Darf ein sozialhilfeempfänger mittags essen?

auf dem sozialamt muß jemand ja lang warten. er kommt um 8 auf die stelle für wohnungsnotfälle, bekommt so eine wartenummer, wartet vier stunden auf dem flur. dann geht er auf die toilette und dann essen, er ist etwa eine dreiviertelstunde weg.

er kommt wieder und wartet bis 15 uhr. gegen 14 uhr wummert er kräftig gegen verschiedene türen, aber jemand der da zu arbeiten scheint sagt ihm, das bringt nichts, er solle warten bis er aufgerufen wird und das könne dauern. dann wird das amt geschlossen und er weggeschickt. er fragt, warum er nicht drankommt und ein wachmann von einem privaten sicherheitsdienst der da betrunkene antragsteller rauswerfen soll ist so freundlich und kümmert sich drum und sagt ihm dann, er hätte den aufruf seiner nummer verpaßt.

das war donnerstag.

er kommt am nächsten öffnungstag (montag, weil freitag arbeiten die da nicht) wieder und will natürlich die sozihilfekohle ab donnerstag. dazu ist zu sagen, er war voll abgebrannt, unverschuldet in not geraten (seine alte hat ihn rausgeworfen, er war hausmann aber unverheiratet) und musste sich die kohle für essen und unterkunft (beides bescheiden, natürlich) für donnerstag bis sonntag privat pumpen (10 euro pro tag gab ihm dafür ein bekannter).

ist er im recht oder ist er ein sozialschmarotzer? was denkt ihr darüber, moralisch und ethisch und rechtlich? oder hat der einen querulantenwahn?

h.

Also mal rein logisch betrachtet:

Wenn er eine Wartenummer hatte, dann blinkt ja meistens dann irgendwo im Flur ein Lämpken, wo dann die nächste Nummer drauf steht… Wenn dann die Nummern auf dem Lämpken so sachte in die Nähe seines Nümmerchens kommen sollte man doch eigentlich meinen, der Mensch ist so intelligent und entfernt sich erstmal nicht von seinem Standort…
Ansonsten empfinde ich auch eine Toilette nun nicht als das Ambiente in dem man normalerweise eine dreiviertel Stunde zum Mittagstisch verbringt (meistens ermangelt es da einem auch am Tisch…).
Ansonsten sollte er ja bei Rückkehr eigentlich gemerkt haben, dass die Nummernfolge seines Nümmerchens und die Nummernfolge der im Lämpken eingeblendeten Zahl nicht mehr der Bezeichnung „meine Nummer > eingeblendete Nummer“ darstellt.

Sozialhilfe wird ab Bekanntwerden der Notlage gezahlt. Wenn er den Bedarf an dem Donnerstag da nicht bekanntgegeben hat, dann hat er ein Problem. Das Problem nämlich, dass dem Sozialamt seine Notlage nicht bekannt wurde.

Betrachten wir es mal ohne das Sozialamt: Ich stehe um 19.45 Uhr in der Schlange an der Supermarktkasse, sagen wir am Gründonnerstag. Alles ist noch proppevoll, die Leute denken ja, an den 3 Feiertagen könnten sie verhungern… Shit, da fällt mir ein: „Ich habe wahnsinnig Hunger.“ Also verlasse ich meine Schlange und gehe Essen… Um 20.30 Uhr komme ich zurück und stelle fest: „Na so eine Scheiße, die haben den Laden ja schon dicht gemacht…“ Wer ist Schuld? Kaufland oder ich?

Ansonsten: Nur weil Freitags keine Sprechzeiten sind, heißt das nicht, dass dort nicht gearbeitet wird? Oder meinst du, die eingereichten Unterlagen und Anträge sichten sich von allein, geben sich von allein in Computersysteme ein und machen sich auch allein zahlbar? Diese Behauptung ist eine Frechheit.

Turtle

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er kommt am nächsten öffnungstag (montag, weil freitag
arbeiten die da nicht)

Wie kommst du da drauf??
meinst du, die Akten bearbeiten sich von selbst?
Wenn den ganzen Tag Publikumsverkehr herrscht, wann sollen denn die Ansprüche berechnet und Zahlungen angewiesen werden?

