Dämmung und Praxis - Umfrage

Hallo,

Ich finde im Netz hunderte von Rechenbeispielen und Prognosen zur Effizienz von Wärmedämmungen.
Was mir noch fehlt sind echte Tatsachenberichte.

Vielleicht finde ich sie hier?
Starte hiermit eine Umfrage unter „Dämmern“:

Wer hat gedämmt und wie(Aussen? Dach? Dämmstoff? Dicke? Aufbau?)? Wie hoch war der Energieverbauch vorher und wie ist er jetzt? Welche Maßnahmen wurden zusätzlich gemacht (Fenster, Strahlungsheizung…)?

Mich interessiert ein echtes erlebtes Vorher-Nachher!

Natürlich interessiert es mich auch wenn jemand besser googlen kann als ich und sowas schon gefunden hat und mir den Link verrät.

Vielen Dank!!

Grüße
Mopedhexle

Moin,

Ich finde im Netz hunderte von Rechenbeispielen und Prognosen
zur Effizienz von Wärmedämmungen.
Was mir noch fehlt sind echte Tatsachenberichte.

Vielleicht finde ich sie hier?

Hier findest du zwei konkrete Beispiele unter dem Unterpunkt: „Modernisierung“

http://www.gebaeudeenergiepass.de/page/index.php?id=…

Solltest du selbst ein Vorhaben erwägen, würde ich dir raten, einen Energiepass erstellen zu lassen. Dieser ist auch meistens die Voraussetzung, um mögliche Fördermittel zu beantragen.

Gruß
Marion

Erfahrungswerte
Hallo Marion,

Hier findest du zwei konkrete Beispiele unter dem Unterpunkt:
„Modernisierung“

http://www.gebaeudeenergiepass.de/page/index.php?id=…

Dank Dir, aber dort ist kein Vorher-Nachher zu finden, und auch die Angabe des Heizwärmebedarfs nach Renovierung scheint mir nicht wirklich ein Tatsachenwert zus ein, sondern aus der Berechnung zu stammen.

Solltest du selbst ein Vorhaben erwägen, würde ich dir raten,
einen Energiepass erstellen zu lassen. Dieser ist auch
meistens die Voraussetzung, um mögliche Fördermittel zu
beantragen.

Ich möchte keine Fördermittel beantragen.
Die Software für den „Energiepass“ habe ich selbst. Rein rechnerisch kann ich alles durchspielen (Bekannter ist Energieberater)- aber mir fehlen die Erfahrungswerte!
Heizwärmebedarf sagt z.B. nichts über Behaglichkeit und selten etwas über den tatsächlichen Heizmittelverbrauch aus.

Würde mich wie gesgt sehr über Eure eigenen Erfahrungen freuen!

Grüße

Mopedhexle

Moin,

Dank Dir, aber dort ist kein Vorher-Nachher zu finden,

Was meinst du mit Vorher-Nachher? Es sollte doch eigentlich klar sein, dass der Heizwärmebedarf ein rechnerischer Wert ist. Der tatsächliche Heizbedarf richtet sich ja schließlich nach allerlei Faktoren (Außentemperatur, Nutzung der Wohnräume etc.). In sofern kannst du auch ein Vorher/Nachher gar nicht mit konkreten Zahlen vergleichen. Um hier einen sinnvollen Vergleich anstellen zu können, müsstest du identische Bedingungen bei Außenfaktoren haben.

und
auch die Angabe des Heizwärmebedarfs nach Renovierung scheint
mir nicht wirklich ein Tatsachenwert zus ein, sondern aus der
Berechnung zu stammen.

Klar, woher auch sonst. Wenn dir jemand sagt, dass Familie M. im Winter 2005 X Liter Heizöl verbraucht hat, was sagt das denn aus? Weder weißt du, wie kalt der Winter genau war, noch wieviele Räume die Familie jetweils wie geheizt hat etc.

Mir ist also nicht ganz klar, was genau die für Angaben suchst.

Rein
rechnerisch kann ich alles durchspielen (Bekannter ist
Energieberater)- aber mir fehlen die Erfahrungswerte!
Heizwärmebedarf sagt z.B. nichts über Behaglichkeit und selten
etwas über den tatsächlichen Heizmittelverbrauch aus.

Würde mich wie gesgt sehr über Eure eigenen Erfahrungen
freuen!

Nun ja, also bei mir ist es immer schön warm und behaglich, wobei ich es manchmal gerne etwas wärme habe, insbesondere wenn ich z.B. erkältet bin, dafür brauch ich es nicht ganz so warm, wenn ich eine Wollstrickjacke anhab, das macht sich dann sicher auch beim Hiezmittelverbrauch bemerkbar, allerdings nur dann, wenn ich dann tatsächlich auch zu Hause bin. Meinst du solche Angaben?

