Mal angenommen, ein kommerzieller Homepagebetreiber speichert personenbezogene Daten wie etwa die IP-Adresse von registrierten Benutzern. Wäre dies rechtens?
Soweit ich weiß, darf die IP nur einen bestimmten Zeitraum (6 Monate?) vom Provider gespeichert werden.
Wie kann - wenn ein Homepagebetreiber diese speichert - sichergestellt werden, dass sich das Unternehmen an alle Datenschutzvorgaben hält.
Mal angenommen, ein kommerzieller Homepagebetreiber speichert
personenbezogene Daten wie etwa die IP-Adresse von
registrierten Benutzern. Wäre dies rechtens?
frag mal wer-weiss-wass.de die müssten das wissen, denn hier liegen deine anmeldedaten + deine jeweilige IP auch im 6monats-speicher
Soweit ich weiß, darf die IP nur einen bestimmten Zeitraum (6
Monate?) vom Provider gespeichert werden.
Wie kann - wenn ein Homepagebetreiber diese speichert -
sichergestellt werden, dass sich das Unternehmen an alle
Datenschutzvorgaben hält.
gar nicht, er tut es oder nicht, selbstverständlich hat er gestzliche auflagen zu erfüllen, welche jedoch nicht der kontrolle unterliegen
Mal angenommen, ein kommerzieller Homepagebetreiber speichert
personenbezogene Daten wie etwa die IP-Adresse von
registrierten Benutzern. Wäre dies rechtens?
Wenn sich der Nutzer registriert hat, sind seine Daten doch eh’ bekannt, oder? Was sollte denn an der IP dann noch schützenswert sein? Vermutlich wird übrigens irgendein Hinweis in den bei der Registrierung angezeigten AGB zu finden sein.
Soweit ich weiß, darf die IP nur einen bestimmten Zeitraum (6
Monate?) vom Provider gespeichert werden.
Eine IP wird übrigens bei den meisten PCs bei jeder Einwahl (also jeden Tag) neu vergeben. Ausgenommen sind nur PCs, die fest mit dem Internet verbunden sind. Das bedeutet, die IP ist nur etwa 2Wochen lang informativ - danach löschen die Provider nämlich die Information, wer die IP zu diesem Zeitpunkt genutzt hat. Ergo ist die IP danach nicht mehr personenbezogen und wer will, darf sie dann speichern.
Wie kann - wenn ein Homepagebetreiber diese speichert -
sichergestellt werden, dass sich das Unternehmen an alle
Datenschutzvorgaben hält.
Ein Blick in die AGB und Datenschutzerklärung könnte darüber aufklären, ob er das behauptet. Ob sich auch tatsächlich daran hält, weiß man erst nach einer genauen Untersuchung. Wie bei einem Kassierer nach einer Kassenprüfung.
wer einen eigenen Server betreibt,darf nicht nur…er MUSS sogar ein Logfile führen (in den meisten Fällen macht das übrigens ohnehin der
jeweilige „Provider“,der ihm den Server zur Verfügung stellt).
Dank der „Unkenntnis“ unserer Politiker und Bürokraten in Berlin und
Brüssel muss die IP ja gespeichert werden…
Denn das diese Speicherung nicht wirklich was bringt…
(ich sach nur Modem und Wegwerf-Handy aus irgendeinem fernen Land,wo
in der Provider-Datenbank Hunderttausendmal ein nichstahnender
Bauer als „stolzer Besitzer von so vielen Handys“ geführt wird…)
Mit diesem Urteil wird nicht nur sämtlichen Kriminellen und sonstigem bei T-Online Tür und Tor geöffnet, sondern auch die Beziehung zwischen dem Nutzer und der IP aufgehoben. Und damit sehe ich keinen Grund für eine Verpflichtung die IP zu löschen.
Eine Pflicht zur Führung eines Server-Logfiles gibt es übrigens nicht, wäre angesichts dieses Urteils sowieso absurd…
wer einen eigenen Server betreibt,darf nicht nur…er MUSS
sogar ein Logfile führen
woraus geht das hervor?
(in den meisten Fällen macht das übrigens ohnehin der
jeweilige „Provider“,der ihm den Server zur Verfügung stellt).
Meinst Du damit dann auch eine eigene, private Homepage? Oder nur einen ‚dedicated Server‘? Und wie kommt der Homepagebetreiber / Serverbetreiber an die Daten des Providers ran?
wer einen eigenen Server betreibt,darf nicht nur…er MUSS
sogar ein Logfile führen
woraus geht das hervor?
Aus dem am 26.April verabschiedeten „neuen“ Gesetz bezüglich Telekommunikation…
(in den meisten Fällen macht das übrigens ohnehin der
jeweilige „Provider“,der ihm den Server zur Verfügung stellt).
Meinst Du damit dann auch eine eigene, private Homepage? Oder
nur einen ‚dedicated Server‘? Und wie kommt der
Homepagebetreiber / Serverbetreiber an die Daten des Providers
ran?
Das kommt auf die „Art“ der Homepage an…
Bei „Billigen“ ,wo im Prinzip nur ein „Stück Festplatte“ vermietet wird,ist in der Regel der Zugriff des Nutzers auf Server-Verwaltungsfunktionen nicht vorgesehen…
Bei den „Teuren“ Homepages,wo man zum Teil auch wirklich „seinen eigenen“ Server hat,kann man direkt darauf zugreifen…
kann es sein, dass Du hier einem Missverständnis unterliegst?
Nach aktueller Gesetzeslage muss der Provider, also derjenige, der den Zugang gewährt, die IP Adressen speichern, damit später festgestellt werden kann, wer wann die dynamische Adress 123.123.123.123 benutzt hat, um damit www.alkaida.de zu besuchen.
Daraus ergibt sich aber keineswegs, dass jeder Betreiber einer Website wie www.familieschulz.de die IP-Adressen seiner Besucher loggen muss.
Gruß
S.J.
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