Gruß
HaWeThie

Hallo huebscher mann

auf dem sozialamt muß jemand ja lang warten.

Nicht nur jemand, sondern jeder !

er kommt um 8 auf

die stelle für wohnungsnotfälle,

Wie kam es eigentlich zu diesem Notfall ?
Du hast doch nicht etwa, die Miete vom Sozialamt, in Flüssig-Nahrung
umgesetzt !
Wenn Dein Vermieter 3 Monate, keine Miete von Dir sieht, dann ist
das wirklich ein Notfall.

bekommt so eine wartenummer,

wartet vier stunden auf dem flur.

Normale Wartezeit, viele Antragsteller, wenig Sachbearbeiter,
auch Personalmangel genannt.
Du bist doch sicher auch dafür, das es zu viele Angestellte und
Beamte gibt, also wird gespart im öffentlichen Dienst,
in Zukunft dann mit fünf Stunden, Wartezeit rechnen.

dann geht er auf die

toilette und dann essen, er ist etwa eine dreiviertelstunde
weg.

Auf die Toilette gehen ist nicht das Problem, nur wenn ich nach
einer dreiviertelstunde, wieder im Amt aufschlage, dann frage ich
sofort nach, ob meine Nummer schon aufgerufen wurde.

er kommt wieder und wartet bis 15 uhr. gegen 14 uhr wummert er
kräftig gegen verschiedene türen

Hochinteressant: Er kommt wieder und wartet bis 15 Uhr,
Dann benutzt er seine Zeitmaschine in die Vergangenheit um gegen 14 Uhr
kräftig gegen verschiedene Türen zu wummern.
Aber fast alle schlafen.

, aber jemand der da zu

arbeiten scheint

Es scheint nur so !

sagt ihm, das bringt nichts, er solle warten

bis er aufgerufen wird und das könne dauern. dann wird das amt
geschlossen und er weggeschickt.

Überstunden werden nicht bezahlt und wer arbeitet schon gern in
seiner Freizeit.

er fragt, warum er nicht

drankommt

und ein wachmann von einem privaten

sicherheitsdienst der da betrunkene antragsteller rauswerfen
soll ist so freundlich und kümmert sich drum und sagt ihm
dann, er hätte den aufruf seiner nummer verpaßt.

Genau so ist es !
Woher weisst Du eigentlich, das es betrunkene Antragsteller gibt ?

das war donnerstag.

er kommt am nächsten öffnungstag (montag, weil freitag
arbeiten die da nicht)

Gearbeitet wird von Montag bis Freitag, Sprechzeiten für die Bürger
stehen außen an der Tür.
Wann sollen die Anträge bearbeitet werden, Sonnabend und Sonntag oder
in der Nacht ?

wieder und will natürlich die

sozihilfekohle ab donnerstag. dazu ist zu sagen, er war voll
abgebrannt,

Zum Essen gehen, für eine dreiviertelstunde hat es aber noch gereicht ?

unverschuldet in not geraten (seine alte hat ihn

rausgeworfen,

Immer diese bösen Frauen !

ist er im recht oder ist er ein sozialschmarotzer? was denkt
ihr darüber, moralisch und ethisch und rechtlich? oder hat der
einen querulantenwahn?

h.

Rechtlich gesehen steht jedem Antragsteller, die vom Gesetzgeber
beschlossenen Sozialleistungen zu, nach Prüfung der eingereichten
Unterlagen.
Alles andere, was Moral, Querulant oder Sozialschmarotzer betrifft,
öffentlich kein Kommentar.
Wenn Antwort erforderlich, stell mir diese Frage per Mail.

