Darf Ich meine Privat Adresse für Geld anderen Menschen zur Benutzung anbieten?

Ich wollte gerne wissen ob ich meine private Adresse (Wohnsitz) anderen Menschen zur Verfügung stellen darf um damit Geld zu verdienen. Wenn beispielsweise eine Person seine eigene Adresse nicht offiziell benutzen möchte kann diese Person dass ja über eine andere Adresse tun, in diesem Fall meine. z.B: Um Post oder Pakete zu empfangen die dann an die offizielle Adresse nachgeschickt werden. Bevor eine Diskussion wegen illegaler Absichten aufkommt möchte ich anmerken das dies nicht die absicht ist. Es gibt genug Gründe eine zweite Adresse zu nutzen. Natürlich würde der nötige Papierkram gemacht werden um einer Straftat zu entgehen. Schwarze Schaafe gibt es auch bei Ebay oder anderen Aktions- oder Handelsportalen, dem kann man nicht entgehen. Meine frage ist nun ob das überhaupt möglich ist und wenn ja ob man als Adressgeber rechtliche Konsequenzen bekommen kann.

Ja, ne, ist klar.

Aber zu deiner Frage. Normalerweise wird es dich „nur“ wegen Beihilfe treffen, der eigentliche Täter ist ja der, der seine Identität verschleiert. Beihilfe zu was? Wissen wir nicht, in Frage kommen:

  • Betrug
  • Geldwäsche
  • Steuerhinterziehung

und noch so manches mehr.

Du willst damit Geld verdienen, aha.

Was für ein widersprüchliches Geschwurbel.
Also Straftaten sollen schon begangen, mindestens aber geduldet werden, aber man möchte sich natürlich einer Bestrafung entziehen.

Schreib’ doch mal ein paar außerkriminelle Absichten hier rein, wenn es genug davon gibt, mir fehlt wohl die Fantasie.

soso, deshalb kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an oder wie?
Ein Weg, solchen schwarzen Schaafen nicht auf den Leim zu gehen ist z.B., hier keine Beratung für Straftaten zu geben.

Hi,

also ich denke, das bloße Zurverfügungstellen deiner Adresse ist kein Problem. (z.B. wenn andere die Adresse verwenden, um dort Pakete hin zu schicken). Allerdings solltest du auch beachten, dass du dich dann anmelden solltest, da es sich dabei um eine Gewerbsmäßigkeit handelt, die angemeldet werden muss.

Die Frage des „Dürfens“ stellt sich in meinen Augen nur, wenn die Gründe für die Nutzung deiner Adresse durch andere Personen illegale Handlungen beinhalten. In einem solchen Fall solltest du dringend die Finger davon lassen, da irgendwann alles auf dich zurückfallen wird!!!

Niemand verbietet dir „für einen Freund Post anzunehmen“, was aber nicht heisst dass die Staatsanwaltschaft, Polizei, der Zoll oder das Finanzamt nicht tätig werden wenn sie einen Verdacht haben dass du unsaubere Dinge betreibst.

Dem Postboten ist es egal wo er seine Post abgibt. Hauptsache auf dem Klingelschild steht der Name der auch auf dem Brief steht.

Schonmal daran gedacht das nicht jeder Mensch eine Meldeadresse hat? Ich hatte auch schon schlimme Zeiten hinter mir die mich in die Obdachlosigkeit getrieben haben und ich währe froh gewesen wenn es so etwas damals gegeben hätte dass man wenigstens irgendwo gemeldet ist. Das ist mal so der Hauptgrund warum Ich soetwas für sinnvoll halte. Wenn Menschen meinen das sie soetwas ausnutzen müssen und illegale Dienste über diese Adresse betreiben dann ist das leider sehr schade aber verhindern kann man es leider nie!

Es geht um die Frage, Geld dadurch zu verdienen, dass man andere seine eigene Adresse nutzen lässt.
Da scheidet Obdachlosigkeit als außerkrimineller Grund aus oder welcher Obdachlose bekommt regelmäßig Pakete?

Falls es nur darum gehen sollte, Post zu empfangen und man bittet einen Bekannten um Hilfe:
soll der doch einen Briefkasten anschrauben (hoffentlich ohne Entgelt).

