…(weiss der Teefreund) muss der Beutel dicht sein!
Hallo!
Beim Tee kochen beschäftigt mich seit einiger Zeit folgendes Problem:
Ich gebe einen Löffel losen Grüntee in einen handelsüblichen Papierfilter (rechteckig, Bsp. Cilia) und falte die Öffnung ein paar Mal um ihn dann auf Tauchgang in das heiße Wasser zu schicken. Nur leider öffnet sich mein Beutel aufgrund der stümperhaften Faltung jedes Mal, so dass einzelne Blätter das Weite suchen können.
Ich brauche also wohl ein so praktisches Origami,
dass auch unter Belastung einen geschlossenen Beutel sicherstellt. Dies möchte ich ohne weitere Hilfsmittel (z.B. Metallklemmen) erreichen. Den Beutel möchte ich auch nicht, wie sonst üblich, am Kannenrand festklemmen, um mehr Volumen unter Wasser zu erreichen.
Hat jemand eine Idee?
Ich weiss, wenn mein Problem das größte auf der Welt wäre, dann würde es uns wohl sehr gut gehen! Aber vielleicht stand ja ein passionierter Teefreund schon vor dem gleichen Problem.
Viele Grüße
Marco
Ich weiss, wenn mein Problem das größte auf der Welt wäre,
dann würde es uns wohl sehr gut gehen! Aber vielleicht stand
ja ein passionierter Teefreund schon vor dem gleichen Problem.
*gg*
Hallo Marco,
ich hab’ das immer so gelöst: die oberen Ecken zu kleinen „Zipfelchen“ drehen und diese dann gut verknoten. Braucht ein bißchen Übung und ist nicht unbedingt etwas für Grobmotoriker, aber bei mir hat’s immer gut geklappt. Man darf halt den Beutel nicht zu voll machen, sonst platzt er im Wasser.
Prost ;o)
Murmeltier
Hallo Teefreund!
Wie Du das Austreten des Tees aus dem Cilia-Sackerl verhindern kannst, da gibt es viele mÖglichkeiten, allerdings alle mit den genannten oder anderen zusätzlichen Hilfsmitteln, die Du nicht verwenden möchtest. Allerdings verkleinert das Festklemmen des Sackerls mit dem Kannendeckel oder was anderem am Rand der Kanne das „Volumen“ der Ausbreitung nicht mehr als es das Filtersackerl ohnehin durch seine Konstruktion tut.
Wenn es Dir wirklich darum geht, dass Dein Tee sich frei entfalten kann, dann kauf Dir eine gscheite Teekanne, die ein Sieb drin hat, das genau dem Volumen der Kanne angepast ist (Mono z.B.). Da kann der Tee dann tun und lassen, was er will. Nur: Du wirst feststellen, dass die Blätter absinken und dann ist Ruhe. Der Tee wandert nicht von selbst in der Kanne herum, weder im Sackerl, noch wenn er freigelassen ist…
Zu den Filtersackerln: den meisten Platz lässt Du dem Tee zur Entfaltung, wenn Du die Filter eben nicht faltest oder knotest (damit nimmst Du nämlich in jedem Fall Volumen raus…), sondern den Filter gerade so hoch aus dem Wasser ziehst, dass die Öffnung knapp oberhalb der Wasseroberfläche liegt, und den Filterhals dann mit dem Kannendeckel fixierst. Es gibt übrigens verschiedene Filtermodelle, die entsprechend lang sind, dass der Tee ideale Ausbreitungsmöglichkeiten hat.
Ich hab übrigens das große Sieb, und ich habe Papierfilter, verwende beides täglich. Geschmacklich gibt es zwischen beiden Varianten keinen Unterschied, den Du merken würdest. Es kommt nämlich sehr viel mehr auf die Qualität des Tees an als auf mögliche Kubikmillimeter Raumgewinn durch komplizierte Falttechniken.
Lg von einer passionierten Teetrinkerin,
E.
Hallo,
mich ärgert das genauso!
Ich habe mir einen Deckel von einer preiswerten Teetasse gesucht (Untertasse geht auch) - den leg ich auf die Tasse drauf und klemme den Filterrand damit oben ein
Hebre
Hi, Marco!
Ich mach’s, vor allem, wenn ich größere Mengen Tee koche, recht unkonventionell:
Tee in die Kanne, Wasser drauf, ziehen lassen, und dann durch ein Kaffeefilter abfiltrieren.
Grüßle
Regina
Hallo Marko!
Ich klemme den gefüllten Papierfilter mit einer Wäscheklammer am Kannenrand fest.
Angelika
Hallo,
dafür gibts auch eine „Kauf-Lösung“, ein Edelstahlblech mit Schlitzen, durch die die Beutelöffnung geschoben wird. Dann „klickt“ man das Blech um und spannt somit den Beutel ein. Da an dem Blech noch ein Kettchen hängt, kann man nachher den Beutel auch wieder bequem aus der Kanne heben.
z.B. hier:
http://www.teaworld.de/artikeldetail.asp?artikelnum=…
Gerhard
Hihi, was Du „recht unkonventionell“ nennst, war für mich die längste Zeit ebenfalls der Normalfall 
Und wenn’s nicht immer so lästig zum Reinigen wäre, würd ich es immer noch so machen. Faulheit siegt… *rolleyes*
Lg,
E.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Eine sehr gute Idee!
Allerdings habe ich mich bei meinem 17.00 Tee dafür entschieden, den ganzen Beutel am Ende zusammenzurollen und einen Knoten mit dieser Wurst zu basteln.
Viele Grüße
Marco
Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten auf mein kleines Problemchen.
Es ist nun so: Die superhervorragende 2-Kannenmethode verwende ich auch schon seit mehreren Jahren. Sie ist unschlagbar, finde ich!
Den selbstgemachten Teebeutel brauche ich nur für’s Kochen unter widrigen Umständen (keine zwei Kannen) für den Tee im Büro zwischendurch. Fertiger Beuteltee ist da ja auch unbefriedigend.
Ich denke, die Klemme, die in einem Beitrag weiter oben vorgeschlagen wird ist auch eine ganz brauchbare Lösung.
Allerdings gefallen mir manchmal auch komplizierte Lösungen für einfache Probleme. Deshalb schrieb ich „Origami“.
Viele Grüße und Prost Tee!
Marco
1 „Gefällt mir“
Vielen Dank für den Vorschlag.
Das Ding gefällt mir!
Viele Grüße
Marco
hallo marco,
ich nehme jeden tag einen beutel mit zur arbeit. da hab ich natürlich keinen clip. aber da ich die billigen von rossmann nehme, kann ich im gegensatz zu denen von C. einen knoten reinmachen und den beutel dann mitnehmen.
diese mein ich:
http://www.rossmann.de/servlets/Compose/SID=c1l83t0m…
strubbel
F:open_mouth:)
Hallo Strubbel,
habe die Teebeutel bei Rossmann gerade mal nachgesurft.
Da sie billig sind sollen sie bei mir eine Chance bekommen.
Vielen Dank also für den Tipp!
Gruß, Marco