Gruß Iwan

also auf dem sozialamt in berlin wedding gibt es keine blinkende lämpchen. da ist es so, man erscheint, meldet sich in einem zimmer, da wird einem gesagt, man soll in dieses und jenes stockwerk gehen und eine nummer ziehen. dann zieht man aus einem holzkasten eine nummer von einer rolle. außerdem schreibt man seinen namen und diese nummer auf einen kleinen zettel, den man in ein holzfach legt. das holzfach wird ab und zu gelehrt und an die verschiedenen sachbearbeiter verteilt.

die nummern werden auch nicht chronologisch abgearbeitet, sondern auf verschiedene sachbearbeiter verteilt, nach dem anfangsbuchstaben des nachnamens. die meisten personen werden namentlich aufgerufen, nur manchmal (schwierig auszusprechende namen) rufen die sachbearbeiter eine nummer auf.

in dem flur warten üblicherweise morgens etwa 50 bis 100 personen, es herrscht ein gewisser unruhepegel, da familien mit kindern und betrunkene darunter sind.

rein logisch betrachtet kann ein antragsteller nicht erkennen, wie nahe sein aufruf rückt.

ändert das jetzt was an der sachlage?

bekanntgabe der notlage, ist die gegeben durch das melden in dem zimmer und das ausfüllen des karteigroßen kärtchens, auf dem der antragsteller seinen namen und seine wartenummer geschrieben hat? oder durch das ansprechen des wachmannes, der als einzige person nicht hinter verriegelten türen sitzt?

h.

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Hallo huebscher mann

also auf dem sozialamt in berlin wedding gibt es keine
blinkende lämpchen. da ist es so, man erscheint, meldet sich
in einem zimmer, da wird einem gesagt, man soll in dieses und
jenes stockwerk gehen und eine nummer ziehen. dann zieht man
aus einem holzkasten eine nummer von einer rolle. außerdem
schreibt man seinen namen und diese nummer auf einen kleinen
zettel, den man in ein holzfach legt. das holzfach wird ab und
zu gelehrt und an die verschiedenen sachbearbeiter verteilt.

Du beschreibst es richtig, nicht nur im Wedding ist das so.
Der Senat und die Bezirke sind pleite, da fehlt das Geld für
moderne Anlagen.

die nummern werden auch nicht chronologisch abgearbeitet,
sondern auf verschiedene sachbearbeiter verteilt, nach dem
anfangsbuchstaben des nachnamens.

Richtig ! Jeder Sachbearbeiter hat 3 oder 4 Buchstaben, etwa
200 bis 400 Aktenordner unter sich, die bearbeitet werden müssen.
Viele davon sind sehr zeitaufwendig.

die meisten personen werden

namentlich aufgerufen, nur manchmal (schwierig auszusprechende
namen) rufen die sachbearbeiter eine nummer auf.

Versuche einmal als Deutscher, einen asiatischen Namen auszusprechen.

in dem flur warten üblicherweise morgens etwa 50 bis 100
personen, es herrscht ein gewisser unruhepegel, da familien
mit kindern und betrunkene darunter sind.

Nicht nur morgens, den ganzen Tag über.
Da kannst Du mal sehen, was die Sachbearbeiter aushalten müssen.
Am frühen Morgen, sitzen einen schon Betrunkene gegenüber, einige
von denen werden aggressiv und gewalttätig, deshalb der Wachschutz, für die weiblichen Sachbearbeiter.

rein logisch betrachtet kann ein antragsteller nicht erkennen,
wie nahe sein aufruf rückt.

Richtig, Mach einen Vorschlag, wie man das ändern kann, darf aber
kein Geld kosten, ist ja schließlich keines da.

Also mal rein logisch betrachtet:

Wenn er eine Wartenummer hatte, dann blinkt ja meistens dann
irgendwo im Flur ein Lämpken, wo dann die nächste Nummer drauf
steht… Wenn dann die Nummern auf dem Lämpken so sachte in
die Nähe seines Nümmerchens kommen sollte man doch eigentlich
meinen, der Mensch ist so intelligent und entfernt sich
erstmal nicht von seinem Standort…

Das mit den blinkenden Lampen, gibt es nur in Ämtern, die schon
modernisiert wurden, im Sozialamt Wedding ist dieses noch nicht
passiert.

Gruß Iwan

Hallo huebscher mann

auf dem sozialamt muß jemand ja lang warten.

