Darlehen tilgen mit einem Fondsparplan

Hallo zusammen!!!

Wer hat Erfahrung mit derartigen Finanzierungsmethode.Habe schon viel darüber gelesen die Meinung sind geteilt.
Was mich interessiert würde solch eine Finanzierung auch für eine Summe von 50000 € in Frage kommen könnte jemand mir eine Beispiel rechnu erstellen für die Summe.Sind die Risiken wirklich so hoch wie manche behaupten obwohl sich die Finanzierung über längere Zeit erstreckt und eine wirklich gute Fondanlage doch mehr abwirft als die Zinsen der Bank .Fragen über Fragen.Kann man sich den Fond selber aussuchen oder geben es die Banke vor???Wie kann man sich zusätzlich gegen Verluste durch Fond absichern.Ich muß schon sagen die Finanzwelt ist schon eine interessannte aber auch sehr komplizierte und tückische vor allem wenn man an falsche Berater gerät deswegen versuche ich viel selber zu rechechieren aber nicht alles auf Anhieb ist verständlich:smile:))

Danke für Antworten.Bitte nur Anworten von Mitgliedern die solche Finanzierung laufen haben oder die es wissentlich drauf haben, weil Möchtegernewisser bin ich selber:smile:))))

Gruß
Joanna

Wer hat Erfahrung mit derartigen Finanzierungsmethode.Habe

Davon rate ich Dir dringend ab.

Was mich interessiert würde solch eine Finanzierung auch für
eine Summe von 50000 € in Frage kommen könnte jemand mir eine

Warum nicht, die Summe spielt keine Rolle.

Beispiel rechnu erstellen für die Summe.Sind die Risiken
wirklich so hoch wie manche behaupten

Ja.

.Fragen über Fragen.Kann man sich den Fond selber aussuchen
oder geben es die Banke vor???

Du kannst nicht jeden Fond nehmen, aber Du hast eine reichhaltige Auswahl. Welche Fonds die finanzierende Bank zuläßt wird sie Dir mitteilen.

gegen Verluste durch Fond absichern.Ich muß schon sagen die

Nein, genau das ist das Risiko.

komplizierte und tückische vor allem wenn man an falsche Berater gerät

Du sagst es.

Danke für Antworten.Bitte nur Anworten von Mitgliedern die
solche Finanzierung laufen haben oder die es wissentlich drauf
haben, weil Möchtegernewisser bin ich selber:smile:))))

In so einem Forum kann mansich nicht aussuchen wer einem antwortet, und man muß auch damit rechnen, Antworten zu bekommen, die einem nicht gefallen. Wer das nicht will, darf hier nicht posten.

Kompromißvorschlag: Finanzierung mit minimaler Tilgung und parallel dazu ein Fondsparplan, den Du nach Ablauf des Darlehens dann zu Tilgung einsetzt. Kackt der Fond zwischenzeitlich ab, hast Du wenigstens noch die Minimaltilgung.

Hallo Nordlicht,

danke für deine Antworten,genau sowas habe ich erwartet,objektive,meiner Meinug nach kompetente Antwort.Dein Kompromißvoschlag gefällt mir gut,kannst du bitte es näher erläutern,oder eher eien Beispielrechnug für die Summe 50000€ erstellen,wäre sehr dankbar:smile:
Mit freundlichem Gruß
Joanna

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Hallo Johanna,
zu Tilgungsaussetzung mit Fondssparplan rate ich Dir ab, zumindest, wenn das Darlehen Dein eigenes Häuschen betrifft.
Wenn es eine vermietete Immobilie betrifft, dann hättest Du den Vorteil, die ständig hohe Zinszahlung immer von Deinem Steuereinkommen absetzen zu können. Ab 2009 sind die Gewinne im Fondssparplan aber auch zu versteuern, sodaß dieser Vorteil auch arg eingeschränkt wird. Bleibt also nur das Kursrisiko des Fonds bei Dir übrig.
Wenn es sichere Fonds gäbe, die mehr einbringen als das Darlehen Zinsen kostet, dann würde sich die Bank doch selber den Fonds kaufen als Dir das Geld billig auszuleihen :wink:
Gruß
Boris

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Hallo Boris!!!

Danke für deine Antwort.Auf deiner Visitenkarte steht unabhängiger Finanzberater und rate mal wo ich über dieses Finanzierungsmodell gelesen habe:„Der Freier Berater“ eine Finazzeitschrift.Ich muß schon sagen ich fand das sehr interessant Darlehen abgezahlt und noch Geld übrig ist doch Klasse Sache dachte ich mir nur wo ich der Hacken und über Risiken von wegen der Fond wirft am Ende weniger ab als das zu zahlende Darlehen steht leider nichts drin.Am Ende des Artikels steht fragrn Sie ihren Freien Berater ,er kann Ihnen zeigen wie Sie richtig finanzieren.Hmmmmm es scheint mir das die Zeitschrift doch nicht so kompetent und unabhängig ist.Oder was meinst Du als Freier Berater???

Viele Grüße
Joanna

Hallo Johanna,

Dein Wunsch nach einer Beispielrechnung scheitert leider an der „Unberechenbarkeit“ von Fondssparplänen für die Zukunft.
Wenn Du mal googelst, wirst Du Beispielrechner finden, die Sparpläne z.B. mit 5%, 6%, 7% durchschnittlicher Rendite auf beliebige Laufzeiten hochrechnen. Aber die realtität ist halt nie „durchschnittlich“.

