ich bin gerade dabei einen Ausbau zu planen… und da hab ich einen Begriff vergessen. Wie heisst das Vlies welches von Dachdeckern verwendet wird (Harzer Dach) und in der eine Richtung dampfdurchlässig ist und in der anderen nicht?
Dann hab ich noch ein Anliegen… in UK wird oft folgende Bauweise angewandt: Holzrahmen von aussen mit OSB beplankt davor wird mit einer Luftschicht dazwischen verklinkert. Wie stark sind bei solchen Konstruktionen die OSB Platten? Danke schon einmal.
ich bin gerade dabei einen Ausbau zu planen… und da hab ich
einen Begriff vergessen. Wie heisst das Vlies welches von
Dachdeckern verwendet wird (Harzer Dach) und in der eine
Richtung dampfdurchlässig ist und in der anderen nicht?
Das ist eine „Unterspannbahn,diffusionsoffen“,eine zweite Abdichtungsebene nach den Dachpfannen. Sie führt Wasser,was durch Fälze der Pfannen eingedrückt wird(Sturm und Schlagregen) zur Traufe ab.
Dann hab ich noch ein Anliegen… in UK wird oft folgende
Bauweise angewandt: Holzrahmen von aussen mit OSB beplankt
davor wird mit einer Luftschicht dazwischen verklinkert. Wie
stark sind bei solchen Konstruktionen die OSB Platten? Danke
schon einmal.
etwa 2 cm stark. Es ist aber eine ungewöhnliche Konstruktion für mich. Wie werden die Klinker mit dem „Hintermauerwerk“ (hier die Holzrahmenwand) verbunden. Es gibt ja keine Drahtanker,die aus dem Hintermauerwerk kommen und in der Vorsatzfassade eingemauert werden können.
Die Klinkerwand braucht aber einen Verbund,sonst kippt sie und fällt ab.
…hi zusammen, danke für eure Antworten - das mit den Ankern scheint aber nicht Gang und Gebe zu sein. Auf Chanel 5 gibt es eine Sendung „Cowboy Builders“ da hilft das Fernsehen Leuten die von Ihren Bauarbeitern abgezockt oder auf Ruinen sitzen gelassen wurden. Na ja in dem Fall haben die Retter in Schottland die Wand wie wohl normalerweise üblich einfach davor gestellt… und das geht eben in Schottland nicht die Bauaufsicht hat dies nicht abgenommen darauf wurde extra hingewiesen.
Die Sache hält auch mit wenigen Ankern und das seit den 30er Jahren… das weis ich aus der Praxis. Die Scheune bei meiner Mutter hat eine aussergewöhnliche Konstruktion. Das Untergeschoss der Scheune hat ca. 36,5er Wände (auch ein bischen dicker). Im Obergeschoss steht auf dem Untergeschoss eine selbsttragende Balkenkonstruktion aus ca. 20cm dicken Balken… und davor steht mit ca 10cm Abstand eine 12,5er Wand - ca alle 4 Meter ist die Aussenwand bis an die Balken heran gemauert und verankert. Von dem Bauern von dem wir eimal das Haus gekauft haben wissen wir das in diesem Geschoss Korn gelagert wurde… bis zu 2m Höhe!
Habe mich informiert,die haben ja inzwischen doch eine Allgmeine Zulassung durch das „Deutsche Institut für Bautechnik“.
Die Mindeststärke der äußeren Beplankung muß 20 mm betragen,um diese Schraubanker einzubauen.