Nicht nur jemand, sondern jeder !

er kommt um 8 auf

die stelle für wohnungsnotfälle,

Wie kam es eigentlich zu diesem Notfall ?
Du hast doch nicht etwa, die Miete vom Sozialamt, in
Flüssig-Nahrung
umgesetzt !
Wenn Dein Vermieter 3 Monate, keine Miete von Dir sieht, dann
ist
das wirklich ein Notfall.

na der antragsteller lebte in eheähnlicher gemeinschaft mit einer frau und führte den gemeinsamen haushalt. mieterin der wohnung war aber die holde. die war der beziehung überdrüssig geworden und hat ihn vor die tür gesetzt. deswegen war der antragsteller wohnungslos geworden und hatte irgendwie auch nur noch 10 euro cäsh in der täsch. anspruch auf alg/alhi besteht nicht, da der antragsteller ja in den letzten jahren hausmann war, also keine wartezeiten gemäss SGB hat. eltern und großeltern verstorben, keine geschwister, es gibt also keine verwandten die dem antragsteller hilfe leisten könnten. der antragsteller verfügt über kein vermögen, hat nur seine persönlichen klamotten in einem koffer dabei. zuständigkeit sozialamt ist also gegeben, unverschuldete notlage.

bekommt so eine wartenummer,

wartet vier stunden auf dem flur.

Normale Wartezeit, viele Antragsteller, wenig Sachbearbeiter,
auch Personalmangel genannt.
Du bist doch sicher auch dafür, das es zu viele Angestellte
und
Beamte gibt, also wird gespart im öffentlichen Dienst,
in Zukunft dann mit fünf Stunden, Wartezeit rechnen.

jaja, der antragsteller fügt sich auch ohne mullen und knullen, aber mittags bekam er halt hunger.

dann geht er auf die

toilette und dann essen, er ist etwa eine dreiviertelstunde
weg.

Auf die Toilette gehen ist nicht das Problem, nur wenn ich
nach
einer dreiviertelstunde, wieder im Amt aufschlage, dann frage
ich
sofort nach, ob meine Nummer schon aufgerufen wurde.

es gibt keine möglichkeit, das zu fragen. im sozialamt sitzen die bearbeiter hinter verschlossenen türen, auf klopfen wird nicht reagiert, sie betreten nur selten den flur, weil die büros untereinander durch quertüren verbunden sind (klingt absurd, aber ist so).

er kommt wieder und wartet bis 15 uhr. gegen 14 uhr wummert er
kräftig gegen verschiedene türen

Hochinteressant: Er kommt wieder und wartet bis 15 Uhr,
Dann benutzt er seine Zeitmaschine in die Vergangenheit um
gegen 14 Uhr

entschuldige meine unklare ausdrucksweise. gemeint war: zwischenzeitlich hat er gegen 14 uhr gegen verschiedene türen gewummert.

kräftig gegen verschiedene Türen zu wummern.
Aber fast alle schlafen.

ja, du kannst da gegen türen hauen oder treten, die kommen deswegen nicht an die tür. aber wenn du es zu heftig machst, dann kommt der private wachmann und setzt dich vor die tür. klingt absurd aber ist so.

, aber jemand der da zu

arbeiten scheint

Es scheint nur so !

naja, die tragen ja keine uniform, diese mitarbeiter da, aber es war halt jemand, der akten trug und mit hilfe eines schlüssels eine der türen öffnete.

sagt ihm, das bringt nichts, er solle warten

bis er aufgerufen wird und das könne dauern. dann wird das amt
geschlossen und er weggeschickt.

Überstunden werden nicht bezahlt und wer arbeitet schon gern
in
seiner Freizeit.

er fragt, warum er nicht

drankommt

und ein wachmann von einem privaten

sicherheitsdienst der da betrunkene antragsteller rauswerfen
soll ist so freundlich und kümmert sich drum und sagt ihm
dann, er hätte den aufruf seiner nummer verpaßt.