Ob so eine Finanzierung Sinn macht, ist von den persönlichen Umständen abhängig. Genauso wie der Einsatz all der anderen Finanzierungswerkzeuge.
Grundsätzlich macht es nur Sinn, wenn der zu erzielende Ertrag höher ist, als die zu zahlenden Zinsen.
Nutzt Du z.B. eine Fremdwärungsfinanzierung z.B. in jap. Yen und zahlst dort beispielsweise 2% Zinsen p.a., dann macht die Anlage der Tilgung in einem offenen Immobilienfonds, der z.b. 4% bringt. (Allerdings ist dort ein Währungsrisiko vorhanden).
Finanzierst Du im Inland zu bspw. 5%, macht die Rechnung keinen Sinn. Dann brauchst Du eine höhere Rendite und musst dafür ein höhrers Risiko eingehen (z.B. mit Aktienfonds).
Betrachtet man die Vergangenheitsdaten, hätte man mit einem europäischen Aktienfonds meistens gut gelegen. Aber wenn Deine Zinsfestschreibung z.B. im März 2003 ausgelaufen ist, dann waren 5-Jahressparer sicher keine Freude.

Fakt ist: Wenn Du die Tilgung aussetzt und parallel ansparst, dann musst Du Dich auch während der Finanzierungsdauer viel intensiver mit dem Thema Beschäftigen. 1 o. 2% anfängliche Tilgung und dann brav regelmäßig zahlen ist auf jeden Fall am unkompliziertesten.

Viel Erfolg wünscht der Money-Schorsch

Hallo Johanna,
Freier Berater ist kein geschützter Name. Und „Der Freie Berater“, den Du gelesen hast, ist alles andere als frei. Die haben für alles immer eine ganz eindeutige und schnelle Lösung. Alles ist so einfach.
Diese Zeitung ist nur Werbemittel für deren eigenen Finanzvertrieb CARPEDIEM, der auch alles ganz einfach verständlich und schnell lösen kann. Google mal nach „Daniel Shahin“, dem Herausgeber, das ist schon interessant. Für so vieles hat der so einfache und schnelle Erklärungen, und Lösungen…
Ich selbst verstehe diese Zeitschrift eher als politisches Medium im Mantel einer Finanzdienstleistung und damit als Türöffner für deren Ideologie. Schon das Lesen ist so einfach, so verständlich, so eindeutig alles, gut oder schlecht, schwarz oder weiss, eben alles einfach. Kennst Du eine Ideologie, die alles ganz einfach zu erklären und zu regeln vermag? Aber eben nur meine Meinung. Mancher kann da ruhig anderer Meinung sein.
Gruß
Boris

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Hallo Johanna,

Freier Berater ist kein geschützter Name. Und „Der Freie
Berater“, den Du gelesen hast, ist alles andere als frei. Die
haben für alles immer eine ganz eindeutige und schnelle
Lösung. Alles ist so einfach.
Diese Zeitung ist nur Werbemittel für deren eigenen
Finanzvertrieb CARPEDIEM, der auch alles ganz einfach
verständlich und schnell lösen kann. Google mal nach „Daniel
Shahin“, dem Herausgeber, das ist schon interessant. Für so
vieles hat der so einfache und schnelle Erklärungen, und
Lösungen…
Ich selbst verstehe diese Zeitschrift eher als politisches
Medium im Mantel einer Finanzdienstleistung und damit als
Türöffner für deren Ideologie. Schon das Lesen ist so einfach,
so verständlich, so eindeutig alles, gut oder schlecht,
schwarz oder weiss, eben alles einfach. Kennst Du eine
Ideologie, die alles ganz einfach zu erklären und zu regeln
vermag? Aber eben nur meine Meinung. Mancher kann da ruhig
anderer Meinung sein.
Gruß
Boris

Hallo Boris,

hmmm,was die Zeitschrift „Freier Finanzberater“ betrifft es gibt Berichte die durchaus die Realität wiedergeben aber eben die dort beschriebenen Finanzierugsmodelle sind nicht immer so einfach und genial in der Wirklichkeit.Ich bin ziemlich am Anfang mir die Finanzwelt näher zu bringen ,welche Fachzeitschriften ,Bücher kannst Du empfehlen?

Danke
Joanna

Ich weiß nicht. Selber lese ich verschiedene, aber glauben tu ich keiner alles. Der freie Berater taugt jedenfalls nicht als Erkenntnisquelle. Da gibt es nur RICHTIG oder FALSCH, GUT oder SCHLECHT. So einfach ist es nicht. Daß etwas für den einen gut sein kann, einem anderen aber nichts nützt oder sogar schadet, soweit gehen die „Berater“-Erkenntnisse dort nicht.
Ich lese z. B. den Euro. Aber vorsichtig sein bei Produktempfehlungen. Der größte Rummel wird immer gemacht wenn etwas ganz gut gelaufen ist. Aber ob das dann so weitergeht ist eine andere Sache :wink:
Ansonsten kannst ja mich mal fragen :smile:
Gruß
Boris

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