Guten Tag, ich wende mich mit folgender Anfrage an euch.
Ich bin dabei mein Haus zu sanieren. Der Energieberater hat mir nun eine Dämmung für den Keller vorgeschrieben um auf den angestrebten Energiewert des Hauses zu kommen.
Es stellt sich mir folgende Frage:
Muss, bei der Berechnung des benötigen U-Werts des Dämmstoffs, zur Dämmung der Kellerdecke (unbeheizter Keller) zum Erdgeschoss, nicht auch dessen Baustoff in die Berechnung einbezogen werden? Schließlich hat auch dieser Baustoff (Hohlblock, Leichtbeton) sowie der später aufgebrachte Estrich einen, wenn auch geringen, Wärmewiderstand, der möglicherweise, die notwendige Dicke des Dämmstoffs, reduzieren würde.
Hallo Fragesteller.
Bei der Berechnung des benötigen U-Werts im Gesamtaufbau (damit richtet sich der Blick nicht nur auf den Dämmstoff, sondern auf das in ihrer Gesamtheit erreichte Ergebnis) tritt die sogenannte Wärmeleitzahl bei dem Dämmstoff in den Vordergrund.
Der „Baustoff“, wie Du ihn nennst, verfügt über einen materialspezifischen Kennwert für die Dämmung. Dessen Wärmeleitfähigkeit (das ist der Wert, der auf den Verpackungen und in den Produktdatenblättern mit beispielsweise W035 angegeben wird) ist bereits mit diesem Wert genau spezifiziert.
Und zwar in Hinsicht auf die Dicke des Dämmstoffs wie auch auf dessen sonstigenBaustoff-Eigenschaften.
Um noch einmal zurückzukommen auf Deine Frage:
Für die Berechnung des U-Wertes brauchen wir nur die jeweilige Dicke der verschiedenen Schichten und deren Wärmeleitzahlen (die sind für nahezu jeden Baustoff aus Tabellen ablesbar).
-.-.-.-.-
Ich hoffe, zur Klärung beigetragen zu haben.
Gruß: Klaus
gehe doch mal den umgekehrten Weg und frage mal den „Energieberater“, was er Dir an Dämmung empfiehlt. Wenn das ein Seriöser ist, kann er Dir sofort sagen wie das zu bewerkstelligen ist mit Schichtaufbau usw. Ansonsten kannst Du den in die Tonne treten - dann ist er nicht das, was er vorgibt.