Genau so ist es !
Woher weisst Du eigentlich, das es betrunkene Antragsteller
gibt ?

das ist mir bekannt geworden. quellen behandel ich aber vertraulich.

das war donnerstag.

er kommt am nächsten öffnungstag (montag, weil freitag
arbeiten die da nicht)

Gearbeitet wird von Montag bis Freitag, Sprechzeiten für die
Bürger
stehen außen an der Tür.
Wann sollen die Anträge bearbeitet werden, Sonnabend und
Sonntag oder
in der Nacht ?

wieder und will natürlich die

sozihilfekohle ab donnerstag. dazu ist zu sagen, er war voll
abgebrannt,

Zum Essen gehen, für eine dreiviertelstunde hat es aber noch
gereicht ?

weil der antragsteller sehr abgebrannt war hat es etwas länger gedauert, denn die kantine im amt und die imbissbude direkt vor der tür waren zu teuer, also mußte er ein stück zu fuß gehen, hat dann einen döner kebab für 1,99 euro gekauft und einen kaffee für 0,50 euro. so viel geld hatte er noch.

unverschuldet in not geraten (seine alte hat ihn

rausgeworfen,

Immer diese bösen Frauen !

ist er im recht oder ist er ein sozialschmarotzer? was denkt
ihr darüber, moralisch und ethisch und rechtlich? oder hat der
einen querulantenwahn?

h.

Rechtlich gesehen steht jedem Antragsteller, die vom
Gesetzgeber
beschlossenen Sozialleistungen zu, nach Prüfung der
eingereichten
Unterlagen.
Alles andere, was Moral, Querulant oder Sozialschmarotzer
betrifft,
öffentlich kein Kommentar.

ich habe den eindruck, du gibst nur dazu einen kommentar, nicht zu dem rechtlichen aspekt.

Wenn Antwort erforderlich, stell mir diese Frage per Mail.

Gruß Iwan

h.

er kommt am nächsten öffnungstag (montag, weil freitag
arbeiten die da nicht)

Wie kommst du da drauf??
meinst du, die Akten bearbeiten sich von selbst?

du, also ehrlich, was die akten so machen wenn sie unbeobachtet sind weiß ich nicht. wenn man sie beobachtet verhalten sie sich meistens unauffällig, bevorzugt liegen sie in stapeln irgendwo rum. gerne lassen sie sich auch mal rumtragen oder auf so einem aktenwägelchen durch die behörde fahren, haupausflugsziel ist der raum in dem eine fotokopiermaschine wohnt. aber eigentlich war das nicht gegenstand meiner frage.

Wenn den ganzen Tag Publikumsverkehr herrscht, wann sollen
denn die Ansprüche berechnet und Zahlungen angewiesen werden?

Gruß
HaWeThie

h.

Haaaaaallo!!
Keine Wohnung, kein Geld,
dafür ständig online???
Troll ick hör Dir trapsen

Gruß elmore

Hallo huebscher mann

Wie kam es eigentlich zu diesem Notfall ?

na der antragsteller lebte in eheähnlicher gemeinschaft mit
einer frau und führte den gemeinsamen haushalt. mieterin der
wohnung war aber die holde. die war der beziehung überdrüssig
geworden und hat ihn vor die tür gesetzt.

Der Antragsteller führte also den gemeinsamen Haushalt, die Frau ging
arbeiten oder ?
Womöglich beendete die Frau, die Beziehung, weil der Hausmann, den
gemeinsamen Haushalt nicht zufriedenstellend geführt hat.

deswegen war der

antragsteller wohnungslos geworden und hatte irgendwie auch
nur noch 10 euro cäsh in der täsch. anspruch auf alg/alhi
besteht nicht,

Wie sieht es mit Job-Suche aus ?

da der antragsteller ja in den letzten jahren

hausmann war, also keine wartezeiten gemäss SGB hat. eltern
und großeltern verstorben, keine geschwister, es gibt also
keine verwandten die dem antragsteller hilfe leisten könnten.
der antragsteller verfügt über kein vermögen, hat nur seine
persönlichen klamotten in einem koffer dabei. zuständigkeit
sozialamt ist also gegeben, unverschuldete notlage.

