Dämmung eines Trapezblechdaches / Fenstermaße

Hallo allerseits!

Ich möchte ein Dach aus Trapezblech dämmen, es soll das Blech innerhalb des Profils gedämmt werden. Also ohne Überstand nach oben oder nach unten. Es kommt zwar auch noch eine Dämmung oben auf das Dach, aber hier geht es mir nur um die Dämmung „innerhalb“ des Bleches.
Mineralwolle scheidet hier aus weil diese auch Wasserdampf aufnehmen kann, es geht also nur eine Dämmung aus Hartschaum. Gibt es spezielle, zu solchen Blechen passende Formteile die man in das Profil einlegen kann (von oben und von unten)? Sollte/muss man diese Teile verkleben oder anders fixieren damit sie nicht lose liegen und auch wirklich dämmen?
Könnte man anstatt von Hartschaum auch Bauschaum verwenden, oder löst der sich nach ein paar Jahren/Jahrzehnten auf? Es sollte schon eine dauerhafte Maßnahme sein.
Das Dach hat ein Maß von rund 2 x 3 Metern.

In eine Ytongwand (17,5 cm) möchte ich ein Fenster und eine Haustür einbauen lassen. Der messungsbeauftragte Fenster- und Türenbauer hat rund um das Fenster (und um die Tür) rund einen Zentimeter weniger gemessen und möchte diesen Platz lieber ausschäumen. Nach seiner Aussage wäre die Dämmwirkung dann besser.
Stimmt das, oder macht es mehr Sinn den Rahmen möglichst dicht an das Mauerwerk stoßen zu lassen? Denn der Rahmen sollte doch eigentlich auch dämmen, oder täusche ich mich da so sehr?

  1. bei Fischer-Therm ist innen also unter dem Trapezblech von unten mit PUR-Schaum homogen und verklebt gedämmt. Als nachträgliche Methode kann Dämmung zwischen den Sparren eingesetzt werden. Auch besteht die Möglichkeit, wenn die oberen Sicken mit gedämmt werden sollen, mit Einblastechnik Dämmung wie Isoself einblasen zu lassen (WLS 0,045).
  2. Heute werden Fenster und Türen nach Fixierung in der Laibung eingeschäumt. Mit Spreizholz wird dann gegen den sich ausdehnenden Schaum gegengedrückt. Diese Lattenkreuze werden erst nach Abbinden des Schaums entfernt. Dann ist rund um Fenster oder Tür eingeklebt und die freien Ritzen gegen Zug gedichtet.

Hallo Thorsten

zu 1) halte ich mich lieber raus, da gibt es andere Experten zu.

zu 2)
Auf jeden Fall sollte dies so eingehalten werden.
Die Wandöffnung wird nicht zu 100% so sein, dass ein Fenster perfekt und Luftdicht dort eingebaut werden kann.
Das Fenster sollte im Idealfall nach Aussen mit einem Kompriband versehen werden und die dann entstehenden Hohlräume ausgeschäumt werden.
Der Schaum kann dann in alle Ritzen und Fugen eindringen und die Dichtigkeit gewährleisten.
Nach innen sollte dann wenn möglich noch ein Anputzband eingesetzt werden, an dem die Fensterleibung danach verputzt wird.

Somit gebe ich dem Monteur vollkommen recht und die Ausführung ist so ersteinmal korrekt.

Gruß
Marcel