sehr gute Erfahrungen
Hallo Brigitte,
mein Vorredner André hat mir aus der Seele gesprochen. Ich benutze einen Dampfreiniger auch schon seit ca 8 Jahren, mal mehr, mal weniger 
Nachdem eine Freundin von mir so begeistert war, habe ich mir einen „kleinen“ Dampfreiniger gekauft, Kosten damals ca 150,- DM. Zum Teppich- und Bodenreinigen nehme ich den auch heute noch, für alles andere ist das Zubehör nicht so gut geeignet und bei der Handdüse verbrennt man sich am heißen Wasser auch sehr gerne die Finger…also Kacheln und andere senkrechte Teile bearbeite ich damit nicht mehr.
Meine Eltern haben sich dann später den Dampfreiniger von El***ux gekauft, war damals sozusagen der „Mercedes“ unter diesen Geräten. Dieses Teil hat eine Dampftemperatur von ca 160°C, der Dampf ist so trocken, daß man Glaslampen problemlos und ohne Wasserspuren damit reinigen kann. Selbst meine Pflanzen haben die direkte „Bedampfung“ damit noch nie übel genommen, ich achte allerdings darauf, den Blättern nicht näher als ca 5 cm zu kommen. In den Dampfstrahl kann ich bis auf ca 50 cm reingreifen, ohne mich zu verbrennen, eben weil der Dampf sehr trocken ist und keine kleinen Tröpfchen mehr enthält. Und genau da liegt der Unterschied zu meinem Billig-Gerät: Bei mir ist der Dampf nur ca 120°C heiß und da enthält er noch jede Menge Tröpfchen, da kann ich nicht in den Dampfstrahl greifen.
Inzwischen bearbeite ich im Haus so ziemlich alles damit (meiner Mutter ist das Aufbauen meist zu umständlich, deshalb ist der El***ux meistens bei mir). Die Teppichkleberreste auf dem alten Terrazzo-Boden habe ich auch super lösen können. Das Fensterputzen habe ich zwar hinbekommen, das ist mir mit Schlauch und Zubehör aber zu umständlich, da bin ich mit dem Teil von Vi***da schneller fertig. Allerdings sollte man sich das Fensterputzen mit Dampf im Winter auch verkneifen, denn die Temperaturunterschiede zwischen draußen und Dampfbearbeitung von innen gefällt nicht jeder Scheibe…*gg*… und neue Scheiben sind auch nicht automatisch sauber 
Also ich kann einen Dampfreiniger nur empfehlen, du mußt dir halt nur über den Zeitaufwand mit Aufheizen, Wassernachfüllen, abkühlen lassen, Gerät wieder reinigen, Tücher waschen usw. klarwerden. Mir ist es wichtig, auf viel Chemie verzichten zu können und den Staub in den Griff zu bekommen. ( meine Nachbarschaft im Dorf besteht aus einer Verladestation für LKWs eines Basaltwerkes)
Bügeln mit Dampfreiniger ist mir wegen des Aufbaus einfach zu umständlich, ich hatte mein Dampfbügeleisen vorher schon und das benutze ich auch heute noch, ich kenne aber Leute, die darauf schwören, weil das Bügeleisen mehr Dampfdruck hätte. (weiß ich nicht…)
Schau dir die in Frage kommenden Geräte vor dem Kauf genau an:
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Wie sicher sind die Verbindungen vom Schlauch zum Gerät?? Bajonettverschluß oder einfache Verbindung, die sich evtl beim Drehen des Gerätes von alleine lösen kann und dir die Beine verbrennt?? Sollte zwar nicht sein, geht aber bei meinem „Kleinen“ problemlos
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Wie handlich ist die „Hand“-Düse, die man ja beim reinigen dauernd in der Hand hat.? Kann hier heißes Wasser runterlaufen??
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Welches Zubehör ist dabei?? Beim „Großen“ waren jede Menge Bürstchen, Düsen usw dabei, wenn sie schmutzig werden, kann man die auch wechseln ggfs auch nachbestellen. Und die kleinen Bürstchen sind sehr hilfreich beim Reinigen von Fugen oder Rillen.
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Wie füllt man das Wasser nach?? mit einer Flasche, die einen Druckverschluß hat und problemlos mit der Öffnung nach unten gehalten werden kann und auf Druck auf den Flaschenboden erst ihren Inhalt hergibt oder mühsam mit Trichter und Meßbecher??
Vieles sind Kleinigkeiten, aber die sind bei solchen Geräten oft entscheidend, ob man es länger benutzt oder nicht. Wenn du die Möglichkeit hast, laß dir mal so ein Gerät vorführen, manche Firmen machen das zu Hause, bei anderen kannst du das auch auf Verbrauchermessen sehen.
Uff, die Antwort ist jetzt etwas länger ausgefallen, ich wäre damals froh gewesen, wenn mir das alles jemand gesagt hätte, also verzeih mir die Länge 
Liebe Grüße
Faya
*diejetztdampfendeFingerhat*