die Frage fällt vermutlich eher in den Bereich „Medizinrecht“.
Es ist so. Mir wurde kürzlich beim Hausarzt Blut abgenommen und am Tag darauf rief ich an, um meine Werte zu erfahren. Die Sprechstundendame schaute in den Computer und teilte mir mit, dass alle Werte da seien bis auf einen, (der entscheidende) und ich am nächsten Tag noch mal in der Praxis anrufen solle.
Als ich dies schließlich nochmal tat, war jemand anders am Telefon und sagte man mir, dass kein Wert fehlte. Und der Wert wohl gar nicht überprüft werden sollte.
Das Vertrauensverhältnis zu meinem Hausarzt war bereits vorher angeknackst, da er meinte, dass die Ursache psychisch sei, ich aber auf den einen Wert beharrte.
Nun fehlt der angeblich plötzlich.
Also meine Frage:
Muss mir der Arzt den Namen des Labors auf Nachfrage aushändigen?
Habe ich das Recht vom Labor direkt meine Werte und Auskünfte zu erfahren?
Muss mir der Arzt den Namen des Labors auf Nachfrage aushändigen?
Nein. Obwohl das sicherlich kaum geheim ist und sehr schnell rauszukriegen.
Habe ich das Recht vom Labor direkt meine Werte und Auskünfte zu erfahren?
Nein. Auftraggeber ist der Arzt. Patient hat mit Labor rechtlich nichts zu schaffen.
ganz dumm gefragt: Das Vertrauensverhältnis zu Deinem Hausarzt ist schon länger gestört - okay. Der hat möglicherweise (oder auch nicht) irgendwelche Werte einer Blutuntersuchung versaubeutelt. Was genau hält Dich davon ab, den Hausarzt zu wechseln und dort nochmal Blut abnehmen zu lassen um diesen einen besonderen Wert nochmal untersuchen zu lassen?
Ist glaub ich unterm Strich weniger Stress als da ein Riesentheater mit dem bisherigen Hausarzt anzuzetteln…
sollte lt. Endokrinologen dann trotzdem mit L-Thyrox weitermachen.
Es ging um den ft3 wert, der manchmal zu niedrig ist. Im Laborblatt des Hausarztes stehen nur TSH und ft4. Normal werden ja immer alle 3 Werte gemessen.
Nun kann ich den Wert nicht mehr im Zustand ohne Substitution sehen, da ich mit dem SD-Hormon bereits begonnen habe.
Der Hausarzt behauptet,dass an der SD wegen der Werte nichts sei.
Und der Endo hatte erst Wochen später einen Termin frei, deswegen habe ich den HA gebeten, die Werte bestimmen zu lassen.
Als ich den Wert dann nicht erhalten haben, habe ich wenigstens einen kurzen Telefontermin beim Endo erhalten, der meinte, wenn Beschwerden sind, dann nehmen Sie halt die Medis. Ist aber schon blöd ohne den Laborbericht.
Wie schaut es denn mit Akteneinsicht aus? Als Patient darf man die Patientenakte ja einsehen oder auch kopieren. Müsste da nicht auch das Originalblatt vom Labor mit Referenzwerten drin sein?
Überlege mal was du da sagst oder vermutest.
Warum sollte der Arzt eine bestimmte Untersuchung beauftragen und dann ein Ergebnis geheim halten ?
Was könnte es dafür für einen Grund geben ?
Ich sehe keinen.
Weil es keinen gibt.
Untersuchungen kosten Geld, warum bezahlt man für eine Laborleistung, die man nicht braucht oder wenn man sie braucht, warum hält man das Ergebnis geheim ?