Ganz unverschuldet ist das nicht, wenn man, zur Miete wohnt, hat
man einen Mietvertrag, in einer ehelichen Gemeinschaft, wenigstens
einen Untermietvertrag, sonst ist man der Gnade seines Lebenspartners
ausgesetzt.

Auf die Toilette gehen ist nicht das Problem, nur wenn ich
nach
einer dreiviertelstunde, wieder im Amt aufschlage, dann frage
ich
sofort nach, ob meine Nummer schon aufgerufen wurde.

es gibt keine möglichkeit, das zu fragen. im sozialamt sitzen
die bearbeiter hinter verschlossenen türen, auf klopfen wird
nicht reagiert, sie betreten nur selten den flur, weil die
büros untereinander durch quertüren verbunden sind (klingt
absurd, aber ist so).

Das ist nicht absurd, das ist richtig so, aus sicherheitsgründen.
Ein Beispiel: Dieses ist wirklich passiert !
Ein Sozialhilfe-Empfänger bekam einen negativen Bescheid, auf deutsch,
sein Antrag wurde abgelehnt.
Völlig außer sich, kam er einige Stunden später wieder und bedrohte die
Sachbearbeiterin mit einer Axt.
Aus ihren Schreibtisch machte er Kleinholz, bis er von der Polizei
in gewahrsam genommen wurde.

Woher weisst Du eigentlich, das es betrunkene Antragsteller
gibt ?

das ist mir bekannt geworden. quellen behandel ich aber
vertraulich.

Verstehe, aus Datenschutzgründen. :smile:

unverschuldet in not geraten (seine alte hat ihn

rausgeworfen,

Immer diese bösen Frauen !

ist er im recht oder ist er ein sozialschmarotzer? was denkt
ihr darüber, moralisch und ethisch und rechtlich? oder hat der
einen querulantenwahn?

h.

Rechtlich gesehen steht jedem Antragsteller, die vom
Gesetzgeber
beschlossenen Sozialleistungen zu, nach Prüfung der
eingereichten
Unterlagen.
Alles andere, was Moral, Querulant oder Sozialschmarotzer
betrifft,
öffentlich kein Kommentar.

ich habe den eindruck, du gibst nur dazu einen kommentar,
nicht zu dem rechtlichen aspekt.

Was erwartest Du, das ich jetzt für Dich, Anträge stelle ?
Eine konkrete Beratung, kann Dir nur Deine zuständige Sachbearbeiterin geben.

Gruß Iwan

Hallo,

irgendwie finde ich die Frage merkwürdig, ob ein Sozialhilfemepfänger mittags essen darf. Soll da jetzt einer „nein“ sagen, weil der Sozialhilfeempfänger nicht arbeitet und daher weniger Kalorien verbraucht ? Oder soll er „ja“ sagen, weil er ein Mensch wie Du und ich ist und mittags Kohldampf schiebt :smile: ?

Toll finde ich, das das Amt schon um 8 Uhr geöffnet hat, in meinem Wohnort mit immerhin über 200.000 Einwohnern würde man Dir was husten.

Vom fachlichen her hast Du, denke ich, einfach Pech gehabt, wie willst Du Deine Anwesenheit nachweisen ? Wenn die Sachbearbeiter nicht die Zettel aus dem Holzkasten sammeln, dann ist Sense.

Eine Erfahrung fürs Leben: bei der Sozi muss man sich vorher gründlichst entleeren und 2 bis 3 trockene Brötchen mitnehmen. Und das im Jahr 2004 !

Gruss

Andreas

Hallo,

richtig ist hier, dass das Bekanntwerden der Notlage maßgeblich ist.

Allein durch das Ziehen einer Nummer dürfte dise nicht bekanntgemacht worden sein, vielmehr wird dadurch nur ein Gesprächswunsch übermittelt.

Tipp: Einfach mit dem zuständigen Sachbearbeiter darüber sprechen, und detailliert begründen, warum es nicht möglich war, an dem Tag die Notlage zu melden. Verweigert der eine Beratung dazu, Dienstaufsichtsbeschwerde zur Niederschrift.

