Darf ein Deutscher stolz auf sein Vaterland sein?

Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.
Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Der sittliche Mensch hat Würde, aber keinen Stolz;
der gewöhnliche hat Stolz, aber keine Würde.
Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.)

Je größer der Mann, um so geringer der Stolz.
Christian Friedrich Hebbel, (1813 - 1863), deutscher Dramatiker

Dummheit, Stolz und Unverschämtheit sind Blutsverwandte.
Aus Rußland

Dummheit und Stolz
wachsen auf einem Holz.
Deutsches Sprichwort

ich meine, ich finde es auch total hohl, dass alle anderen so stolz :sind, nur wir nicht.

Jaja, das typische debakel der Deutschen, mir kommen die Tränen. Aber die Fußball EM ist nicht mehr weit, dann darfst Du Deine Fahnen raushängen ohne schief angeschaut zu werden. Wer drauf steht… behindert ist es doch , egal ob Deutscher oder Ami.

Hi

Die Antwort hast du schon bekommen - lies einfach die Antworten.

Zusammenfassend kann man es so sehen:

Der deutsche Stolz besteht aus dem Negieren von Nationen („was kann ich dafür, daß ich da geboren bin“), aus dem Gleichmachen aller Kulturen („Jeder Stolz auf ein Land ist sinnlos“), aus dem Heruntermachen des eigenen Landes mit derselben Leidenschaft, mit der ein Franzose oder Italiener von seinem Land spricht. Besonders zeigt sich der deutsche Stolz, indem Patrioten als moralisch zweifelhaft dargestellt werden („stellen sich selbst in die rechte Ecke“), sei es Leute aus dem eigenen oder LEute aus anderen Ländern („auch bei Amis genauso schlimm“).

Diese Art Stolz ist noch arroganter und herablassender als jeder Nationalist es je sein kann, denn es ist moralische Überheblichkeit. Die Deutschen machen alles in bester Absicht, beteiligen sich an allen erdenklichen Dingen, die sie selbst für gut befunden haben (Friedensmissionen und das Rote Kreuz, und was nicht). Die Deutschen haben das beste Heer, das nie Kriege führt, und die besten Politiker, die sich in ihren Reden immer an alle Konventionen, Grundgesetze, die Mülltrennung und andere Regeln halten.

Am allerwichtigsten: Verantwortung übernehmen für alles Übel in der Welt (vom schreckliche CO3-Ausstoß bis zur verbrecherischen Gründung Israels!) sind die Deutschen immer an allem Schuld. Und dieses Schuldbekenntnis erhebt sie über alle anderen Nationen, denen diese Art des Denkens fremd ist, es macht sie zu besseren Menschen: zu moralischen Herrenmenschen.

Danke für dei Aufmerksamkeit, flames werden ignoriert.

Gruß
d.

Hi d-fox,

ich komme nciht umhin, Dir hier weitgehend Recht zu geben. Ich wollte Dir ja nicht mehr antworten, aber was soll´s…

Die Antwort hast du schon bekommen - lies einfach die
Antworten.

Zusammenfassend kann man es so sehen:

Der deutsche Stolz besteht aus dem Negieren von Nationen („was
kann ich dafür, daß ich da geboren bin“), aus dem Gleichmachen
aller Kulturen („Jeder Stolz auf ein Land ist sinnlos“), aus
dem Heruntermachen des eigenen Landes mit derselben
Leidenschaft, mit der ein Franzose oder Italiener von seinem
Land spricht. Besonders zeigt sich der deutsche Stolz, indem
Patrioten als moralisch zweifelhaft dargestellt werden
(„stellen sich selbst in die rechte Ecke“), sei es Leute aus
dem eigenen oder LEute aus anderen Ländern („auch bei Amis
genauso schlimm“).

