Darf ehemalige Bank eine Umschuldung verzögern

Moin liebe Foris,

Ich habe Fragen zur Umschuldung einer Hausfinanzierung.

Vor 10 Jahren wurde ein Hypothekendarlehen auf ein Haus aufgenommen, die Zinsfestschreibung endete am 30.11.2010. Im Sommer diesen Jahres wurde bei der Bank nachgefragt wie der Ablauf nach dem Ende der Zinsfestschreibung ist. Daraufhin hat der Außendienstmitarbeiter der Bank eine Prolongation (so heißt glaube ich die Verlängerung des Darlehens) beantragt. So weit, so gut. Nun lehnte die Bank aber eine Verlängerung des Darlehens ab, da der Antragsteller diesen Sommer in Rente gegangen ist. Also wurde bei einer anderen Bank zum 01.12.2010 eine Umschuldung beantragt, welche auch sofort bewilligt wurde.
Heute haben wir allerdings schon den 13.12. und die alte Bank reagiert werder auf Anschreiben der neuen Bank noch auf Anrufe oder sonst irgendetwas. Das heißt das alte Darlehen ist abgelaufen, die alte Bank wollte die Kunden nicht mehr haben und läßt sie aber auch nicht wechseln zur neuen Bank.

Meine Frage ist jetzt, was kann man tun und hat die alte Bank überhaupt das Recht den ganzen Vorgang zu verzögern oder schlimmstenfalls zu verhindern?

Ich habe lange im Netz gesucht aber zu dieser Problemstellung absolut nichts gefunden, daher hoffe ich auf Eure Hilfe.

LG Strycker

Meine Frage ist jetzt, was kann man tun und hat die alte Bank
überhaupt das Recht den ganzen Vorgang zu verzögern oder schlimmstenfalls zu verhindern?

Mit der Verweigerung der Prolongation ist das Darlehen zum 1.12.2010 fällig geworden. D.h. Monatsraten müssen nicht mehr bezahlt werden, dafür ist das Restdarlehen zu tilgen. Mit der Darlehenszusage der neuen Bank steht der Rentner gut da.

Die neue Bank sollte allerdings in der Lage sein, die Abwicklung der Umschuldung mit der alten Bank hinzukriegen. Üblicherweise machen das die Banken untereinander, ohne Eingriff des Kreditkunden.

Guten Tag,

vielen Dank für die schnelle Antwort, so ähnlich hatte ich mir den Sachverhalt vorgestellt.

LG Strycker