Bzw. gleich mit c/o arbeiten, dann ist alles sauber, weil ja erkennbar ist, wer Adressat ist.

Obdachlosigkeit scheidet eben nicht aus! ich hab bei verschiedenen kollegen zu der zeit gewohnt und das zählt trotzdem als ofw (ohne festen Wohnsitz) mit einer solchen adresse kann man sivh wenigstens irgendwo anmelden und viele arbeiten auch wenn sie obdachlos sind und schaffen es trotzdem irgendwie ihr leben wieder auf die reihe zu bekommen. deine Auffassungsgabe gefällt mir absolut nicht weil du meinst es stecken kriminelle absichten dahinter obwohl ich mehrfach gesagt habe das dies nicht der fall ist! Ebay und Co wurden auch für betrügerische Zwecke missbraucht dennoch war es dafür wohl kaum vorgesehen. als zweiten punkt möchte ich ansprechen das die post nur als Beispiel genannt wurde was man machen kann nicht das es so ist. Als weiteren grund zu verwendung möchte ich gerne noch einräumen das jeder mensch eine Meldepflicht hat ich habe keinen Wert darauf gegeben und musste Strafe zahlen. Dem hätte ich aus dem weg gehen können hätte es soetwas damals gegeben für private Menschen. Für die Geschäftswelt gibt es soetwas schließlich auch und sicher nicht für kriminelle Zwecke. PayPal läuft über dad selbe prinzip, eine Firma die Zwischen Shop und Endkunde das Geld vermittelt da krät kein Hahn! Außerdem muss ich mich nicht bei einem mießepeter rechtfertigen der nicht kapiert was die eigentliche Frage war! nämlich ob ich das überhaupt machen darf?!

Hallo!

Hast Du plötzlich das Thema gewechselt? Ursprünglich ging es um diesen Sachverhalt:

Ob jemand ein Namensschild an der Tür/am Briefkasten hat, so dass Post zugestellt werden kann, hat nichts mit der Anmeldung bei irgendeinem Amt zu tun.

Dein Posting ließ eine altbekannte Masche vermuten: Nützliche Idioten stellen ihre Anschrift zur Verfügung, um sodann Waren zu empfangen und an Adressen irgendwo im Ausland weiterzuleiten. Die Waren wurden bestellt, aber nie bezahlt. Nachforschungen führen zwangsläufig zur Wohnung, die als Umschlagplatz für die Waren diente. Der Inhaber der Adresse war Mittäter, dem ein Gericht nicht unbedingt glauben wird, von nichts gewusst zu haben. Der hohe Verschleiß an aus dem Verkehr gezogenen Mittelsmännern spielt für die Täter keine Rolle, denn kurze Zeit funktioniert jeder neue Umschlagplatz und die ergaunerten Waren kommen bei ihnen an.

Wenn jemand für das Weiterleiten von Paketen bezahlt, die man schneller und insgesamt billiger direkt an die Empfängeranschrift senden könnte, ist es regelmäßig ein schräger Vogel, der jemanden braucht, bei dem über kurz oder lang die Polizei auftaucht.

Gruß
Wolfgang

Wenn auf einem Klingelschild „Peter Maier“ steht und daneben ein Post-It mit „Hans Müller“ und auf dem Brief steht „Hans Müller“, dann wird der Postbote den Brief dort einwerfen. Ausser das ist irgendwo auf dem Dorf wo jeder jeden kennt, da könnte es sein dass der Postmensch klingelt und fragt.

ich kenne solche „Adressenvermietungen“ nur zu kriminellen Zwecken.
Konkrete Rechtsberatungen darf man hier ohnehin nicht geben.

Aber nehmen wir mal an, mich würde jemand bitten, dauerhaft seine Post anzunehmen und weiterzuleiten, gegen Entgelt.
Es fällt mir keine Vorschrift ein, die so etwas sanktionieren würde.
Denkbar wäre so eine Dienstleistung für einen Auslandsaufenthalt.