Das ist wirklich häufig zu beobachten. Was unter den Nazis zu extrem verfolgt wurde, wird nun unter den Linken zu extrem verteufelt.
Ein gesundes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln blieb den Deutschen bislang versagt. Man flüchtet sich in Zynismus.
Dies führt dann auch zu einer kaum vorhandenen Verbundenheit zum Staatswesen und der allseits gut bekannten und weit verbreiteten Abzocker- und Vollkaskomentalität.
Mittelbar erwachsen Deutschland so auch massive außenpolitische Nachteile, s. v.a. in der EU.

Diese Art Stolz ist noch arroganter und herablassender als
jeder Nationalist es je sein kann, denn es ist moralische
Überheblichkeit.

Das kann man nur vollstens unterschreiben.
Der Linke an sich ist ein seine Wurzeln negierender Arroganzling und Besserwisser, der jedem, der anderer Meinung ist und die bürgerlichen Werte innerhalb eines Staatswesens für wichtig hält, die Fähigkeit zur Geschichtsrelexion abspricht.
Ärgerlich nur, dass das Bürgertum langsam verschwindet und die ehemals bürgerlichen Parteien Leuten wie Lafontaine, Fischer, Roth & Co. nichts entgegenzusetzen haben.

Die Deutschen machen alles in bester Absicht,
beteiligen sich an allen erdenklichen Dingen, die sie selbst
für gut befunden haben (Friedensmissionen und das Rote Kreuz,
und was nicht). Die Deutschen haben das beste Heer, das nie
Kriege führt, und die besten Politiker, die sich in ihren
Reden immer an alle Konventionen, Grundgesetze, die
Mülltrennung und andere Regeln halten.

Klar. Denn ehrliche, offenen und eben somit auch schmerzliche Diskussionen über Wahrheiten und Notwendigkeiten will der Deutsche nicht hören. Er denkt immer noch, man muss nu die „Reichen“ und die „UNternehmen“ höhrer besteuern, dann wird schon alles gut und er muss sich selber um nichts kümmern und weniger arbeiten.

Am allerwichtigsten: Verantwortung übernehmen für alles Übel
in der Welt (vom schreckliche CO3-Ausstoß bis zur
verbrecherischen Gründung Israels!) sind die Deutschen immer
an allem Schuld.

Ja, der deutsche Schuldkomplex. Und die Ableitung daraus ist, wie vor 70 Jahren: „am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“.
Die Welt will aber nicht und buttert die Deutschen dabei politisch und wirtschaftlich langsam unter.
Und irgendwann muss dann wieder der „starke Mann“ her, anstatt sich rechtzeitig eine starke Position zu verschaffen.

Und dieses Schuldbekenntnis erhebt sie über
alle anderen Nationen, denen diese Art des Denkens fremd ist,
es macht sie zu besseren Menschen: zu moralischen
Herrenmenschen.

So fühlt der deutsche Linke und kommuniziert es offen. Man sehe sich Lafontaine, Gysi, Biski an. Wer gegen ihre Ideen stimmt, sieht sich einem polemischen Redeschwall gegenüber, dem er gar nciht mehr antworten möchte.

Weshalb ist es so schwer, einfach ein gesundes Verhältnis zu Staat, Nation und dem Gemeinwesen zu entwickeln, in dem man lebt?

Grüße,

Mathias

Hallo,

Der deutsche Stolz besteht aus dem Negieren von Nationen („was
kann ich dafür, daß ich da geboren bin“)

Die Menschen als gleich(wertig) anzusehen, hat nichts mit negieren von Nationen zu tun. Sicher gibt es regionale Unterschiede bei den Kulturen, aber deshalb zu sagen, ich zieh hier ne Grenze nenne das Deutschland und bin einer der Helden die hier leben ist doch der größte Müll überhaupt.

indem
Patrioten als moralisch zweifelhaft dargestellt werden

moralisch nicht, nur grenzdebil was intelligenz angeht

Diese Art Stolz ist noch arroganter und herablassender als
jeder Nationalist es je sein kann, denn es ist moralische
Überheblichkeit

lol, sagt wer? hast du dir das ganz allein ausgedacht?

Die Deutschen haben das beste Heer

genau, veraltete Technik wo man hinschaut

und die besten Politiker

Wo, hab ich was verpasst? Namen bitte, mir fällt da irgendwie keiner ein.