Ein Besuch auf dem WC ist sicher kein Verschulden, hier würde ich mal nachfragen, ob für solche Fälle mehrfach aufgerufen wird und warum es keine Möglichkeit gibt, sich nachher zu erkundigen.

Ich kenn die Situation auf dem Sozialamt von der anderen Seite.

Was das Essen angeht, denke ich, ist durchaus zumutbar sich morgen etwas zu Trinken und zu Essen (Schnitten o.ä.) mitzunehmen.

Vorgehen:
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand stellen.

Dürfte aber keinen Erfolg haben, weil schuldhaft die Notlage (Essen ist mitzubringen) nicht angezeigt worden ist. Anders wenn tatsächlich nur kurz das WC aufgesucht wurde und deswegen Anzeige nicht möglich war.

Gruß,

Christian

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Soll/Darf ein Mensch mittags essen?
Hallo h,

auf dem sozialamt muß jemand ja lang warten. er kommt um 8 auf
die stelle für wohnungsnotfälle, bekommt so eine wartenummer,
wartet vier stunden auf dem flur. dann geht er auf die
toilette und dann essen, er ist etwa eine dreiviertelstunde
weg.

laut Arbeitszeitgesetz, hat man die Pflicht/den Anspruch, frühestens nach 6 Stunden eine Pause machen zu sollen/zu dürfen.
Du müsstest also 6 Stunden ohne Toilettengang/Nahrung aushalten können - laut Gesetz.
Z.B. in der ambulanten Pflege ist es üblich, dass man zwischendurch am Steuer etwas isst und trinkt (keine Zeit) - Übel aber Üblich.
Wenn eine Notdurft ansteht, muss man schauen, wo die sanitären Verhältnisse einigermaßen erträglich sind - ansonsten „verklemmt man es“ sich halt.
So ist das Gesetz.

Ansonsten kann ich nur berichten, dass auch Diabetiker, die auf regelmäßige Mahlzeiten zwingend angewiesen sind, in der Ambulanz eines Krankenhauses bei angemeldeten Terminen stundenlang (ohne Nahrung) warten müssen, bis sie ihren Behandlungstermin wahrnehmen können.

Diese Gesetzesvorlagen/Gegebenheiten empfinde ich als unzumutbar.
Man kann sich nur damit trösten, dass es nicht nur einen selbst betrifft.

Gruß
karin

Ich kann es nicht glauben, dies soll ein Expertenforum sein? Da beschreibt jemand, was ihm beim Sozialamt passiert ist. Und unabhängig davon, ob er sich nun richtig oder falsch verhalten hat, wird ihm hier jedes Wort im Munde umgedreht, seine Aussagen werden bis ins Detail auseinander genommen und dabei falsch verstanden bzw. interpretiert, und er wird - zwischen einigen doch brauchbaren Aussagen - auf eine sehr unangenehme und wirklich nicht witzige Art verschaukelt. Wenn er schreibt, dass „die freitags nicht arbeiten“, dann meinte er wohl damit, dass an Freitagen kein Publikumsverkehr herrscht. Aber hier wird ihm einfach Frechheit unterstellt. Und wenn seine Partnerin ihn aus der Wohnung wirft, dann kommt der ironische Kommentar „diese bösen Frauen“ oder ihm wird unterstellt, dass er den Haushalt nicht richtig gemacht hat. Und dann wird noch vermutet, dass er ein Alkoholproblem hat. Das ist unterste Schublade! Natürlich habt ihr Recht, er hätte sich etwas zum Essen mitbringen sollen. Und natürlich sollte man sich auf keinen Fall aus dem Amt entfernen, schließlich geht es ja darum, dass man seine Lage mithilfe des Amtes verbessern möchte. Okay, er hat da einen Fehler gemacht. Aber das könnt ihr ihm doch in klaren Worten sagen, statt mit Unterstellungen und Beleidigungen um euch zu werfen.

@Hübscher Mann: ich habe mich weggeworfen vor Lachen über deine ironische Bemerkung, was die Akten im beobachteten und unbeobachteten Zustand so machen :wink:

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