Ich hoffe hier Hilfe zu finden
Wer kann mir helfen diese Frage zu beantworten.
Wie sieht es aus wenn mein Moslemischer Freund und ich heiraten wollen ?
Gibt es eine Lösung für beide Seiten ?
Ich bin katholisch und würde gerne in der Kirche heiraten .
Er ist Moslem und würde gerne islamisch heiraten.
Der weg zum Standesamt ist ja wie bei jedem der heiratet.
Gibt es Erfahrungen das beides möglich ist islamisch wie kirchlich zu heiraten .
gruß Lissi0
Hallo Christina!
Erstmal eine Seite, die ich zu dem Thema sehr interessant fand - mit vielen Tipps und Anregungen zum Nachdenken. Ich weiss nicht ob Dir das weiterhilft. Ich hab vor meiner Hochzeit diese Seite mehrmals gelesen und auch entsprechend viel mit meinem Mann diskutiert und besprochen.
http://www.verband-binationaler.de/werwirsind/
bzw.
http://www.verband-binationaler.de/eheschliessung/
Zu Deiner Frage direkt: Ich erinnere mich leider im Moment nicht genau an die Quelle von der ich die Info habe, aber ich habe gehört oder gelesen, dass das wohl möglich ist. Zumindest in der evangelischen Kirche. Bei der katholischen bin ich mir nicht sicher.
Auf jeden Fall ist es hilfreich, sich direkt bei der Kirche, bzw dem Pfarrer zu erkundigen. Die helfen doch sicher gern weiter und geben dann auch verbindliche Auskünfte.
Wenn Du sonst noch Fragen haben sollest, mail mich gerne direkt an.
Ich hoffe ich konnte - wenigstens etwas helfen. Wenn ich die genaue Quelle finde, sag ich nochmal Bescheid.
Liebe Grüße
Nicole
Hallo Christina,
meiner Erfahrung nach und was ich so gehört habe, ist es ziemlich
unwahrscheinlich, dass die katholische Kirche einen
Nichtchristen/Konfessionslosen kirchlich traut. Die evangelische Kirche ist da
liberaler. Ein Bekannter von mir aus Bayern (ehemals katholisch) und seine
ebenfalls konfessionslose Freundin wollten ihr Kind taufen lassen. Dies ging aber
nur bei der evangelischen Pfarrerin. Die katholische Kirche, wo die beiden früher
Mitglied waren, weigerte sich. Bleibt natürlich die Frage, warum du
kirchlich/chrsitlich heiraten willst, wenn deu einen Moslem hast. Entweder dir
ist der Glaube wichtig, dann hättest du dir aber m. M. nach einen Christen
gesucht, oder eben nicht, dann lass es einfach. Nur wegen der Romantik brauchst
du nicht vor den Traualtar treten. Ich weiß auch nicht, ob das deine moslemische
Verwandtschaft (und auch dein Liebster) so gerne machen würden. Der Mann hat ist
bei den Moslems immer das Familienoberhaupt und bestimmt, wo es langgeht. Oder
aus welchem Land kommt er denn?
Viel Weisheit wünscht dir Reinhard
Hallo Christina,
grundsätzlich kann ein katholischer Christ auch jemanden mit einer anderen Konfession kirchlich heiraten. Dazu muss der Bischof eine vom Pfarrer beantragte Ausnahmegenehmigung ausstellen (wegen des „Ehehindernisses der Religionsverschiedenheit“). Wie Reinhard bereits gesagt hat, sind die Katholiken da aber deutlich konservativer als die Protestanten, d.h. es kann durchaus Pfarrer geben, die das gar nicht machen wollen, dann muss man eben den nächsten (hoffentlich liberaler eingestellten) Pfarrer fragen. Es wird aber dann keine Messfeier, sondern ein Wortgottesdienst oder ähnliches sein.
Ebenso ist das ganze beim Islam. Normalerweise dürfen Moslems jemanden mit einer anderen Konfession nicht heiraten. Auch hier muss ein liberal eingestellter Imam gefunden werden.
Grundlegende Frage ist aber auch immer, ob du und dein Partner mit euch selbst vereinbaren könnt, nach den Regeln der anderen Religion zu heiraten.
Kleiner Erfahrungsbericht:
http://www.journalist-wegner.de/hochzeit.htm
Viele Grüße
Andrea
Gibt es eine Lösung für beide Seiten ?
Ich bin katholisch und würde gerne in der Kirche heiraten .
Er ist Moslem und würde gerne islamisch heiraten.
er läßt sich taufen und ihr heiratet in der kirche; und du wirst muslimin und ihr heiratet beim kadi (übrigens ist ein beitritt deinerseits gar nicht nötig - ein moslem darf eine christin heiraten!) wo ist da ein problem?
gruß
dataf0x
er läßt sich taufen und ihr heiratet in der kirche;
Das will ich ihm nicht geraten haben! Dann ist er seines Lebens nicht mehr sicher! Siehe Salman Rushdie. Der muß sich immer noch verstecken.
Jochen
Hallo, dem geschieht es ja zurecht! Hast du mal gelesen was der einen Mist schreibt?