CO3-Ausstoß

kannt ich noch nicht…

Viele Grüße

B.

Jaja, das typische debakel der Deutschen, mir kommen die
Tränen. Aber die Fußball EM ist nicht mehr weit, dann darfst
Du Deine Fahnen raushängen ohne schief angeschaut zu werden.

Also das iss ja nun schon ein anderes Paar Schuhe! Wenns um Fuppes geht hasse ich auch Holland wie die Pest obwohl ich da nen Ferienhaus hab und das Land liebe! Genauso verhällt es sich auch mit dem „Fahnenkult“ bei der WM oder EM! Schon mal was von Spaß haben gehört?

MFG

Kurze Antwort
Hi

[OT]

wollte Dir ja nicht mehr antworten, aber was soll´s…

Oberflächliche Unterschiede in irgendwelchen Meinungen sind irrelevant - es geht ums Gesamte. Ob es dir gefällt oder nicht, wir dürften dieselben Prinzipien vertreten. Nicht alles ist immer Schwarz und Weiß!
[/OT]

Ärgerlich nur, dass das Bürgertum langsam verschwindet und die
ehemals bürgerlichen Parteien Leuten wie Lafontaine, Fischer,
Roth & Co. nichts entgegenzusetzen haben.

Alles was „dagegen“ kommt, sind sgn. „Rechte“, also Idioten, die nichts gelernt haben. Wer soll die ernst nehmen in ihrem dumpfen Fremdenhaß und Antisemitismus? Eine normale, gesunde, positive und haßfreie Einstellung zum eigenen Land wird kaum vertreten.

Ja, der deutsche Schuldkomplex. Und die Ableitung daraus ist,
wie vor 70 Jahren: „am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“.

So ist es. Wobei mir natürlich der pikante Schwenk auf die „Schuld am Desaster namens Israel“ besonders gefallen hat. :wink:

Weshalb ist es so schwer, einfach ein gesundes Verhältnis zu
Staat, Nation und dem Gemeinwesen zu entwickeln, in dem man
lebt?

Weil dieses nachhaltig zerstört und vergiftet wurde. Ich weiß nicht, ob sich je etwas daran ändern wird, geschweigedenn wie. Dazu ist Erkenntnis nötig, und die findet nicht so einfach von innen heraus statt.

Gruß
d.

Patriotismus ist…

Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oskar Wilde)

MFG

Hi!

[OT]

wollte Dir ja nicht mehr antworten, aber was soll´s…

Oberflächliche Unterschiede in irgendwelchen Meinungen sind
irrelevant - es geht ums Gesamte. Ob es dir gefällt oder
nicht, wir dürften dieselben Prinzipien vertreten. Nicht alles
ist immer Schwarz und Weiß!
[/OT]

Meine Rede… :wink:

Ärgerlich nur, dass das Bürgertum langsam verschwindet und die
ehemals bürgerlichen Parteien Leuten wie Lafontaine, Fischer,
Roth & Co. nichts entgegenzusetzen haben.

Alles was „dagegen“ kommt, sind sgn. „Rechte“, also Idioten,
die nichts gelernt haben. Wer soll die ernst nehmen in ihrem
dumpfen Fremdenhaß und Antisemitismus? Eine normale, gesunde,
positive und haßfreie Einstellung zum eigenen Land wird kaum
vertreten.

Naja, es gibt schon noch einige, ca. 88% der westdeutschen Wähler, die diese Leute nicht wählen.
Nur wird diese Zahl schrumpfen, da den Deutschen die Demokratie dahingehend aberzogen worden ist, dass sie denke, es liefe ja irgendwie, egal was man wählt.
Der Deutsche setzt sich nicht mehr für sein Land ein, er freut sich eher darüber, durch den Kauf eines chinesischen Autos 2.000 Euro gespart zu haben.

Ja, der deutsche Schuldkomplex. Und die Ableitung daraus ist,
wie vor 70 Jahren: „am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“.

