Danke…
Hallo Christian,
Der Link ist leider tot…
War schon lange nicht mehr da, da ich die Texte hier liegen habe 
Grund war, die haben auf php umgestellt 
http://www.alteoldenburger.de/bedingungen/ao-mbkk-ku…
Da will ich nochmal nachhaken, um garantiert nichts falsch
zu verstehen. Wenn ich eine PKV abgeschlossen habe, steigen
die Beiträge nicht weil ich älter werde, sondern aufgrund des
Kostenverlaufs des Tarifs?!? D.h., es kommt ganz wesentlich,
ja alleinig darauf an, wie der PKV gemanagt wird? Im
Extremfall könnte also eine optimal gemanagte PKV komplett :stabil bleiben?
Ja… genauso ist es… es hängt aber nicht alleinig vom Managment ab, sondern auch von den Versicherten… rennen die wegen jedem Wehwehchen zum Doc, dann belastet das natürlich über die Maße die Tarife, egal wie gut das Managment ist. 
Es gibt auch Tarife, vor allem im Zusatzbereich, die wurden aufgrund guten Verlaufes jahrelang günstiger… dann mal wieder teurer… mal blieben sie… es hängt also von vielen Faktoren ab, aber keinesfalls vom Alter des Versicherungsnehmers.
Da müssen einer Versicherung doch Auflagen gemacht werden,
wie schnell sie einen Tarif schliessen darf. Ich meine, wenn
sie das direkt nach meinem Eintritt macht, bin ich doch :gründlich an der Nase rumgeführt worden - auf lange Sicht; ich :bin jetzt noch der Beitragszahler für die alten, teureren :Versicherten - und dann, wenn ich älter werde, kommen keine :jungen Ver- sicherten nach, die mich mitfinanzieren !?!?
So in etwa kann man es sehen… es gibt viele Versicherer, die haben nicht einen einzigen Tarif geschlossen, während Ihrer Laufzeit. Es gibt andere Versicherer, Namen darf ich nicht nennen, die machen alle Jubeljahre einen neuen Tarif auf…
Es hängt also auch von der Versichererwahl ab.
Du sammelst deine eigene Alterungsrückstellung an. Wenn Versicherte aus deinem Tarif in ein anderes Unternehmen flüchten, so kommen die verbliebenen Rückstellungen, denn diese können nicht mitgenommen werden, dir zu Gute.
Du solltest dich für einen Tarif entscheiden, der nicht gerade erst seit gestern auf dem Markt ist. Das Versicherungsunternehmen muss zudem Zinsen und Kapitalerträge auch deinem Vertrag zukommen lassen. Die Versicherer, die ich für gut empfinde, haben selten eine durchschnittliche Steigerung von mehr als 3% p.a. gemacht. Das ist nur unwesentlich mehr, als die Inflation… also so schlimm ist es dann doch wieder nicht.
Bei der GKV wird im gleichen Zug die BBG angepasst… die GKV hält also Schritt 
Was der vorteil ist… du bist Vertragspartner und nicht eine Gemeinschaft… und wenn du schadensfrei bist, dann gibt es auch noch Beitragsrückerstattungen, die dir, wenn du Arbeitnehmer bist, dein Arbeitgeber mitfinanziert.
Da haben wir doch wieder dasselbe Problem wie bei der GKV,
oder?
Nein. Letztendlich hast du ja die Möglichkeit in gleichwertige Tarife ohne neue Gesundheitsprüfung aufgenommen zu werden. Du unterliegst dabei aber den Kalkulationsrichtlinien des neuen Tarifes… und gute Versicherer setzen sich am Markt durch.
Die SDK, Universa, ARAG, Hallesche in Teilen, Axa in Teilen, Signal Iduna in Teilen und die Mannheimer sowie Barmenia eingeschränkt dürften sicherlich dazugehören.
Anders herum gefragt: Das Eintrittsalter spielt beim Tarif
aber schon eine Rolle, zumindest das habe ich doch wohl
richtig verstanden, oder?
Das Eintrittsalter, das Geschlecht und die individuellen Gesundheitsprofile ergeben den Beitrag.
Sagen wir, du trittst mit 25 Jahren ein und mit deinem Alter wird man heutzutage durchschnittlich 75 Jahre alt, durchschnittlich benötigt der Versicherer während dieser Laufzeit 1.000.000 DM… also wird dies durch 75-25 Jahre * 12 Monate errechnet… und ergibt deinen Monatsbeitrag… tatsächlich brauchst du 900.000 DM aber statistisch gesehen vielleicht zwischen dem 65-75 Lebensjahr… daher siehst du, jung überbezahlt, im alter zu wenig…
Ich hoffe, dass war halbwegs gut erklärt … ohne Stimme und/oder Zettel ist es was shcwerer 
Wie könnte man denn rausfinden, in welchen Abständen Tarife
gechlossen werden? Das ist dann doch wohl ein ganz
wesentlicher Punkt, oder?
Da kann dir kein Versicherer eine Garantie geben… aber Fakt ist, dass gerade ältere Versicherer sicherlich Gefahr laufen, sich vor Jahren schlechte Risiken eingefangen zu haben, aber ihre Erfahrung, was so ein Mensch bei gewissen Leistungen während einer Vertragslaufzeit so kostet, ist dafür umso höher.
Und was passiert dann nach der Schliessung?
Er ist lediglich für den Neuverkauf geschlossen… für Bestandskunden ist er nachwievor offen.
Sollte dies passieren, muss dem Versicherten aber ein Umstellungsangebot unterbreitet werden.
Der Beitrag wird immer teuerer. Wenn dann ein von den
Leistungen
vergleichbarer Tarif aufgelegt wird, werden dann trotzdem die
RZs neu festgelegt?
Nein, wenn keine Mehrleistungen enthalten sind, gibt es ja auch kein höheres Risiko für den Versicherer…
Hmm, das ist mir ne heikle Sache mit der PKV
Verständlich… deswegen sollte man dies auch keinem Wald- und Wiesenläufer überlassen… Die PKV ist schon eine halbe Ehe 
Eine Beratung daher immens wichtig…
Gruß
MArco
PS. die ersten 2-3 Jahre kann man vielleicht noch probieren, aber spätestens dann sollte man als VN seinen VR haben, denn sonst versaut man massenhaft Rückstellungen.