Gruß
Marion

Hallo Marion,

Meinst du

solche Angaben?

Nein, natürlich nicht.
Was ich hofft zu erhalten war eine Aussage wie z.B.

Wir (2 Pers) haben vor 3 Jahren unser Haus (Massivhaus Bj1934) mit 10cm Styropor gedämmt. Die Fenster wurden auch ausgetauscht (vorher einfachverglast , nun Isolierfensterxy).
In den Jahren vor der Maßnahme hatten wir einen durchsnittlichen Verbrauch von 3000l Öl, jetzt sind es durchschnittlich 2000l.

Es macht ja nicht jeder gleich den totalen Rundumschlag mit neuer Heizung, oder zieht erst ein nachdem alles renoviert ist.
Aber hier sind anscheinend solche Leute nicht zu finden. :o(

Hätte mir halt mal einen praxisnahen Eindruch vermittelt. Dazu hätten es allerdings schon ein paar solcher Fälle sein müssen.

Mitlerweile haber ich im Haustechnikforum ein paar solcher Angaben gefunden, allerdings scheinen die manchmal ideologisch geschönt zu sein. ;o)

Und ich habe den Eindruch, dass der berechnete Heizbedarf mit dem endgültigen Energieverbrauch selten was zu tun hat…und ich habe noch kein Beispiel gefunden in dem der Verbrauch niedriger als berechnet war…

Was ich möchte? Mir eine eigene Meinung dazu bilden und mich dann (am Ende meiner ganzen Berechnungen und Überlegungen) für meine Dämmassnahme/ mein Heizsystem entscheiden. :o)

Dank Dir für Deine Mühe

Grüße

Mopedhexle

Moin aus Bremen,

die Berechnungen sind Anhaltswerte, um eine Massnahme vergleichbar zu machen.

Und sie beruhen auf durchschnittlichen Werten, die sich auf langjährige Messungen beziehen, und legen ein durchschnittlich ermitteltes Nutzerverhalten zugrunde.

Wenn Du also liest, Haus xy hatte nach den Massnahmen eine Verbrauchsminderung von 30 %, so kannst Du davon ausgehen, dass dies auch so hinkommt, und dass bei einem gleichartigen Winter z.B. 30 % weniger Energie gebraucht würde, wenn sich auch der Nutzer gleich verhält.

Ansonsten kann ich nur sagen, nicht so lange denken, sondern dämmen und einen Ofen aufgestellt, so habe ich meinen externen Primärenergiebedarf runtergebracht, denn jeder m³ Gas oder ltr Öl, den man nicht kaufen muss, ist BARES Geld…

Gruß, heinrich ostermeier

Hallo, habe den Artikel kurz gelesen. Wenn der Bekannte Energiebrater ist, wird er auch solche Beispiele nennen können ( Aber nicht jeder Energieberater macht auch zwangsläufig Energieberatungen, soll heissen: Viele haben diese Qualifikation, aber nur wenige beschäftigen sich auch tatsächlich mit dem Thema).

Weiter sollten Begriffe wie Energiebedarf, Nutzenergie, Primärenergie, Energieverbrauch,etc., nicht durcheinandergebracht werden.

Natürlich hinkt auch die Vergleichbarkeit ein wenig, doeser Dezember scheint wohl wärmer zu sein als der im letzten Jahr, aber an irgendwas muss man sich halten und da scheint es besser mit Durchschnittswerten zu arbeiten als mit dem Verbrauch eines Einzelnen (der vom ganzen Jahr auch noch ein Halbes im Ausland gearbeitet hat, da wirds mit Vergleich schon schwer, oder?).

Eine Empfehlung war die Erstellung eines Energiepasses. M.E. steht da nicht viel drin und dient ja auch nur dem groben Überblick. Wir erstellen zur Zeit keine Pässe bzw. Ausweise, weil wir noch gar nicht wissen was drin stehen soll oder muss. Pflicht ist er übrigens auch noch nicht, soll nach derzeitigem Stand ab 2008 Pflicht werden, aber wer weiss, sollte ja auch schon 2006 mal zur Pflicht werden, zumindest nach EU-Richtlinie. Also abwarten.

Ich empfehle eine Vor-Ort-Beratung, mit Subventionierung durch das BAFA (siehe auch www.bafa.de). Da steht erheblich mehr drin und kann ebenfalls für BAFA, KfW, etc. genutzt werden. In den Listen der BAFA, KfW, dena findest Du auch Energieberater, frag aber vorher ob dieser auch Energieberatung macht und nicht nur die Quali dafür hat ( Es sollten schon mehr als eine Energieberatung im Monat sein und nicht nur ein Pass im Jahr, dann würde ich die Quali oder Erfahrung zumindest anzweifeln).

Die Aktion mit dem Wohlbehagen ist wohl, wenn überhaupt, nur sehr individuell zu betrachten.

MfG
Bernd