So ist es. Wobei mir natürlich der pikante Schwenk auf die
„Schuld am Desaster namens Israel“ besonders gefallen hat. :wink:

Ich sehe diese Argumentation kaum und wenn, dann nur auf Seiten von völlig verblendeten Mullahs oder linken Latent-Antisemiten. Die Rechten sind für diesen Gedankengang meist schon zu dumm.

Weshalb ist es so schwer, einfach ein gesundes Verhältnis zu
Staat, Nation und dem Gemeinwesen zu entwickeln, in dem man
lebt?

Weil dieses nachhaltig zerstört und vergiftet wurde. Ich weiß
nicht, ob sich je etwas daran ändern wird, geschweigedenn wie.
Dazu ist Erkenntnis nötig, und die findet nicht so einfach von
innen heraus statt.

Nein, in D sicher nicht.

Dafür wäre eine Politik mit Profil und Vorbildfunktion nötig.

Grüße,

Mathias

Schon mal was von Spaß haben gehört?

Hab ich das jemandem abgesprochen?

„Wenn die Fahne weht, ist der Verstand in der Trompete!“ (Tucholsky)

In dem Sinne, Prost!

„Wenn die Fahne weht, ist der Verstand in der Trompete!“
(Tucholsky)

In dem Sinne, Prost!

Schönes Zitat! Iss nur leider noch zu früh für mich zum zurück prosten!

MFG

Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oskar Wilde)

Da stellt sich mal wieder die Frage, warum Zitate von bekannten Menschen immer so behandelt werden, als ob sie die allerhöchste Wahrheit darstellen. Spontan fallen mir da Mario „hab ich da schon gelebt?“ Basler, Rosa „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, aber wer anders denkt als ich, bekommt ein paar auf die Nuß“ Luxemburg und Helmut „blühende Landschaften“ Kohl ein.

Aber was viel wichtiger ist: Was willst Du mit Deiner Bemerkung eigentlich sagen?

Interessiert,

Christian

ich meine, ich finde es auch total hohl, dass alle anderen so

stolz sind, nur wir nicht.

Jaja, das typische debakel der Deutschen, mir kommen die
Tränen.

ehm…neenee…du verstehst mich grad falsch…

Aber die Fußball EM ist nicht mehr weit,

pfui daibl

dann darfst
Du Deine Fahnen raushängen ohne schief angeschaut zu werden.

wozu eine fahne? ein deutscher braucht keine fahne. ein deutscher sagt nur, dass er deutscher ist und badet im feld der reaktionen. er glaubt, er ist beliebt.

ich vermute, du hast mich falsch verstanden…

Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oskar Wilde)

wir sind nicht patriotisch, wir kämpfen für die freiheit in afghanistan und das klima auf der ganzen welt…etwas nobleres gibt es nicht…

Ein Zitat dazu
„Immer wenn wir Franzos habbe gewonnä eine Kriech, wir habbe bekomm ein Feiertach. Das hat man in Deutschland … nicht so.“

Ja, du darfst a bisserl stolz sein, aber nur wenn du mindestens 1 Dutzend Bücher verschiedener Autoren gelesen hast.

Gruß

Stefan

Hmh, haben wir gerade den Wettbewerb der Fragen laufen, die eine schlecht getarnte Behauptung bereits beinhalten?

Du behauptest, Du könntest nicht sagen, Du seiest „stolz auf Deutschland“, weil Du Dich sofort bemüßigst fühlst, das zu relativieren.

Ich behaupte, Du kannst es sagen. Auch ohne zu relativieren. Ob es was bringt oder ein Blödsinn ist, sei jetzt dahin gestellt.

Danke für jeden objektiven Beitrag.

Das war jetzt tatsächlich ein Blödsinn in diesem Zusammenhang.

Stolze Grüße
Jürgen

Hochmut kommt vor dem Fall. Einsicht dafür zu haben, noch in keinerlei Gewissenskonflikt hineingezogen worden zu sein, das wäre ein Zeichen von persönlicher Unabhänigkeit (Stolz).

guvo