Da in unserem Haus an einigen Stellen (besonders Fenster und Aussenecken) Schimmel aufgetreten ist und die Heizkörper nie zur Ruhe kommen im Winter, haben wir in diesem Jahr eine Aussendämmung mit 14cm 032 Styropor anbringen lassen.
Zuvor waren nur einzelne Wände innen mit „normalem“ 20mm starkem Styropor und darauf Rigips-Platten gedämmt worden, was das Problem wohl eher noch begünstigt hatte.
Die geschimmelten und fleckigen Wände möchte bzw. muss ich demnächst sanieren.
Was mache ich nun mit den Innenwänden?
Nur die Rigipsplatten erneuern?
Die Wände einfach nur mit Putz verputzen ohne Styropor usw.?
Hintergrund der Frage ist auch noch die Aussage verschiedener Fachleute.
Der eine sagt: die Wand muss atmen. Also schnell raus mit dem Styropor innen und Betonputz einziehen (Gips zieht wieder Feuchte)…
Der andere sagt: Wände atmen nicht. Ist also egal, was man innen macht…
Viele Fragen auf die wir bislang leider keine wirklich eindeutige Antwort gefunden haben…
Vielen Dank für fleißiges Tippen und Antworten schon im Voraus!!!
Nachdem außen gedämmt wurde,kann die unzureichende Innendämmung komplett und ersatzlos entfernt werden.
Die darunter schimmelbelasteten Beläge(Wandputz) müssen entfernt werden und durch einen neuen Putz ersetzt werden,am besten Kalkputz.
Wände „atmen“ tatsächlich nicht! Es sei denn,es zieht durch Fugen und Ritzen.
Es gibt eine Dampfdiffusion durch die Wand,die zu Schäden führen kann,wenn die Wand durch fehlende Dämmung zu kalt ist.
Hier nach der Außendämmung mit 14 cm sollte es keine Probleme geben.
Entstehende Luftfeuchtigkeit(besser Raumfeuchtigkeit) durch die Nutzung der Räume(Baden,Kochen,Trocknen,Schlafen usw.) muß durch regelmäßiges Lüften gegen trockene Außenluft ausgetauscht werden.
Außerdem muß ausreichend beheizt werden. Bei Zimmertemperaturen von 20-22°C ist eine Luftfeuchte von unter 50-60% rel.Feuchte anzustreben.