die feuchtigkeit senkt die isolierwirkung ganz enorm. deshalb ist es auch wichtig, dass die dampfsperre absolut dicht ist.
einfache dampfsperrfolien reichen aus, sind aber schnell eingerissen, speziell an den tackerpunkten.
es gibt auch gewebeverstärkte, alubeschichtete folien, die wesentlich beständiger sind.

es gibt auch den begriff dampfbremse (diffusionsoffen). die wird bei ökologischen dämmmaterialien verwendet, damit diese wieder trocknen kann, wenn sie feucht werdens sollte.

abkleben mit gelben band ist richtig (der meint siga sicrall). an den wänden mit entsprechenden dichtstoffen arbeiten (nicht einfach silikon nehmen).

gruß

markus

hab mich vertan:

die folie muss zum isolierstoff passen. bei
steinwolle/glaswolle wird eine sogenannte DAMPFSPERRE verbaut.

gruß

markus

Hallo,das die Glaswolle in gewissen Breiten mit einer Alufolie Mist war,wußte man schon lange.Diese Rollen passten nie genau in ein Sparrenfeld und und die Alufolie war schon vom Transport zerrissen.Die beste Entwicklung in der Baubranche ist die" Diffussionsoffene" Unterspannbahn.Früher vor 40 jahren hatte man noch einen nicht genutzten Trockenspeicher.Nach der Erdölkrise baute man vermehrt die Dachgeschosse aus.Da dieser Speicher ausgebaut war, hatte man durch Innen und Außentemperatur viele Kondensatschäden. Im Neubaubereich wird im Putz und Estrich viel Wasser verbaut.Dann kommt der Einzug und die Heizung an und dann hat man die Probleme.In vielen Landesteilen kommt auf Dach eine Schalung und Dachpappe.Sd Wert über 100 m.Dann merkt man das eine raumseitige Dampfsperre garnicht 100 % dicht bekommt.Also marschiert diese feuchte Luft durch die Leckagen und bleibt zwischen der Dämmung und der Schalung.Also eine Feuchtigkeitsfalle.!Wenn man eine normale Gitterfolie auf dem Dach hat (ca.Sd Wert 20 m) bekommt man das gleiche Problem.Eine diffussionsoffene Unterspannbahn hat dagegen nur 2 cm Wiederstandswert.Wenn man an den raumseitigen Anschlüssen eine Leckage hat,dann kann man sicher sein,das diese feuchte einströmende Luft,nach einer Zeit unter gewissen klimatischen Bedingungen keine Schäden anrichtet.Ich will innen kein Barackenklima, also sprechen wir nicht von" Sperre".Eine PE-Folie in einer gewissen Dicke hat einen Wiederstandswert von 20 m.Die Industrie hat auch Folien mit geringeren Werten entwickelt.Wichtig ist, das Verhältnis Innen und Außen muß stimmen.Kann man leicht nach Glaser nachrechnen.Noch wichtig ist die Qualität der Klebebänder, um raumseitig alles Luftdicht zu verkleben.Und das wichtigste zu Schluß:smiley:urch den diffussionsoffenen Aufbau kann ich auch auf den chemischen Holzschutz verzichten. Gruß Klaus

Moin,

habe gehört, heutzutage verwendet man (für
Zwischensparrendämmung) keine Dämmung mit aufgebrachter
Dampfsperre (Glaswolle mit Alufolie) mehr. Der Baumarkt meines
Vertrauens bietet diese auch gar nicht mehr an.

Statt dessen wird nurnoch die Glasswolle/Steinwolle zwischen
die Sparren geklemmt. Dann folgt eine diffusionsoffene Folie,
die direkt von innen auf die Sparren getackert wird. Soll
besser sein…

Nun meine Frage:
Ist diese Folie die selbe wie die Unterspannbahn beim
Dachdecken oder ist das eine spezielle?

Paul

Hallo Klaus,
Du meinst also ich sollte eine Dampfsperre (Kunststofffolie nicht 100%ig dicht => Dampfbremse) aufbringen?

Gibt es für diese Folien spezielle Fachbegriffe oder kann man da jede Folie vom Baumarkt nehmen?

Paul

Hallo Paul,wie du geschrieben hast, werdet ihr abreißen und neu aufbauen.Stand der Technik also, oben eine diffussionsoffene Unterspannbahn (Sd Wert 2 cm) und von unten eine PE-Folie veklebt.Die Unterspannbahn bekommst du nur im Bedachungsgroßhandel.Der Baumarkt ist für Hobbywerker, mindere Qualität ohne Fachberatung. Gruß Klaus

Hallo Klaus,

Du meinst also ich sollte eine Dampfsperre (Kunststofffolie
nicht 100%ig dicht => Dampfbremse) aufbringen?

Gibt es für diese Folien spezielle Fachbegriffe oder kann man
da jede Folie vom Baumarkt nehmen?

Paul