Hallo,
kennt jemand eine Gerät, oder hat mal eine Anordnung gebastelt, mit der sich überhitzter Dampf von organischen Lösemitteln herstellen lässt? Ich bräuchte einen Gasstrom von ca. 130 °C mit 3 bar, Ethanol, Volumenstrom ist eigentlich egal. Der Aldrich Katalog enthält - natürlich - nichts passendes.
Gruß, Claudia
Hallo Claudia,
kennt jemand eine Gerät, oder hat mal eine Anordnung
gebastelt, mit der sich überhitzter Dampf von organischen
Lösemitteln herstellen lässt? Ich bräuchte einen Gasstrom von
ca. 130 °C mit 3 bar, Ethanol, Volumenstrom ist eigentlich
egal. Der Aldrich Katalog enthält - natürlich - nichts
passendes.
im Organikum wird eine Apperatur angegeben, mit der überhitzter Wasserdampf hergestellt werden kann.
Mit entsprechenden Bauteilen sollte auch ein oranisches Lösemittel überhitzt werden können, allerdings wollte ich nicht in unmittelbarer Nähe einer solchen Apperatur stehen, weil es doch sehr unangenehm ist, wenns kracht.
Ansonsten könnte ich mir folgendes vorstellen:
Mit einer HPLC-Pumpe Ethanol durch eine GC- oder HPLC-Stahlsäule pumpen, die in einem Ölbad mit entsprechender Temperatur hängt (als Spirale), der Druck sollte sich über die Temperatur einstellen.
Mit ein paar Ventilen sollte es klappen, entsprechende Bauteile sind für die HPLC schließlich Standart.
Gandalf
Hallo Claudia,
kennt jemand eine Gerät, oder hat mal eine Anordnung
gebastelt, mit der sich überhitzter Dampf von organischen
Lösemitteln herstellen lässt? Ich bräuchte einen Gasstrom von
ca. 130 °C mit 3 bar, Ethanol, Volumenstrom ist eigentlich
egal.
im Organikum wird eine Apperatur angegeben, mit der
überhitzter Wasserdampf hergestellt werden kann.
Mit entsprechenden Bauteilen sollte auch ein oranisches
Lösemittel überhitzt werden können, allerdings wollte ich
nicht in unmittelbarer Nähe einer solchen Apperatur stehen,
weil es doch sehr unangenehm ist, wenns kracht.
Hallo, Gandalf,
ja, das ist das Problem. Es geht um eine Anweisung, die ich an ein externes Labor weitergebe, und wenn’s kracht, arbeiten die garantiert nie wieder mit mir
. Es sollte eher ein „Topf“ oder eine „Bombe“ wie ein Sicomatic sein, Heizung drin, Druck- und Temperaturfühler eingebaut, oben eine Verschraubung, und dann anschalten und vergessen. Es macht nichts, wenn das Gerät ein wenig teurer ist.
Andere Leute machen doch auch Messungen unter Druck, z. B. für Reaktoren, Katalyse, etc., da habe ich gedacht, es gibt vielleicht eine Standardapparatur für so etwas.
Ansonsten könnte ich mir folgendes vorstellen:
Mit einer HPLC-Pumpe Ethanol durch eine GC- oder
HPLC-Stahlsäule pumpen, die in einem Ölbad mit entsprechender
Temperatur hängt (als Spirale), der Druck sollte sich über die
Temperatur einstellen.
Mit ein paar Ventilen sollte es klappen, entsprechende
Bauteile sind für die HPLC schließlich Standart.
Sicher, kann ich aber kaum als Auftrag rausgeben, so ein Verfahren…
Gruß, Claudia
Gandalf
Re^3: Wenns was kosten darf 
Hi Claudia,
es gibt Hersteller von Laborautoklaven (z.B. Büchi), die Dir entweder so was zusammenbauen, oder Du nimmst einen solchen Autoklaven (beheizbar) mit einem regelbaren Ventil und fertig ist die Laube.
Solche Sachen spielen sich aber in den Preisregionen eines Klein- bi Mittelklassewagens ab.
Altenativ könntst Du versuchen bei Gebrauchtsachenhändlern einen Autoklaven zu kaufen (z.B. http://www.labexchance.de), das sollte um einiges billiger werden.
Gandalf