Der beleidigt die Christen genauso wie die Muslime, aber die Christen regen sich nicht so auf.
Weg mit dem!!!
Elia
Hallo Lissi,
nimm einfach den Islam an!
Das gibt sowieso keine glückliche Beziehung wenn solche Unterschiede sind.
Wenn er es sehr genau nimmt wird es problematisch, fängt schon beim Alkohol an den man trinkt bei der Hochzeitsfeier, er darf nicht und Schweinefleisch ebenfalls nicht und und und.
Alos so wird das nichts.
Wenn du aber katholisch bleiben willst muß er das akzeptieren und dich sogar unterstützen.
Doch beten darf er nicht in der Kriche weil da ein Kreuz ist in keinem Raum mit nem Kreuz.
Kommt drauf an wenn er es genau nimmt, gibt es Probleme.
Ich würde entwedr den Islam annehmen, oder eben die kirchliche rauung sein löassen oder mit ihm über die Ernsthaftigkeit seines Glaubens reden.
Ob er weiß was auf ihn zukommt…
Werde Muslima 
…
du wirst es nicht bereuen, glaube mir!!
Nette Grüße Elia
Ich glaub dir brennt der Hut!!
was genau meinst du denn bitte mit
„weg mit dem“?
Soweit ich weiss gibt es zu dem Thema Strafrechtsparagraphen…
Sue
Hallo Sue,
ich wußte nicht daß du auch zu solchen gehörst die keine Ethik kennen und solche widerwärtige Geschreibsel wie von dem gut heißen.
Das ist meine Meinung was ich schrieb, so jemand … wozu lebt ein solcher Mensch?
Zur Ehre Gottes?
Da du wohl Atheist bist siehst du es eben anders das ist deine Sache ich habe meien Meinung geäußert und hoffe nur es trfft ihn genau das was er verdient hat.
Aber das Thema ist indiskutabel, du hast deine Meinung ich habe miene die sich nicht ändern wird.
Mehr sage ich nicht dazu.
Gruß Elia
Ehrlich,
das war jetzt der Lacher des Tages -
Atheisten haben also nach deiner messerscharfen Logik keine ethischen Werte?
Und wie kommst du drauf dass ich Atheistin bin…grübel…
Eventuell besteht bei mir sogar Toleranzverdacht ! Ist das dann was das ethische Verhalten angeht erschwerend anzurechnen??
Sue
Hallo liebe Sue,
ich darf einmal unterstellen daß wenn man „gottlos“ ist, um diesen Ausdruck mal zu gebrauchen, also Atheist ist, keine wirklich tiefe Glaubensethik haben kann im konventionellen Sinn wie es die Menschen haben, die fest an Gott glauben. Denn diese Menschen würden und könnten niemals gottwidrige Dinge solcher Art wie er von sich gab äußern oder gar noch tolerieren.
Jedem aufrichtig an den Abraham-Gott glaubenden Menschen bricht das Herz und die Seele entzwei wenn er solche Dinge lesen muß, egal ob Christ, Muslim oder Jude.
Nur die Atheisten, die haben damit keine tolerablen Konflikte, denn die stehen Gott niicht dermaßen nahe um hier eine Störung ihres Religionsfriedens zu empfinden. Eben weil die Religion in diesem Sinne ja fehlt.
Und da gibt es einen Paragraph der die Störung des Religionsfriedens unter Strafe stellt.
Natürlich Auslegungssache. Aber immerhin.
Ein Lacher ist das wirklich nicht, sondern sehr bedauerlich wenn jemand so sehr die Contenance verliert und das was er einmal glaubte so in den Schmutz tritt.
Er ist ein bemitleidenswerter Mensch, angesichts der Verantwortlichkeit Gott gegenüber und der hohen Rechenschaftspflicht die ihm zukommt am Tage des Gerichtes.
So jedenfalls die Sicht des Gläubigen.
Der Atheist sollte zumindest moralethische Werte hier hochhalten und aus nichtreligiöser Sicht Verunglimpfungen religiöser Empfindungen seiner Mitmenschen verwerfen.
Wenn du tolerant bist, so bitte ich dich freundlich um Toleranz für mich wenn ich mich entsetze und mir die Tränen kommen solches lesen zu müssen, andererseits mir meine Wut auf solche Urheber freundlich nachzusehen.
Abe bitte verenge deine wertvolle Toleranz dnen gegenüber die Werte zerstören, egal ob gläubig oder nicht und egal ob Judenverfolgung, Schwarzenhass oder Religionsbeschmutzung.
Das sind Dinge die sich einfach nicht gehören wenn ich die moralischen Altwerte die hoffentlich imemr noch gelten dürfen einmal zur Grundlage mache.
Denn solche Menschen sind es nicht Wert deine Toleranz zu fühlen.
Genauso wenig wie Vergewaltiger von Kindern, um es mal deutlich zu vergleichen damit du mich verstehst, Sue.
Also ih habe nicht so kurzschlüssig gedacht wie du es verstanden hast, ich habe mich nur zu direkt ausgedrückt und spreche einem Atheisten keineswegs Toleranz ab, nur sehe ich sie wie oben schon gesagt religiös bezüglich verengt.
Nette Grüße Elia