In jedem Fall möchte ich dann aber VORHER wissen, wieso, weshalb, warum und mir das schrifltlich geben lassen.
Ein Problem ergibt sich spätestens dann, wenn der Adressennutzer das Ganze doch für kriminelle Tätigkeiten nutzt.

bei Freunden wohnen = ofw?
kann man sich da nicht wie in einer Wohngemeinschaft anmelden?

Kann man schon aber wenn es dem Vermieter nicht passt was soll man dann machen :wink:
In den AGB von Ebay und Co. ist auch vermerkt das jeder Nutzer für sein eigenes handeln verantwortlich ist und zur Rechenschaft gezogen wird wenn er dagegen verstößt. Solche AGB’s muss man immer schreiben um nicht selbst als Schuldiger für die Tat eines Nutzers zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Das mit der Post und den Paketen war ein Beispiel wie man an der Abkürzung „z.B:“ erkennen kann. Ich betone noch einmal das Ich kein Interesse an Tricksereien oder schmutzigen Geschäfte habe. Die Frage wie dieses System von Privaten Menschen genutzt wird bleibt offen da ich die Kunden die sowas nutzen würden sicher nicht persönlich kenne. Die einzige Chance für mich ist mit aussagekräftigen AGB’s auf die erlaubten Mittel der Nutzung aufmerksam zu machen das mir selbst im Fall eines Betrugs nichts passiert. Es ist mir auch klar das diese Idee ihre Fehler und Lücken hat so wie jedes andere System auch, die Vorsorge für den richtigen Schutz muss man natürlich selbst treffen und man sollte auch einen Anwalt zu Rate ziehen um 100% zu wissen ob man das darf oder nicht :wink:

Deine „Argumente“ sind haarsträubend und treffen überhaupt nicht zu.

Hast Du nicht eingangs geschrieben " jemand der Paket annimmt und dann an die richtige Adresse weiterschickt" ?
komisch, ich denke es geht nun um Personen ohne Adresse ? Wie kann man denen etwas nachschicken ?
Wenn man die Paket an eine Adresse nachschicken kann, warum kann man sie sich nicht gleich dahin schicken lassen ?
Wenn man bei Bekannten wohnt, warum kann man seine Bestellung nicht an diese zeitweise Anschrift richten ?

Das erkläre mal !

Man kann Paket regulär bestellen und mit Vorkasse bezahlen und lässt sie an eine Paketstation senden. Problemlos und erfüllt all die Fälle wo man mal ein Paket selbst vor der eigenen Familie geheim halten will.

MfG
duck313

Ich brauche hier nichts erklären :wink:
Meldeadresse hat dieses System zu bieten wer keine hat zahlt strafe! Das ist Deutschland
Und ich denke das eine Person lieber einen geringen Betrag als Gebühr für eine Meldeadresse bezahlt als eine überhöhte Strafe :wink:
Pakete und Post waren ein Beispiel könnte man auch als Postlager für den Urlaub verwenden für eine geringe Gebühr da die Nachbarn oder Verwandte leider nicht immer die Zuverlässigsten sind.
Das sind alles Beispiele für eine Idee die noch in Überlegung ist.
Und ich werde auch keine „Unnötigen Fragen“ zu diesem Thema mehr beantworten :blush:

Hi,

in Zukunft würde ich mir das schon extrem überlegen, ob ich einer anderen Person eine „Meldeadresse“ anbiete, wo die andere Person überhaupt nicht wohnt. Das ist nämlich jetzt schon eine Scheinmeldung-also eine Ordnungswidrigkeit und ab 01.11. -wenn das Bundesmeldegesetz in Kraft tritt- überhaupt verboten (§ 19 Abs. 6 BMG).
Also wenn jemand einer anderen Person eine Meldeadresse anbietet, dann muss die andere Person auch dort wohnen.

Postadresse ist wieder was anderes und hat mit dem Melderecht bzw. der Meldepflicht rein gar nichts zu tun: z.B. ein Briefkasten wird regelmässig aufgebrochen oder die Namen durch bösartige Menschen entfernt, dann kann man jedem Unternehmen, mit dem man Kontakte pflegt mitteilen, bitte schicke die Post aus diesen und jenen Gründen an eine andere Adresse.

Viel Gruß von Tara